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Pickel, Unwohlsein, fettige Haare…

8 Selfcare- und Beauty-Tipps während der Periode

Frau auf dem Bett
Menstruation und schön fühlen müssen sich nicht ausschließen – STYLEBOOK kennt 8 Tipps gegen nervige Beauty-Probleme während der Periode!Foto: Getty Images

Als wäre die Periode nicht ohnehin nervig genug, macht sie sich bei vielen Frauen auch optisch bemerkbar und schlägt aufs Gemüt. STYLEBOOK fragte bei Experten nach, was gegen allmonatliche Hautunreinheiten, allgemeines Unwohlsein und Bad-Hair-Days hilft.

Pickel, fettige Ansätze, ein unangenehm aufgeblähter Bauch – und weil kurz vor und während der Tage sowieso alles nervt, fühlen sich viele Frauen in dieser Zeit irgendwie unattraktiv. Für dieses Phänomen gibt es einen Begriff: das prämenstruelle Syndrom, besser bekannt als PMS. Darunter werden die typischen Beschwerden zusammengefasst, die sich mit den hormonellen Veränderungen in der zweiten Zyklushälfte aufbauen. STYLEBOOK hat 8 Beauty-Tipps, die Frauen die Periode etwas erleichtern.

Beauty-Routine während der Periode umstellen

Dass Frauen meist kurz vor oder während der Periode mit Hautunreinheiten zu kämpfen haben, hängt mit der verstärkten Aktivität der Talgdrüsen in dieser Zyklusphase zusammen. Die Folge: Pickel. Speziell zur akuten Phase rät der Münchner Dermatologe Dr. Timm Golüke daher betroffenen Patientinnen zu antibakteriell wirksamen Cremes. „Sie nehmen die Entzündung aus den Pusteln.“ Informieren Sie sich am besten in der Apotheke über salizylsäurehaltige Lotionen, die es rezeptfrei zu kaufen gibt oder geeignete Alternativen. Austrocknende Präparate wie sogenannte AHA-Cremes mit Fruchtsäure sorgen dafür, dass die Stellen, an denen Pickel sprießen, schnell wieder makellos aussehen. Der Experte rät zum Wirkstoff Benzoylperoxid, der zusätzlich antiseptisch wirkt.

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Concealer statt Foundation

Frauen, deren Hautbild grundsätzlich gut ist, die sich aber kurz vor oder während der Menstruation über einzelne Unreinheiten im Gesicht ärgern, sollten lieber in einen guten Concealer investieren, der gezielt nur auf einzelnen Stellen aufgetragen wird, statt das ganze Gesicht mit schwerer Foundation abzudecken. Der Vorteil: Der Concealer wirkt hochkonzentriert an der betroffenen Stelle, ohne dabei die gesamte Haut auszutrocknen.

Auf Kuhmilch verzichten

„Kuhmilch soll den Ausbruch von Pickeln nachweislich begünstigen“, so Dr. Golüke. Das liege aber nicht an ihrem Laktose-Gehalt, sondern an der Aufzucht der Tiere, bei der bestimmte Hormone zum Einsatz kommen. Golüke rät betroffenen Frauen daher, insbesondere in den zwei Wochen vor der Periode ihren Kuhmilchkonsum stark einzuschränken.Stress vermeiden

Stress vermeiden

Der Frust über Menstruationsbeschwerden und genereller Stress können den Zustand der Haut zusätzlich verschlechtern, bestätigt Golüke. Während der Periode sollten Stressfaktoren bestmöglich vermieden werden, auf Zigaretten und Alkohol am besten ganz verzichten und sich gelegentliche, kleine Auszeiten gönnen.

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Während der Periode auf Zink setzen

Perioden-Beauty-Tipp 5: Einige Ärzte empfehlen während der Periode zinkhaltige Nahrungsergänzungsmittel. Das Spurenelement unterstützt nicht bloß die Abwehrkräfte, sondern soll auch die Heilung von Akne fördern. Zink gibt es in Tabletten-Form in der Apotheke und im Reformhaus.

Die Haarpflege umstellen

Im Verlauf des Zyklus kommt es zu Veränderungen im Stoffwechsel – manche Frauen neigen dazu, stärker zu schwitzen, teilweise produziert die Kopfhaut mehr Talg. Die Folge: Die Haare liegen platt und fetten schneller nach. Unser Perioden-Beauty-Tipp: Auf Pflegeprodukte verzichten, die Silikone enthalten, denn die beschweren das Haar zusätzlich und lassen es noch platter aussehen. Dasselbe gilt für Haarkuren oder Intensiv-Spülungen. Besser eignen sich natürliche Hausmittel für die Haarpflege. Kamille wirkt bekanntermaßen beruhigend. Verwenden Sie Kamillentee als Haarspülung, um das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut wieder herzustellen, so reguliert sich die Produktion der Talgdrüsen wieder auf ein gesundes Maß.

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Weniger Fleisch essen

Besonders eiweißreiche Mahlzeiten binden viel Wasser. Der Grund: Fleisch-, Wurst- und Käsewaren werden schon in der Herstellung mit großen Mengen Salz versehen. In der zweiten Zyklushälfte empfiehlt es sich also, an tierischen Produkten zu sparen und auf vegetarische Alternativen zurückzugreifen. Speziell kaliumhaltige Lebensmittel sind zu empfehlen. Unser Tipp: Quinoa enthält viel Kalium und schmeckt mit frischen Früchten oder Salat.

Auf natürliche Abführmittel setzen

Bei Verstopfungen wirken verschiedene Lebensmittel auf natürliche Weise abführend, ohne – wie Medikamente – zu stark ins Verdauungssystem einzugreifen. Sauerkraut oder Sauerkrautsaft, Flohleinsamen, Trockenobst aber auch Speisen mit rohen Zwiebeln bringen den trägen Darm zum Arbeiten. Bei Verstopfung besonders wichtig: viel trinken!

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