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Gesichtsloser Auftritt

Was steckt hinter Kim Kardashians Masken-Look auf der Met-Gala?

Kim Kardashian Met-Gala
Kim Kardashian erschien auf der diesjährigen Met-Gala maskiert. Foto: Getty Images

Komplett verhüllt und ganz in Schwarz erschien Superstar Kim Kardashian bei der Met-Gala in New York. Oder war sie es womöglich gar nicht? Diese Frage wird im World Wide Web heiß diskutiert. Was es mit dem mysteriösen Look des Social-Media-Stars auf sich haben könnte und welche Rolle Kanye West dabei spielt – STYLEBOOK hat Antworten.

Von der Met-Gala ist man ausgefallene, extravagante, ja auch skurrile Auftritte gewohnt, schließlich ist das wichtigste Mode-Event des Jahres DER Anlass, sich in die fabelhaftesten Kostümierungen der liebsten Designerinnen und Designer zu schmeißen. Auch Kim Kardashian mischte da in den vergangenen Jahren gut mit: Unvergessen ihr hautenges Thierry-Mugler-Kleid im Jahr 2019 oder die goldene Versace-Robe, die sie 2018 trug. Für deutlich mehr Fragezeichen sorgte allerdings der Look, mit dem die 40-Jährige in diesem Jahr erschien: In einem komplett schwarzen Outfit inklusive Maske, die ihr komplettes Gesicht bedeckte – und den Menschen dahinter damit im wahrsten Sinne unkenntlich machte.

Wer steckt hinter dem Look, den Kim Kardashian zur Met-Gala trug?

Das Outfit, das Kim Kardashian auf der Met-Gala trug (wenn sie es denn wirklich war), ist ein Haute-Couture-Entwurf von Balenciaga. Das tiefschwarze Minikleid mit Schleppe, kombiniert mit blickdichter Strumpfhose und ebenfalls blickdichten, schwarzen Handschuhen ist für die sonst so gerne Haut zeigende Unternehmerin an sich schon etwas besonders. Dazu besagte Maske, die so rein gar nichts von den Gesichtszügen darunter erahnen ließ. Begleitet wurde Kim von einem ebenfalls maskierten Mann, dessen Körperbau auf den ersten Blick auf ihren Noch-Ehemann Kanye West schließen ließ, bei dem es sich aber um Balenciaga Chefdesigner Demna Gvasalia handelte.

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Kim Kardashian und Demna Gvasalia
Sind das Kim Kardashian und Balenciaga-Chefdesigner Demna Gvasalia?

Der wiederum ist aktuell nah dran an Kim Kardashian und ihrem Noch-Ehemann Kanye West: Er designte exklusive Outfits für „Donda“, das neuste Album des Rappers. Und kleidet in diesem Zusammenhang seit einigen Wochen auch immer wieder Kim Kardashian in skurrile Ganz-Körper-Looks ein. Bereits Anfang August zeigte sich Kim das erste Mal auf Instagram in einem tiefschwarzen Balenciaga-Look inklusive Maske, und auf einer von Kanyes Shows dann im Brautkleid mit verhüllendem Gesichtsschleier. Auf der New York Fashion Week schließlich tauchte der Superstar im All-Over-Leder-Look auf, ebenfalls komplett maskiert.

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Kim Kardashians Auftritt bei der Met-Gala – alles nur Promo für Kanye West?

Welche Motivation hinter all dem steckt, darüber lässt sich aktuell nur spekulieren. Social-Media-Kritik, weil die wohl meistfotografierte Frau der Welt plötzlich anonym auftritt? Der Wunsch nach noch mehr Aufmerksamkeit? Ein Herpes, der die 40-Jährige zur Maske zwang? Letzteres wohl kaum. Naheliegend ist aber, dass die Unternehmerin auf diese Weise ganz einfach Promo für Noch-Ehemann Kanye West macht (die Scheidung hat sie bereits vor einigen Monaten eingereicht). Der ließ für sein neues Album „Donda“ nämlich nicht nur exklusiven Merch von Balenciaga anfertigen, das Modehaus übernahm auch die kreative Leitung für Kanye Wests Pre-Listening-Events, Demna Gvasalia und Kanye sind seit Jahren befreundet. Oder ist es womöglich genau andersherum und Balenciaga bezahlt Kanye und Kim für die Auftritte in Balenciaga-Looks? Wer hier welchen Deal mit wem hat, bleibt im Dunkeln, aber einer Sache können sich alle Beteiligten sicher sein: mediale Aufmerksamkeit de Luxe.


Der provokante Look sorgt für Kritik

Die einen feiern Kim Kardashian für ihren Mut und sehen in ihrem Undercover-Look die ultimative Met-Gala-Mission erfüllt. Andere hingegen mokieren sich, vergleichen Kims Style mit dem Gewand der Dementoren aus dem Harry-Potter-Universum oder dem eines Sensenmannes.

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Wiederum andere bezeichneten den Kardashian-Auftritt als völlig unangebracht in einer Zeit, in der afghanische Frauen unter den Taliban um ihr Leben fürchten müssen, der Look sei überheblich, arrogant und gänzlich unpassend. Am Ende lässt uns der Superstar selbst über die Motivlage im Dunkeln – zumindest bis zum nächsten Auftritt.

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