Haushalts-Hack

Weiß oder bunt? So waschen Sie ein Streifenshirt richtig

Streifenshirts auf Wäscheleine
Weiße Streifen = helle Wäsche, dunkle Streifen = Buntwäsche. In welche Wäsche gehört das Shirt denn nun?
Foto: Getty Images

Das Ringelshirt in blau und weiß ist ein echter Evergreen in der Modewelt. Mit dem französischen Marinière lassen sich Looks von klassisch bis cool stylen. Doch nach dem Tragen stellt sich die Frage: Wie soll das zweifarbige Teil eigentlich gewaschen werden? STYLEBOOK weiß, wie's geht.

Das blau-weiße Streifen-Shirt hat sich dank Modeschöpferin Coco Chanel (†87) schon vor rund 100 Jahren als lässiges Basic etabliert. Inspiriert von den Uniformen der französischen Marine nahm Chanel das Marinière 1917 in ihre Kollektion auf und legte den Grundstein für einen echten Klassiker. Auch prominente Träger ließen nicht lange auf sich warten: von Künstler Pablo Picasso (†91) über Brigitte Bardot (83) bis hin zu Designer Jean-Paul Gaultier (65), der das Shirt seit den 80er Jahren zu seinem persönlichen Erkennungsmerkmal gemacht hat.

Pablo Picasso

Ihn kennt man fast nur in Streifen-Shirts: Pablo Picasso. Wie Coco Chanel trug er damals die Ringelhemden von der bretonischen Firma Amor Lux. Die Streifen-Shirts der 1938 gegründeteten Firma sind bis heute Bestseller
Foto: Getty Images

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Zweifarbiges richtig Waschen

Das Problem beim weiß-bunten Ringelshirt: Wäscht man es mit der weißen Wäsche, könnten die dunklen Streifen auf den Rest abfärben. Wäscht man es mit bunten oder dunklen Sachen, könnten sich die weißen Streifen verfärben. Ein echtes Dilemma! Wer kein Risiko eingehen will, sollte deshalb folgende Tipps und Tricks ausprobieren:

►Per Hand vorwaschen

Nach dem ersten Tragen das Shirt oder den Pullover einfach mit der Hand waschen. So wird sofort klar, ob die dunkle Farbe abfärbt oder nicht. Lässt das Teil Farbe, gehört es in Zukunft in die Buntwäsche oder zu den dunklen Sachen. Bleibt das Wasser klar, kann es auch mit der hellen Wäsche gewaschen werden.

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►Farbfangtuch 

Ein Farbfangtuch bindet beim Waschen in der Maschine ausgetretene Farbpigmente. Die Oberfläche dieser Tücher ist so bearbeitet, dass sie Pigmente schnell aus dem Wasser filtert, bevor sie sich in anderen Kleidungsstücken festsetzen können. Bei zweifarbigen Kleidungsstücken also ideal. Farbfangtücher gibt es für wenige Euro in der Drogerie zu kaufen.

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►Im Zweifel zum dunkleren Ton

Keine Lust auf Handwäsche oder Farbfangtücher? Dann sollte das Shirt in die Buntwäsche wandern. Denn hier verfärben sich im schlimmsten Fall nur die weißen Streifen und nicht gleich die gesamte Wäsche. Das gilt übrigens für alle zwei- oder mehrfarbigen Kleidungsstücke.

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Und geht doch mal was schief beim Waschen, darf gerne ein Ersatz geshoppt werden. Schließlich sollte der Ringelshirt-Klassiker in keinem Kleiderschrank fehlen.

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