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DIY-Maniküre

Shellac selber auftragen und entfernen – Anleitung

Manikürte Hand im Close-up
Schon gewusst, dass Sie für Shellac-Nägel gar nicht zwingend ins Nagelstudio müssen?Foto: Getty Images

Viele kennen Shellac aus dem professionellen Nagelstudio: Ein Lack, der nicht wie herkömmlicher Nagellack an der Luft trocknet, sondern unter einer Lampe aushärtet und gefühlt ewig hält. Doch Shellac kann auch zu Hause aufgetragen werden. Wie das funktioniert und worauf man bei der DIY-Maniküre achten muss – STYLEBOOK mit einer einfachen Anleitung.

Was braucht man für die Shellac-Maniküre zu Hause?

Will man Shellac selber aufgetragen, werden die gleichen Produkte wie in professionellen Nagelstudios verwendet. Auf Dauer ist das definitiv günstiger als regelmäßige Termine beim Profi wahrzunehmen.

Was man braucht:

  • Nagelfeile
  • Cleaner bzw. Nagellackentferner
  • LED/UV-Lampe
  • LED/UV-Nagellack in der gewünschten Farbe
  • Bei einigen Lacken wird noch ein spezieller LED/UV-Über- und Unterlack benötigt

Klingt kompliziert, ist aber einfach zu besorgen und lohnt sich langfristig in jedem Fall. Einige Beauty-Shops bieten sogar spezielle Starter-Sets mit allem an, was man für die DIY-Shellac-Maniküre braucht, Kostenpunkt: ab ca. 30 Euro aufwärts.

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Shellac selber auftragen – so geht’s!

Erster Schritt: Die Nägel müssen sauber sein. Alten Lack sollte man gründlich entfernen, anschließend folgt eine einfache Maniküre, bei der man die Nägel kürzt, feilt und die Nagelhaut zurückschiebt. Die Nageloberfläche sollte mit einer Feile leicht angeraut werden, damit sich der Lack besser mit dem Nagel verbindet. Aber Vorsicht! Nicht zu viel wegfeilen, damit der Nagel nicht zu dünn wird.

Vor dem Auftragen sollte man die Nägel noch einmal final mit Nagellackentferner oder Alkohol reinigen – nur so kann sichergestellt werden, dass sie wirklich komplett fettfrei sind. Danach den Shellac wie normalen Nagellack auftragen und ab damit unter die UV- bzw. LED-Lampe. Wie lange der Lack aushärten muss, kann je nach Produkt um wenige Sekunden variieren. Die genaue Zeitangabe steht auf dem Lackfläschchen und kann an der Lampe eingestellt werden. Diesen Vorgang zweimal pro Hand wiederholen, fertig ist die Shellac-Maniküre!

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Shellac selber entfernen

Shellac hält etwa zwei Wochen auf den Nägeln und muss erst wieder ab, wenn der Nagel sichtlich rausgewachsen ist oder man keine Lust mehr auf die Farbe hat. Achtung! Den Lack nie einfach abziehen oder von den Nägeln knibbeln! Beim Abziehen kann der Nagel ernsthaft beschädigt werden, was nicht nur schmerzhaft ist, sondern auch unangenehme Folgen nach sich ziehen kann.

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Was man braucht:

  • Nagelfeile
  • Alufolie
  • Nagellack-Entferner mit Aceton
  • Nagel-Öl (Oliven- oder Kokos-Öl sind gute Alternativen)
  • Wattepads
  • Holzstäbchen

Zuerst sollte man die alte Farbe auf den Nägeln mit einer Feile leicht anrauen, danach ein Wattepad mit acetonhaltigem Nagellackentferner tränken und um den Nagel legen. Wichtig: Der Remover muss unbedingt Aceton enthalten, da sich der Shellac sonst nicht löst. Die Nägel samt Wattepads nun mit Alufolie umwickeln und ca. 10 Minuten warten. So löst sich der Lack vom Nagel und man kann die Shellac-Schicht mit einem Holzstäbchen bzw. einem Nagelhautzurückschieber einfach entfernen.

Nach der Entfernung des Shellacs sollten Hände und Nägel unbedingt gepflegt werden, am besten eignet sich Öl und Handcreme. Der Grund: Nagellack mit Aceton trocknet Hände und die Hornhaut der Nägel besonders stark aus.

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Wann sollte ich auf Shellac verzichten?

Die Shellac-Prozedur ist ein Treatment, auf das nach spätestens drei Anwendungen eine mehrwöchige Pause folgen sollte, damit sich die Nägel erholen können. Eine Grundvoraussetzung ist, dass die behandelten Nägel komplett gesund sind – trockene und brüchige Nägel kann der chemische Lack angreifen und zusätzlich schwächen. Außerdem sollte bei kleineren Verletzungen der Nagelhaut oder am Nagelbett kein UV- oder LED-Lack verwendet werden, der die Regeneration des Nagels zusätzlich hemmt.

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