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Skincare

Was ist „Barrier Cream“ und wie wirkt sie?

Frau mit eingecremten Gesicht
Bei der Gesichtspflege können auch „Barrier Creams“ helfenFoto: iStock/LumiNola

Schon mal von Barrierecremes bzw. „Barrier Creams“ gehört? Die sind angereichert mit wichtigen Ceramiden, die die natürliche Schutzschicht der Haut wieder aufbauen sollen. Für wen sie geeignet sind…

Die enthaltenen Ceramide bei einer sogenannten Barrier Cream sind hautidentisch. Das bedeutet, dass sie auch natürlich in der Haut vorkommen und daher vom Immunsystem erkannt und nicht bekämpft werden. Sie können problemlos aufgenommen und verarbeitet werden, so Elena Helfenbein, Expertin für den VKE-Kosmetikverband in Berlin.

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Für wen eignet sich „Barrier Cream“?

„Man kann sich die Haut dabei als eine Art Mauerwerk mit einzelnen Ziegelsteinen vorstellen. Die „Barrier Cream“ ist der Mörtel, der alles zusammenhält und einzelne Hautzellen abdichtet“, erklärt die Expertin die Wirkweise der Produkte. „So haben unliebsame Keime und Bakterien keine Chance einzudringen. Auch in die andere Richtung hilft die Creme dabei, den Feuchtigkeitsverlust der Haut möglichst gering zu halten.“

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Für wen eignen sich die Produkte? „Barrier Creams tun jeder Haut gut“, sagt Helfenbein. „Ganz besonders eignen sie sich bei irritierter, juckender und schuppiger Haut – denn dies können Anzeichen für eine Barriere-Schädigung sein, die mit der Creme behoben werden kann.“ Aber auch strapazierte Haut profitiert davon, wenn die Zellen wieder gut abgedichtet und geschützt sind.

Mit Material von dpa

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