Eher hell oder dunkel?

Das verrät die Farbe der Periode über Ihre Gesundheit

Binde
Die Blutungen während der Periode sind nicht immer gleich und können Gesundheitssignale geben
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Rot ist nicht gleich Rot. Es lohnt sich, an bestimmten Tagen des Monats etwas genauer ins Höschen zu schauen. Hormonschwankungen, Unfruchtbarkeit oder schlimmer? STYLEBOOK erklärt, was die Farbe des Menstruationsblutes über die eigene Gesundheit verraten kann.

Die Periode dauert ungewöhnlich lang, kommt sehr unregelmäßig oder fällt besonders heftig aus? In diesen Fällen sind die meisten Frauen alarmiert. Aber auch die Farbe der Regelblutung kann Hinweise auf den Gesundheitszustand liefern. Dabei unterscheidet man laut dem Gesundheitsportal Lifeline zwischen drei Rot-Nuancen: Mittelrot, Dunkelrot und Hellrot.

Mittelrot

Wenn die Flüssigkeit kräftig Rot gefärbt ist und optisch ein wenig an Preiselbeersaft erinnert, brauchen Sie sich in der Regel keine Sorgen zu machen.

Dunkelrot

Wenn das Menstruationsblut besonders dunkel und dickflüssig ist, kann ein überhöhter Östrogenspiegel dafür verantwortlich sein. Durch das Hormonplus baut sich eine dickere Schleimhautschicht in der Gebärmutter auf, die während der Periode umso heftiger abgestoßen werden muss. Mit im Schnitt über 45 Jahren und wenn man generell hormonelle Schwankungen, wie etwa Haut- oder Haarstruktur-Veränderungen, feststellt, könnte diese Farbe der Regelblutung auf die baldigen Wechseljahre hindeuten. Ist man dafür zu jung, empfiehlt es sich, den Gynäkologen um eine Analyse der Hormonsituation mit einer Blutabnahme zu bitten. In seltenen Fällen kann die dunkelrote Farbe auf ein Myom, einen gutartigen Tumor, hindeuten. Aber auch hier gilt: den Experten konsultieren.

Sehr helles Blassrot

Extreme Diäten, ein ungesunder Lebenswandel mit wenig Schlaf, viel Alkohol und/oder Drogen und schlimmstenfalls sogar eine Krebserkankung können die blasse Färbung verursachen. Sollten sich Konsistenz und Färbung langfristig nicht verbessern – bitte unbedingt einen Arzt aufsuchen!

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Jeder Körper ist individuell

Der Berliner Gynäkologe Dr. Harry Zich empfiehlt, auch immer auf die Dauer und Stärke der Periode zu achten. Nicht nur die Farbe ist entscheidend. Sind die Blutungen jenseits der „Norm“, also zu schwach, zu stark, zu lang oder zu kurz, liegen Menstruationsstörungen vor.

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Grundsätzlich hat jede Frau individuelle Blutungen und auch während der Periode variiert die Farbe. Zu Beginn und Ende der Regelblutung kann das Blut sogar eine bräunliche Färbung haben. Der Grund dafür ist die Oxidation, da dass Blut nicht mehr so schnell fließt. Es empfiehlt sich, immer aufmerksam mit dem eigenen Körper umzugehen und bei Unsicherheiten, so Dr. Zich, unbedingt zum Frauenarzt zu gehen.