Nur Schwarz macht schlank

Und 9 andere Mode-Regeln, die nicht stimmen

Schwarz macht schlank, Querstreifen dick und Weiß lässt sie blasser aussehen – so der gemeine Mode-Volksmund. Leider alles falsch! Wir verraten, welche Styling-Regeln gänzlich aus der Mode sind.

Schwarz macht schlank, Querstreifen dick und Weiß lässt sie blasser aussehen – so der gemeine Mode-Volksmund. Leider alles falsch! Wir verraten, welche Styling-Regeln gänzlich aus der Mode sind.

Mode-Lüge Nr. 1: Nur Schwarz macht schlank

Schwarz zaubert tatsächlich ein paar Pfunde weg. Aber: Schwarze Kleidung steht nicht jeder Frau, oft wirkt der düstere Look zu hart und zu wuchtig, macht blass.

Besser: Außerdem sehen wir darin frischer aus. Besonders toll wirkt es, wenn verschiedene Pastelltöne kombiniert werden.

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Mode-Lüge Nr. 2: Leopardenmuster wirkt billig

Wer das noch glaubt, hat die letzten Modesaisons verschlafen. Leo-Klamotten und Accessoires sind definitiv eine edle Wahl, nicht nur für eine Cocktailparty. Verzichten Sie allerdings auf den Komplett-Look, ein Teil pro Outfit reicht. Und kombinieren Sie, wie hier Tamara von Nayhauss, ein lässiges T-Shirt zum Leo-Teil – das nimmt dem Look die Dramatik, die sonst das Leo-Teil hat.

Tipp: Alles, was Muster hat, trägt auch leicht auf. Also vorher überlegen, welche Körperpartie Sie gerne betonen möchten.

Mode-Lüge Nr. 3: Querstreifen machen dick

Hören Sie nie wieder auf andere, die behaupten: Querstreifen würden auftragen.

Der Trick: Die Ringel dürfen nicht zu ausladend sein. Unser Auge empfindet Ringel, die zwischen zwei und vier Zentimeter breit sind am angenehmsten. Wer sich Von-Kopf-bis-Fuß-Streifen nicht traut, setzt nur auf ein gestreiftes Ober- oder Unterteil. Mit einem Marine-Shirt, dem Mode-Klassiker schlechthin, geht wirklich jede Frau mit jeder Figur auf Nummer sicher.

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Mode-Lüge Nr. 4: Blau nie mit Schwarz kombinieren

Was im Fashion-Knigge einst als größter Farb-Fauxpas geahndet wurde, ist mittlerweile ein beliebter Klassiker geworden. Bestes Ensemble für einen geheimnisvollen, glamourösen Auftritt: Sattes Schwarz trifft auf Marine- und Nachtblau oder auf ein frisches Türkis.

Bester Material-Mix: Lack, Leder, Samt zu Satin oder (mutig!) Spitze.

Paris-Fashionweek vibes @patriziapepe #patriziapepe #ad

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Mode-Lüge Nr. 5: Oversize ist nur für Schlanke

Der Trick, damit alle Proportionen auch bei ein paar Kilos zu viel im Gleichgewicht bleiben: Maximal ein Oversize-Teil einsetzen. Heißt: Zu einer weiten Hose oder einem weiten Rock (ideal auf Taille geschnitten) bleibt das Oberteil figurnah und endet über der Hüfte. Andersherum tragen Sie zum Boyfriend-Blazer oder -Mantel einen schmalen Rock, Shorts oder eine enge Röhre.

Wichtig: XXL-Look heißt nicht, dass sie im Laden zu XXL greifen. Oversize-Teile sind passgenau auf die jeweilige Größe geschnitten, ansonsten versinken Sie darin und sehen schnell wuchtiger und fülliger aus, als sie sind.

