Tschüss, Hotpants!

Zeit für Shorts! 5 Trends, die wir im Sommer tragen

Frau in Shorts
Shorts fallen 2020 extra weit, eine Nummer länger und gerne auch mal bunt aus!
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Was sich im vergangenen Jahr bereits mit dem Comeback der Bermudas und Caprihosen andeutete, ist spätestens im Sommer 2020 besiegelt: Knappe Jeans-Hotpants sind passé, weite Shorts, die gerne auch ein bisschen länger ausfallen dürfen, sind dafür jetzt angesagt. Das Problem von unfreiwillig tiefen Einblicken ist damit endlich Geschichte! Welche Modelle genau wir jetzt tragen und wie sie gestylt werden? STYLEBOOK weiß es!

Bundfalten-Shorts

Während Oberteile in diesem Sommer gerne figurbetont und feminin ausfallen dürfen, ist bei den Hosen das Gegenteil der Fall. Shorts zeichnen sich vielmehr durch androgyne Schnitte mit weiter Passform und ein paar Zentimetern Extralänge an den Oberschenkeln aus – genau wie die angesagten Bundfalten-Shorts.

Frau in Shorts

Die Bundfalten-Shorts punktet mit voluminöser Passform und zaubert so schlanke Beine. Mit ihren XXL-Plateau-Sandalen weiß Fashion-Profi Xenia Adonts den Effekt zu verstärken!
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Die namengebenden Falten verleihen der kurzen Hose einen eleganten Touch und sorgen dafür, dass am Bund alles gut sitzt und die Shorts nach unten hin weit ausläuft. Netter Nebeneffekt: Die Taille wird durch den hohen und schmalen Bund besonders vorteilhaft betont, Problemzonen am Bauch werden durch die Falten kaschiert. Wichtig ist nur, dass die Hose am Bauch nicht zu eng sitzt, weil die Falten sonst in die Breite gezogen werden und so alles andere als vorteilhaft wirken.

Leder-Shorts

Haben wir uns sonst doch immer nur im Winter in Lederhosen und -hemden – fake natürlich – gehüllt und uns an wärmeren Tagen lieber auf Leder in der Jackenform beschränkt, erobert synthetisches Leder jetzt auch den Rest unserer Sommergarderobe. Shorts im Leder-Look stehen gerade hoch im Kurs. Und das nicht nur in der klassischen, schwarzen Variante, besonders angesagt sind auch Pastelltöne oder Farben wie Khaki oder Beige. Aber: Bitte nicht zur engen, kurzen Variante greifen – die wirkt schnell too much – sondern lieber bei der weiten, längeren Variante bleiben.

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Shorts mit Gürtel

Paperbag-Shorts sind ein Figurschmeichler. Dank Gürtel und gerafftem Bund lenken sie den Blick auf die Körpermitte. Der weite Schnitt und die (meist) verhältnismäßig lange Beinpartie verstecken auf stylische Weise das ein oder andere Problemzönchen an Bauch und Oberschenkeln.

Am liebsten tragen wir die von Papiertüten inspirierten Shorts in leichten Leinen– oder Baumwoll-Versionen. Die sommerlichen Stoffe sorgen nämlich nicht nur für luftigen Tragekomfort, sie sehen nebenbei auch noch ziemlich elegant aus und sind so auch bestens für den Büroalltag geeignet.

Long-Shorts im Anzug-Style

Selbiges gilt übrigens für diese Shorts-Modelle: Bermudas feierten im vergangenen Sommer ihr Comeback und halten sich nach wie vor hartnäckig auf unserem Fashion-Trend-Radar. In diesem Jahr kommen die sportlichen Hosen aber eine Nummer eleganter daher. Sie werden vornehmlich zum Blazer getragen und zwar am liebsten im passenden Muster und Material wie die Jacke. So wird der Zweiteiler sommertauglich!

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Plissee-Shorts

Ihnen ist der ganze Boy-Shorts-Trend nicht feminin genug? Dann sind Plissee-Shorts der perfekte Kompromiss für Sie. Genau wie Plisseeröcke kommt die Hosen-Version mit chemisch gelegten Mini-Falten daher und hat dem Ziehharmonika-Effekt sei Dank vor allem eins: jede Menge Weite – so viel, dass die Shorts schon fast als Hosenrock durchgehen könnte.

Shorts

Plissierte Shorts – wie diese hier von H&M (ca. 15 Euro im Sale) – stehen gerade ganz oben auf unserer Wunschliste
Foto: PR/H&M

Aber auch, wenn die Passform weit und luftig ausfällt, wirkt die Shorts durch die kleinen Falten doch verspielt. Glänzende Stoffe wie etwa Satin unterstützen den Effekt ebenso wie florale Muster. Die Kombination aus leichtem Stoff und weiter Passform birgt allerdings auch Gefahren: Jeder ungünstige Windzug könnte ungewollt die Unterwäsche entblößen. Also besser einen längeren Blazer oder Kimono über der kurzen Hose tragen, damit es nicht doch zu zu tiefen Einblicken kommt.