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Rot ist nicht gleich Rot

Was die Farbe des Periodenbluts über die Gesundheit aussagen kann

Unterhose mit Blut
Die Blutungen während der Periode sind nicht immer gleich und können Hinweise auf die Gesundheit gebenFoto: Getty Images

Die Periode kann mehr, als uns die Regelmäßigkeit des Zyklus zu signalisieren. Es lohnt es sich, während der Menstruation genauer hinzuschauen, denn mit dem Periodenblut können Hormonschwankungen, Unfruchtbarkeit oder sogar Krankheiten sichtbar werden. Wir erklären, was das Rot des Menstruationsblutes über die eigene Gesundheit verraten kann.

Die Periode tritt unregelmäßig auf, dauert besonders lange oder ist sehr stark und schmerzhaft? Derartige Veränderung der Menstruation bemerken Frauen schnell, doch auch der Farbe und Beschaffenheit des Periodenbluts sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn aus den Rot-Tönen können Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand gezogen werden.

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Farbe des Periodenbluts ändert sich im Laufe des Zyklus

Jede Frau hat eine ganz individuelle Blutung und im Laufe der Periode kann es zu Schwankungen in Sachen Farbe und Beschaffenheit des Menstruationsbluts kommen – das ist ganz natürlich. So hat das Blut zu Beginn der Regelblutung oftmals eine bräunliche Färbung, anschließend wird es kräftig rot, bevor es gegen Ende dunkelrot und abschließend wieder braun wird. Ursächlich für die braune Färbung sind oftmals Rückstände aus der vorigen Periode, die oxidieren. Ähnlich verhält es sich auch gegen Ende der Periode oder nachts – da das Blut auch hier langsamer fließt, kommt es zur Oxidation, die das Blut bräunlich färbt.

Was bedeuten Klümpchen im Periodenblut?

Auch das Ausstoßen von Geweberesten in Form von Klümpchen ist – gerade während einer stärkeren Blutung – völlig normal. Während der Periode sorgen körpereigene Gerinnungshemmer dafür, dass das Menstruationsblut nicht gerinnt – bei starken Blutungen kann dieser Mechanismus jedoch überfordert werden. Auch die individuelle Beschaffenheit der Gebärmutter kann Klümpchenbildung begünstigen. Treten die Klümpchen nur vereinzelt auf, besteht kein Grund zur Sorge. Andernfalls am besten den Frauenrat zu Rate ziehen und die Ursachen für den Ausfluss abklären lassen, in seltenen Fällen steckt eine Hormonstörung dahinter.

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Bedeutung der Farbe des Periodenbluts für die Gesundheit

Blassrot

Ist die Monatsblutung dünnflüssig und nur leicht hellrosa gefärbt, kann das auf einen zu niedrigen Östrogenspiegel hinweisen. Die Ursachen können vielfältig sein: Extrem-Diäten, ein ungesunder Lebenswandel mit wenig Schlaf, viel Alkohol und/oder Drogen und schlimmstenfalls sogar eine Krebserkankung können zur blassen Färbung färben. Einige Faktoren können Sie selbst positiv beeinflussen, sollten sich Konsistenz und Färbung trotz gesünderer Einstellung langfristig aber nicht verbessern – bitte unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Mittelrot

Wenn die Flüssigkeit ein kräftiges Rot aufweist, brauchen Sie sich im Normalfall keine Sorgen zu machen.

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Dunkelrot

Ein überhöhter Östrogenspiegel kann dafür sorgen, dass das Menstruationsblut besonders dunkel und dickflüssig ausfällt. Durch das Hormonplus baut sich nämlich eine dickere Schleimhautschicht in der Gebärmutter auf, die während der Periode umso heftiger abgestoßen werden muss. Wenn man über 45 Jahre alt ist und generell hormonelle Schwankungen wie etwa Haut- oder Haarstruktur-Veränderungen feststellt, könnte diese Farbe der Regelblutung auch auf die baldigen Wechseljahre hindeuten. Ist man dafür zu jung, empfiehlt es sich, den Gynäkologen um eine Analyse der Hormonlage über eine Blutabnahme zu bitten. In seltensten Fällen kann die dunkelrote Farbe auf ein Myom, einen gutartigen Tumor, hindeuten. Aber auch hier gilt: Bitte immer den Experten konsultieren.

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