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Commonwealth Day

Die Botschaft hinter Herzogin Kates Schmuck  

Herzogin Kate
Beim Gottesdienst zu Ehren des Commonwealth-Staatenbundes bekannte Herzogin Kate FarbeFoto: Getty Images

Der Gottesdienst zu Ehren des Commonwealth-Staatenbundes gehört fest in den royalen Jahreskalender. Die Queen sagte ab, musste sich aber um einen würdigen Ersatz nicht sorgen: Ihr Enkel William und dessen Frau Kate erledigten den Termin gewohnt professionell, wobei die Herzogin nicht nur wegen ihrer Farbwahl zum Hingucker wurde.

Kobaltblau, und das von Kopf bis Fuß – für das Groß-Ereignis in der Londoner Westminster Abbey hatte sich die Royal-Lady für eine Farbe entschieden, die sich in ihrem Komplett-Outfit an den verschiedensten Stellen wiederfand. Hut, Mantel, Schmuck, Schuhe – Herzogin Kate hatte alles perfekt aufeinander abgestimmt.

Herzogin Kate
Alle Augen auf Kate! Der monochrome Look der Herzogin sorgte für AufsehenFoto: Getty Images

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Herzogin Kates Schmuck als Solidaritätsbekundung

Und nicht nur das: Hinter der Wahl ihres Schmucks soll sich eine Solidaritäts-Botschaft an die Ukraine verborgen haben, wie diverse Medien berichten. Der Grund: Die funkelnden Diamant-Ohrringe und die Saphir-Kette soll Kate nur bei einer anderen Gelegenheit getragen haben, und zwar bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Zelenskyy und seiner Frau, First Lady Olena Zelenska, im Jahr 2020.

William und Kate treffen 2020 auf Volodymyr Zelensky und seine Frau Olena
2020 trafen William und Kate auf den ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky und seine Frau Olena in LondonFoto: Getty Images

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Der schmal geschnittene Wollmantel mit Knopfleiste und Reverskragen stammte laut dem gut informierten Fashion-Blog „What Kate wore“ von Catherine Walker, eines der Lieblings-Labels der Herzogin. Der ebenfalls kobaltblaue Hut war eine Kreation des bekannten britischen Hutmachers Sean Barrett, die Schuhe stammten von Rupert Sanderson.

Die Queen hatte kurzfristig abgesagt

Der Gottesdienst zu Ehren des Commonwealth-Staatenbundes, bei dem die Queen neben William und Kate auch von ihrem Sohn Prinz Charles (73) vertreten wurde, gehört eigentlich zu den festen Einträgen in ihrem Kalender. Ihre Teilnahme hatte Königin Elizabeth II. am Freitagabend kurzfristig und ohne Angaben näherer Gründe abgesagt – nachdem sie erst zwei Tage zuvor offiziell bestätigt worden war. 1500 Gäste waren in die Westminster Abbey geladen, darunter Premier Boris Johnson.

Glaubt man Quellen der britischen Nachrichtenagentur PA, soll hinter der Absage kein akutes neues Gesundheitsproblem stecken, vielmehr habe die Fahrt von Windsor nach Westminster – nicht einmal 40 Kilometer – die größte Hürde dargestellt. Die Queen müsse mit ihren Kräften haushalten und sich jeden Termin genau überlegen, heißt es in Berichten. „Wie Sie sehen, kann ich mich nicht rühren“, sagte sie kürzlich bei einem Termin in kleinerem Rahmen und deutete auf ihren Fuß.

In einer schriftlichen Botschaft an die Teilnehmer des Gottesdienstes gab sich die Queen gewohnt eisern: Sie erneuerte das 1947 erstmals abgegebene Versprechen an die Menschen des Commonwealths, ihr ganzes Leben dem Dienst an den Untertanen zu widmen.

Quellen


– The Duchess in Cornflower Blue for Ukraine Audience at Buckingham Palace, WhatKatewore
– The Duchess Wears Catherine Walker for Commonwealth Service, WhatKatewore
mit Material von dpa

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