STYLEBOOK-Check

Transparenz-Trend! 4 Styling-Tricks für den durchsichtigen Look

Xenia Adonts
In dieser Saison wird es durchsichtig – aber etwas subtiler als noch im vergangenen Jahr. Wir tragen semitransparente Blusen, durchsichtige Einsätze oder aber ein komplett blickdichtes Outfit unter dem Transparenz-Piece!
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In diesem Sommer wird wieder (indirekt) jede Menge Haut gezeigt! Heißt konkret: Transparente Einsätze in Hosen und Kleidern sowie durchsichtige Oberteile erobern unsere Sommergarderobe. Das sieht im Onlineshop und an den Streetstyle-Stars zwar immer stylisch aus, scheint aber auf den ersten Blick alles andere als alltagstauglich zu sein. Wie man den Transparent-Look trotzdem trägt, ohne zu tiefe Einblicke zu gewähren? STYLEBOOK macht den Check.

Caro Daur

Auf der Pariser Fashion Week zeigte sich Influencerin Caro Daur in einem komplett durchsichtigen Overall
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Fashion-Profi Caro Daur beweist mit ihrem Fashion-Week-Outfit: Transparent ist Trend! Zugegeben, ihr durchsichtiger Overall ist wohl eher nichts fürs Büro oder den Restaurantbesuch. Entschärfte Transparenz-Varianten lassen sich aber durchaus in unseren Alltag integrieren – insofern die folgenden Style-Tricks beachtet werden!

1. Transparent-Trick: Weniger ist mehr

Ja, das gilt in diesem Fall nicht nur bei der Wahl des Stoffs, sondern vor allem auch bei der Auswahl der Kombination. Es muss nicht gleich der Komplett-Look à la Caro Daur sein, im Alltag ist ein einzelnes durchsichtiges It-Piece die bessere Wahl. Wem das schon zu viel ist, der greift besser zu blickdichten Teilen mit durchsichtigen Einsätzen wie etwa Pullovern mit Mesh-Ärmeln.

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Frau in Bluse

So geht Transparenz in der Alltags-Version: Die durchsichtigen Blusenärmel verleihen dem Look das gewisse Etwas, sind aber keineswegs too much
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2. Transparent-Trick: Es zählt, was drunter ist

 Auf dem Runway gilt meist die Devise, weniger ist mehr: Die Models tragen meist nur Unterwäsche oder aber gar nichts runter. Alltagstauglich ist das natürlich nicht, die gute Nachricht ist aber: Unter transparenten Teilen kann man so gut wie alles tragen.

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Ton-in-Ton ist eine gute Richtlinie für alle, die auf der sicheren Seite sein wollen. Dabei ist ganz egal, ob unter der weißen Mesh-Bluse ein schwarzes Top oder ein T-Shirt getragen wird – erlaubt ist, was gefällt. Mutigere setzen auf Kontraste und tragen Print-Shirts unter durchsichtigen Teilen oder wagen den Fake-Nude-Look mit hautfarbenem Basic unter dem durchsichtigen Trendteil. Auch cool und garantiert blickdicht: Ein komplettes Outfit – mit Hose – unter dem transparenten Kleid:

Frau in Blazer

So wird Transparenz bürotauglich: Einfach das Business-Outfit unter das transparente Trendteil ziehen, Blazer drüber und fertig!
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3. Transparent-Trick: Muster lenken ab

Wer nicht zu viel zeigen, aber auch nicht zu viel drunter tragen will, sollte auf gemusterte Transparent-Pieces setzen. Die Muster lenken von den durchsichtigen Partien ab und Auswahl gibt es wirklich mehr als genug: Vor allem Blusen und Kleider mit Pünktchen, oder floralen Stickereien stehen gerade hoch im Kurs.

Frau mit Muster-Kleid

Dass hier freie Sicht auf die Haut gewährt wird, fällt dank Muster erst auf den zweiten Blick auf
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4. Transparent-Trick: Nicht zu viel wollen

Zu viel Sexiness wirkt schnell too much, Minirock, Ausschnitt UND Transparenz sind daher mit Vorsicht zu genießen. Es kann zwar funktionieren, ist aber schwierig. Grundsätzlich liegt die Kunst darin, trotz klarer Tatsachen subtil zu bleiben, also besser nur zu einem sexy Piece greifen.