Mode-Lüge Nr. 6: Muster niemals mixen

Trägt man ein Musterteil muss der Rest des Outfits clean sein. Blödsinn! Muster werden jetzt flächig und von Kopf bis Fuß getragen und mutig gemixt: Blumen zu Paisley, Karos zu Punkte, Streifen zu Streifen, Animal-Print zu Zickzack usw. Zugegeben: Prints mit Prints kombinieren, erfordert Übung und eine geschicktes Modehändchen.

So klappt es: 1. Je greller der Look, desto schlichter bleiben Schnitte und Silhouette. 2. In einer Farbfamilie bleiben: Kühle Töne zu kühlen Tönen kombinieren, warme Töne passen zu warmen Tönen. Eine Farbe sollte sich dabei im ganzen Outfit wiederholen.

#funfact I love stripes and sitting on stairs.. 🤠#undihrso

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Mode-Lüge Nr. 7: Turnschuhe nie im Büro tragen

Falsch! Die bequemen Treter haben längst ihren Weg vom Gym ins Straßenbild geschafft. Und nach dem Stan-Smith-Hype vor knapp drei  Jahren sind weiße Sneaker mittlerweile omnipräsent – auch in den Büroetagen. Eine aktuelle Studie der Harvard-Universität hat sogar aufgedeckt, dass uns Turnschuhe im Job souveräner wirken lassen.

Achtung: Damit Sneaker zum heißen Büro-Flitzer werden, unbedingt mit edlen Teilen kombinieren. Es versteht sich von selbst, dass die Modelle immer frisch geputzt und natürlich nicht ausgelatscht daherkommen.

Mode-Lüge Nr. 8: Enge Kleider dürfen nur schlanke Frauen tragen

Dass diese Moderegel so was von faul ist, beweisen kurvige Ladys wie Ashley Graham.  Wenn das Super-Plus-Size-Model in seinen ultraengen Schlauchkleider erscheint, flippt die Herrenwelt aus. Betonen auch Sie ihre Weiblichkeit, statt sie zu verstecken. Außerdem wirken Barockfrauen in weiten Teilen oft noch wuchtiger. Noch misstrauisch? Kombinieren Sie für erste über Ihrem engen Teil eine mindestens hüftlange, offene getragene Bluse, einen weit geschnittenen Blazer oder die jetzt angesagten Gilets (Mantel-Blazer ohne Ärmel).

Wichtig: Unschöne Polster werden mit Shapewear weggemogelt. Und: High Heels strecken die Silhouette zusätzlich.

shhhaBam⚡️

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Mode-Lüge Nr. 9: Rosa ist nur etwas für kleine Mädchen

Nein! Längst hat sich die Barbiefarbe emanzipiert und ist erwachsen geworden. Und Rosa kann  jede Frau tragen, weil sie wie ein Weichzeichner wirkt und einen frischen Teint zaubert.

So funktioniert’s: Die liebliche Farbe wirkt vor allem bei groben Materialien wie Strick, dicker Wolle und Leder extrem erwachsen. Auch bei lässigen Oversize-Schnitten oder bei maskulinen Schnitten entfällt sofort das Kleinmädchen-Image. Cooler Rosa-Partner: Schwarz.

When you go all the way in colors 💜 @sportmax 📷 @streetstylebyemil #CelineAagaard #cpfw #sportmax #cultgaia @cultgaia

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Mode-Lüge Nr. 10: Weiß passt nicht bei blasser Haut

Weiße Kleidung zum käsigen Teint? Klar! Weiß ist nämlich nicht gleich Weiß. Die Farbe ist variantenreicher als gedacht. Eierschale, Elfenbein, Champagner, Wollweiß oder das berühmte Perlweiß (das in Wahrheit nämlich gelbstichig ist) wirken warm und schmeicheln einem blassen Schneewittchen-Teint.

TIPP: Weiße Materialien aus Wolle, Wildleder und Seide haben von Natur aus bereits einen warmen Weißton. Setzen Sie jetzt darauf. Oder mixen

Love Vienna ❤️ #whiteoutfit #überdendächern #summeroutfit #summerstyles #blackwhitegold #redheadgirl

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