Es wird wieder heiß!

5 Modefehler im Sommer und wie wir sie ganz leicht umgehen

Auch wenn's draußen heiß wird: Flip Flops gehören an den Strand, nicht ins Büro
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Der Sommer ist da und mit ihm viel Haut, die perfekt in Szene gesetzt werden will! Wir verraten, welche Fashion-Fehler jetzt wo lauern und wie sie ganz einfach umgangen werden können.

1. Transparente BH-Träger

Auch in diesem Sommer stehen asymmetrische Tops und Kleider hoch im Kurs. Kein Wunder, denn die femininen Teile sehen nicht nur stylisch aus, sondern verleihen dem Alltag auch eine gewisse Portion Romantik. Die Tücke bei dieser Outfitwahl liegt auf der Hand: Die blanke Schulter verlangt nach einer unsichtbaren BH-Lösung. Aber auch wenn es schnell gehen muss – Finger weg von BHs mit transparenten Trägern aus Latex! Die Freude an der vorgetäuschten Nacktheit ist nur von kurzer Dauer, denn unter Plastik-Trägern schwitzt man erst Recht, und das wird leider extrem schnell sichtbar. Ohnehin ist es ein Aberglaube, dass die Stoffersatz-Träger unauffällig und nahezu unsichtbar sind.

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Wählen Sie daher besser eine trägerlose Variante, dank eines breiteren Unterbrustbands und einer Latexschicht innen verrutschen gute trägerlose BHs auch bei großer Oberweite nicht. Wer einen kleinen Busen hat, kann auch zu Bandeau-BHs ohne Pads greifen oder den BH einfach komplett weglassen.

Frau mit asymmetrischem Top

Style-Challenge schulterfreie Tops! Wie das BH-Problem am besten gelöst wird? Am besten mit trägerlosen BHs oder einfach ohne as drunter – nur bitte nicht mit Plastikträgern!
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2. Falsche Unterwäsche unter Weiß

Apropos Unterwäsche: Ihr Outfit kann noch so sorgfältig gewählt sein – wenn die Unterwäsche nicht passt, wird der Gesamteindruck schnell ruiniert. Besonders schön bei heißen Temperaturen: Ein All-White Outfit, das sogar der klassischen Blazer und Anzughosen-Kombi Konkurrenz machen kann. Dabei gilt aber: Vorsicht bei der Wäsche-Wahl! Auch weiße Jeans aus einem relativ dicken Stoff verzeihen keine dunkle Wäsche und lassen schwarze Höschen gnadenlos durchscheinen. Wer jetzt denkt, Weiß sei die richtige Wahl unter Weiß, der irrt ebenfalls: Bizarrerweise hat Wäsche in dieser Farbe genau den gleichen durchdringenden Effekt wie dunkle Nuancen.

https://www.stylebook.de/fashion/richtige-unterwaesche-waehlen

Abhilfe schafft überraschenderweise die Farbe Rot, die unter Weiß nahezu unsichtbar wird. Auch Lasercut-Hipsters in einem Ton ähnlich der eigenen Hautfarbe halten im Verborgenen, was Sie nicht zeigen wollen – klingt zwar unsexy, die Höschen haben aber auch noch den Vorteil, dass sie etwas formgebend sind.

3. Plastik-Flip-Flops

Hier macht es Sinn, schnell aus dem wasserfesten Schuhwerk schlüpfen zu können und die Fußsohlen beim Ausflug an die Beachbar vor heißem Sand zu schützen. Ansonsten gilt insbesondere im Büro: Im Zweifel gibt es immer einen Schuh, der schöner ist als ein Flip Flop! Dieser drückt im Berufsleben nämlich vor allem eines aus: Nachlässigkeit.

Wenn es aber dennoch unbedingt ein Zehenstegtrenner sein soll, greifen Sie am besten zu einem Modell aus Leder – die sind in diesem Jahr sogar ziemlich angesagt. Aus hochwertigem Material und mit modischen Details wie Federn oder Flechtwerk sind die Schlappen eben mehr Sandale als Flip Flop.

4. Von Kopf bis Fuß in Polyester

Im Sommer ist es ohnehin schon meist heiß genug – da muss uns unsere Kleidung nicht noch zusätzlich ins Schwitzen bringen. Also: Finger weg von 100-Prozent-Polyester-Teilen! Die Kunstoff-Klamotten sind nämlich null atmungsaktiv – und das sieht und riecht man ziemlich schnell. Seliges gilt übrigens auch für’s Schuhwerk: Plastik ist keine gute Idee!

Frau in Plastikschuhen

Transparenz mag zwar angesagt sein, im Sommer sollte aber besser auf Plastik-Fashion verzichtet werden
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Die bessere Wahl sind im Sommer Naturmaterialien wie etwa Leinen oder auch (reine) Baumwolle. Blusen, Kleider, Shorts und Co. aus den natürlichen Stoffen sind in diesem Sommer nämlich nicht nur schwer angesagt,   sie punkten auch mit Tragekomfort und fühlen sich auch luftig leicht auf der Haut an. So wird das nervige Schwitz-Problem auf stylische Art und Weise gelöst.

5. Leggings als Hose

Leggings wollen wir in erster Linie im Fitnessstudio sehen. Irgendwie ist sie nur dort ein vollständiges Kleidungsstück, ansonsten ersetzt das elastische Teil nur schwerlich die Hose. Am Wochenende und für den Weg zum Bäcker oder beim Gassigehen lassen wir sie durchgehen, zu einem erstzunehmenden oder gar businesstauglichen Outfit trägt sie allerdings nicht wirklich bei.

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Blazer und Taillengürtel als Stylingpartner: So trägt man die Leggings bzw. die Radlerhose im Sommer am besten
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Zugegeben: Die Radlerhose, kleine Schwester der Leggings, feierte bereits im vergangenen Sommer ein Comeback. Ein Trend, der von Kontrasten lebt: Zur schlichten kurzen Radler passen elegante Oberteile, die am besten den Po bedecken sollten. Wählen Sie für den Businesslook außerdem schickere Schuhe, die gerne einen Absatz haben dürfen.

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