Mit Video-Anleitung

Ladys, so krempelt man die Hose richtig!

Knöchel zeigen liegt im Trend. Mit einer hochgekrempelten Hose wird die schmalste Stelle am Bein betont, was die Beine länger erscheinen lässt. Auch wenn es so einfach aussieht: Es gibt tatsächlich Techniken für den perfekten Saumumschlag. STYLEBOOK erklärt den einfachsten „Pinroll“-Trick – mit Video-Anleitung!

Wie krempelt man eigentlich Hosenbeine richtig hoch – und zwar so, dass es nicht gleich wieder herunterrollt, nicht zerknautscht wirkt und den ganzen Tag gut aussieht? Stylisten nutzen diesen einfachen Trick regelmäßig, den jeder ganz einfach nachmachen kann. Die Hose sollte maximal eine Handbreit bis über dem Knöchel umgeschlagen werden – ansonsten kann der Look schnell nach Steve Urkel („Alle unter einem Dach“) mit seiner Hochwasserhose aussehen. Und: Je enger die Hose, desto niedriger sollte man das Bein hochkrempeln.

Eignen sich alle Hosen zum Umkrempeln?

Nein, Stoffhosen eignen sich eher nicht. Sie bestehen oft aus einem zu dünnen Material, so dass die Hose entweder immer wieder runterrutscht oder mehrmals umgekrempelt werden müsste – und mit dem dicken Stoffwulst sehen umgekrempelte Stoffhosen leider alles andere als cool aus.

So funktioniert die „Pinroll“-Technik:

Schritt 1: Mit den Fingern das Hosenbein so greifen, dass es ganz eng am Bein anliegt. Den überschüssigen Stoff vom Bund anlegen.

Schritt 2: Den überschüssigen Stoffteil festhalten und zusammen mit dem eng anliegenden Hosenbein einmal umschlagen, so dass der Stoff fixiert ist.

Schritt 3: Noch einmal alles umschlagen und in Form zupfen. Fertig!

Das Geheimnis für die perfekt umgekrempelte Jeans ist der angelegte, überschüssige Stoff. Dieser sorgt nicht nur dafür, dass die Krempe gut hält, sondern auch, dass das Hosenbein schön nah am Knöchel oder an der Wade sitzt. So lassen sich auch weiter geschnittene Jeansmodelle, wie zum Beispiel Bootcut-Denims, lässig stylen. Trendsetter gehen sogar so weit, Schlaghosen großzügig umzukrempeln.

Sollten Frauen ihre Hose anders krempeln als Männer?

Geschlechtertrennung bei der Krempeltechnik? Jein, lediglich die Bezeichnung nennt sich anders. Wenn Männer krempeln, nennt sich das „mankle“, eine Zusammensetzung aus „Man“ und „Ankle“. Doch nicht die Frage „wer krempelt?”, sondern „womit wird gekrempelt“ ist wichtig. Zur einer umgekrempelten Jeans sehen am besten Schuhe aus, die maximal bis zum Knöchel reichen. Also keine Stiefel, Stiefeletten oder Boots tragen, sondern Sneaker oder Pumps.

Können Frauen mit kräftigen Waden ihre Hosen umkrempeln?

Definitiv ja! Durch den freigelegten Knöchel wird die schmalste Stelle des Beins betont – und so der gesamte Körper als schlanker wahrgenommen.

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Streetstyle Umgekrempelte Jeans Adidas Sneaker

Hochgekrempelte Jeans bewahren die Hosen-Enden nicht nur davor, dreckig zu werden, sondern sehen auch noch stylisch aus und geben den Blick frei auf unsere Lieblingssneaker
Foto: Getty Images

Gibt es Umkrempel-Trends?

Neben dem klassischen Pinrolling gibt es noch andere Varianten, um Hosenbeine stylisch hochzukrempeln.

Double Cuff

Dieser Style eignet sich besonders gut bei Karottenhosen oder bei einem schmal geschnittenen Hosenbein. Dazu das Hosenbein zuerst glatt ziehen, um Falten zu vermeiden. Danach das Hosenbein zweimal hochkrempeln.

Turn-up

Bei diesem Trend wird der Saum nur einmal umgekrempelt, sodass die Innennaht sichtbar wird. Dafür den Saum, bis zu Hälfte der Wade, ca. 4 cm hoch umschlagen.

Kann man den Style auch im Winter tragen?

Unbedingt! Die Betonung der Knöchel ist zu jeder Jahreszeit angesagt. Auch wenn es schneien sollte oder die Temperaturen im Minusbereich liegen: Bitte auch im Winter auf dicke Strümpfe verzichten, ausgenommen sind Füßlinge (sofern sie nicht aus den Schuhen heraus schauen). Der angesagte Trend nennt sich „Flanking“, also eine Mischung aus „flashing“ (z. dt. „blitzen lassen“) und „ankle“ („Knöchel“). Das ist nicht nur angesagt, sondern soll angeblich auch gesund sein. So sollen die nackten Knöchel eine stärkende Wirkung auf das Abwehrsystem haben.