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Tipps und Hausmittel, die bei fettigen Haaren helfen

Das hilft wirklich

6 Hausmittel gegen fettige Haare

Frau mit fettigen Haaren
Fettige Haare können viele Gründe haben: Ernährung, genetische Veranlagung oder auch falsche Pflege.Foto: Getty Images

Trotz regelmäßiger Wäsche sind Ihre Haare nach kürzester Zeit fettig und hängen strähnig-schlaff herunter? In der Regel liegt das nicht an mangelnder Hygiene, sondern daran, dass die Kopfhaut zu viel Talg produziert. Einfache Hausmittel können da Abhilfe schaffen.

Was sind die Ursachen für fettiges Haar?

Fettige Haare sind auf eine Überproduktion an Talg zurückzuführen. Talg dient generell dazu, Haare und Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. In der Pubertät verändert sich der Hormonhaushalt, was zur Folge hat, dass die Talgproduktion steigt. Die Konsequenz: Viele Teenager haben mit fettigen Haaren zu kämpfen. Nach einer gewissen Zeit reguliert sich die Talgproduktion in der Regel von allein, der ölige Film verschwindet.

Dennoch haben viele Menschen auch im Erwachsenenalter immer wieder mit fettigem Haar zu kämpfen, was an einer falschen Pflegeroutine liegen kann. Wer zu oft oder mit einem ungeeigneten Shampoo die Haare wäscht, trocknet die Kopfhaut aus. Um dem entgegenzuwirken, fettet sie umso stärker nach. Daneben können fettige Haare auch genetisch begründet sein oder durch eine falsche Ernährung begünstigt werden – zu viel Zucker und Fast Food können sich negativ auf Haut und Mähne auswirken.

Auch interessant: Fettige Haare? 7 Frisuren, die einen ungewaschenen Ansatz kaschieren

Die besten Hausmittel gegen fettige Haare

Babypuder

Babypuder eignet sich – genau wie das altbewährte Trockenshampoo – perfekt als Soforthilfe. Auf die fettigen Stellen gegeben, saugt es den überschüssigen Talg quasi auf. Anschließend wird es mit einem Handtuch vorsichtig eingearbeitet. Zum Abschluss kämmen Sie das Haar nur durch und verschwunden ist der fettige Glanz. Diese Methode ist allerdings nur eine Akutlösung und hält natürlich nicht auf Dauer.

Backpulver

Ähnlich wie Babypuder saugt auch Backpulver überschüssiges Öl aus dem Haar. Allerdings gibt man das Backpulver nicht trocken in den Ansatz, sondern vermengt es mit der dreifachen Menge an Wasser zu einer cremigen Paste. Diese können Sie beim Waschen in das feuchte Haar geben und nach ein paar Minuten mit warmem Wasser ausspülen. Die alkalischen Eigenschaften des Backpulvers bringen die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht. Die selbstgemachte Kur können Sie etwa einmal die Woche ins fettige Haar geben.

Olivenöl

Was daneben Abhilfe schaffen kann, ist Olivenöl. Dafür einfach eine geringe Menge in den Händen verreiben und dann in die Kopfhaut einmassieren. Das Olivenöl zehn Minuten einwirken lassen und danach gut auswaschen. Das Öl – alternativ funktioniert übrigens auch Kokos- oder Teebaumöl – wirkt beruhigend und versorgt die Kopfhaut mit Feuchtigkeit. Diese Maßnahme sollte regelmäßig wiederholt werden, denn es braucht Zeit, bis sich die volle Wirkung entfaltet. Hält man durch, kann sich die Talgproduktion dauerhaft regulieren. 

Kamillentee

Außerdem sinnvoll: eine Kur mit Kamillentee. Die Haare werden dazu einfach mit dem abgekühlten Tee sanft ausgewaschen. So reduziert sich die Talgproduktion bereits nach einigen Anwendungen sichtbar. Noch dazu ist Kamille doppelt wirksam: Es wirkt nicht nur fettigen Haaren entgegen, sondern hilft auch zusätzlich gegen Schuppen!

Schwarzer Tee

Ähnlich wie Kamillentee kann auch schwarzer Tee ein wahres Wundermittel gegen fettige Haare sein. Dieser enthält nämlich Gerbstoffe und Antioxidantien, die die Talgproduktion regulieren und das Haar vor äußeren Umwelteinflüssen schützen. Den Tee dafür zunächst abkühlen lassen und dann auf der Kopfhaut und in den Längen verteilen. Anschließend die Haare mit einem milden Shampoo waschen. Vorsicht bei hellem, strapaziertem oder blondiertem Haar! Schwarzer Tee kann die Haare verfärben. Wenn Sie sich unsicher sind, raten wir zu einer anderen Methode.

Apfelessig

Essigsäure ist eines der effektivsten Mittel, um den pH-Wert der Kopfhaut wiederherzustellen. Für die Anwendung verdünnen Sie ca. zwei Esslöffel Apfelessig mit etwas Wasser. Die Lösung wird beim Waschen in die Kopfhaut einmassiert und nach kurzer Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser ausgespült. Das schließt die Haarstruktur, was das Nachfetten der Haare verzögert.

Zitronensaft

Reich an Vitaminen und Mineralien, kann die Zitrone sehr förderlich für die Gesundheit sein. Zudem wirkt sich die Zitronensäure, ähnlich wie beim Apfelessig, positiv auf den pH-Wert aus. Auch hier wird die Säure mit Wasser verdünnt und wie eine Kur in die Haare gegeben. Anschließend gut ausspülen. Die DIY-Haarkur können Sie bis zu dreimal die Woche anwenden.

Die richtige Pflege bei fettigen Haaren

Um fettigen Haaren vorzubeugen, gibt es ein paar Dinge, die Sie im Alltag beachten sollten. Fassen Sie sich zum Beispiel möglichst selten mit den Händen in die Haare. Öl, Schweiß oder Staub wird sonst im Haar verteilt. Außerdem empfiehlt es sich, die Haarbürste regelmäßig zu reinigen, um zu vermeiden, dass Stylingrückstände und Talg von der Kopfhaut in die Längen wandern. Zudem ist es wichtig, die Haare nicht zu oft zu waschen. Dadurch, dass der Kopfhaut beim Waschen Fett entzogen wird, versucht der Körper dem entgegenzuwirken, indem er noch mehr Talg produziert. Versuchen Sie also, Ihre Haare weniger zu waschen – auch wenn es schwerfällt. So kann sich die Kopfhaut an den neuen Rhythmus gewöhnen und produziert nach einiger Zeit automatisch weniger Talg.

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Hut ab und Föhn aus!

Ein weiterer und relativ einfacher Tipp, um fettigen Haaren vorzubeugen: Caps, Mützen oder andere Kopfbedeckungen vermeiden. Diese reizen nicht nur die Haut, sondern sorgen auch dafür, dass zu wenig Luft an den Kopf gelangt, was wiederum dazu führen kann, dass mehr Talg produziert wird. Und noch ein wichtiger Hinweis: Wer viel mit Föhn und Glätteisen arbeitet, stresst seine Kopfhaut unnötig, also besser mal eine Hitze-Pause zum Schutz der Mähne einlegen.

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