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Was die Tester bemängeln

42 Haarkuren im „Ökotest“ – die günstigsten überzeugen 

Haarkur
Schön gepflegtes Haar dank Haarkur? „Ökotest“ hat zahlreiche Produkte genauer unter die Lupe genommenFoto: Getty Images

Harre sollen alles Mögliche sein – voluminös, glatt, lockig. Vor allem aber sollen sie glänzend und gesund wirken. Dafür greifen viele auf Kuren zurück, die das Haar zusätzlich zu Shampoo und Spülung pflegen sollen. Doch welche taugen etwas? „Ökotest“ hat es nachgeprüft.

Föhnen, färben, glätten – und dann noch Schwimmbadewasser, Salz und Sonne: Unser Alltag ist für die Haare meist ebenso wenig erholsam wie unsere Ferien. Kein Wunder, dass wir ihnen eine Kur gönnen möchten. Die Zeitschrift „Ökotest“ hat 42 Haarkuren und Haarmasken untersucht. Dabei nahmen die Tester mögliche Schadstoffe ebenso in den Blick wie den Anteil recycelter Kunststoffe in den Plastikverpackungen.

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Haarkuren bei „Ökotest“ – Naturkosmetik überzeugt

Immerhin 27 Haarkuren und -masken schnitten dabei mit „sehr gut“ ab, darunter alle 17 Naturkosmetik-Produkte und die beiden günstigsten Produkte im Test, die konventionellen Haarkuren der Marken „Bevola“ von Kaufland und „Today“ von Rewe/Penny. Beide kosten lediglich 17 Cent pro 25 Milliliter.

Doch nicht alle Kuren konnten überzeugten: Vier wurden als „mangelhaft“ bewertet, fünf mit „ungenügend“. So bemängelten die Tester bei fast jedem fünften Produkt eine Parfümierung mit den künstlichen Moschusdüften Galaxolid oder Tonalid. Beide stehen in Verdacht, das Hormonsystem zu stören. Bei drei Kuren konnte das Konservierungsmittel Chlormethylisothiazolinon (CIT) nachgewiesen werden, das als hautreizend gilt.

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Besser ohne Silikone

In zwölf der untersuchten Haarkuren fanden die Testerinnen und Tester zudem Silikone. „Die flüssigen Kunststoffe legen sich als dünner Film ums Haar und kitten hier kleinere Schäden“, heißt es im Testbericht. Auf Dauer könnten sie das Haar aber beschweren und verhindern, dass Pflegestoffe ins Haarinnere gelangen. Ein weiterer Nachteil: Silikone bauen sich in der Umwelt nur langsam ab.

Mit Material von dpa

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