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Die 9 häufigsten Brustwarzen-Typen

Brustwarzen gibt es in unterschiedliche Größen und Formen. STYLEBOOK zeigt die 9 gängigsten. Foto: Getty Images

Die weiblichen Brüste gibt es in den verschiedensten Größen, Formen und Ausprägungen. Das Gleiche gilt auch für die Brustwarzen. STYLEBOOK hat die neun häufigsten Brustwarzen-Typen für Sie unter die Lupe genommen.

Funktion der Brustwarze

Die weibliche Brustwarze dient vor allem dazu, Neugeborenen und Säuglingen das Aufsaugen der Muttermilch zu ermöglichen. Bei den Männern erfüllt sie keine besondere Funktion, sondern ist ein entwicklungsbiologisches Überbleibsel.

Definition Brustwarze und Warzenhof

Als Warzenhof (Areola) wird der pigmentierte, runde Hautbereich auf der Brust bezeichnet. Die Brustwarze (Mamille), umgangssprachlich auch Nippel genannt, ist die Erhebung in der Mitte des Warzenhofs. Dort münden die 15 -20 Milchdrüsen, über die beim Stillen die Milch nach außen fließt. Die Warze kann sich bei Kälte, Stimulation und Erregung verhärten und noch stärker hervortreten. Dieses Aufrichten wird als Erektion der Mamille bezeichnet. Mamille und Warzenhof bilden zusammen per Definition die Brustwarze.

Wie ist eine Brustwarze geformt?

Bei der Vielfalt unterschiedlicher Formen, ist man als Frau schnell verunsichert und vergisst dabei, dass jede Brustwarze einzigartig ist und sich von allen anderen unterscheidet. Man kann allerdings neun verschiedene, gängige Arten aufzeigen. Zudem ist es durchaus möglich, eine Kombination aus zwei oder mehr Arten zu haben. Oder aber die eigenen Brustwarzen passen in keine dieser Kategorien – auch voll okay!

Dies gilt auch für die Farbe. Meist sind sie in der Regel Rosa bis Bräunlich gefärbt, wobei sich dies während der Schwangerschaft aufgrund der zunehmenden Pigmentierung ändern kann, ist auch hier jede Farbgebung normal. Auch Größe und Form des Warzenhofs reichen von klein bis groß und von rund bis länglich.

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Die 9 unterschiedlichen Brustwarzen-Typen

1. Hervorstehende Brustwarzen

Foto: STYLEBOOK

Dies ist der wohl gängigste Typ. Er bezeichnet Brustwarzen, die sich im Ruhezustand einige Millimeter über die Oberfläche mittig des Warzenhofs erheben und nach außen zeigen.

2. Flachwarzen

Foto: STYLEBOOK

Die gesamte Brustwarze ist flach und verschmilzt mit dem Warzenhof. Auch bei Kälte und Erregung bleibt sie nahezu unverändert.

3. Geschwollene Brustwarzen

Foto: STYLEBOOK

Der gesamte Brustwarzenhof und der Brustwarzenbereich sehen aus wie ein kleiner, erhabener Hügel auf der Oberseite der Brust.

4. Schlupfwarzen

Foto: STYLEBOOK

Als Schlupfwarzen bezeichnet man dauerhaft eingezogene, nach innen gerichtete Brustwarzen. Sie entstehen durch verkürzte Milchgänge und stellen, wenn überhaupt, ein rein ästhetisches Problem dar und sind mit keinen medizinischen Komplikationen verbunden.

Schlupfwarzen, die sich bei Stimulation aufrichten, bezeichnet man als „falsche“ Schlupfwarzen. „Echte“ Schlupfwarzen sind die häufigste Schlupfwarzenform. Sie ziehen sich bei Stimulation weiter zurück und sind dadurch vor allem für stillende Mütter ein Problem.

5. Hohlwarzen

Foto: STYLEBOOK

Bei einer Hohlwarze fehlt die eigentliche Brustwarze, der Warzenhof hat mittig lediglich eine kleine Vertiefung. Diese Brustwarzenform ist sehr selten und geht in der Regel mit verkürzten Milchgängen und einem verminderten Brustdrüsengewebe einher. Auch die Hohlwarze zieht sich bei Stimulation noch stärker zurück und erschwert das Stillen.

6. Ungleiche Form

Foto: STYLEBOOK

Zwei unterschiedlich aussehende Brustwarzen zu haben in Form, Farbe und Größe sind ganz normal. Auch eine einseitige Schlupfwarze ist völlig unbedenklich, wenn diese Ungleichheit schon immer der Fall war. Tritt diese Veränderung allerdings auf einmal ein, kann sie ein Anzeichen für eine Erkrankung sein und sollte von einem Facharzt abgeklärt werden.

7. Unebenheiten

Foto: STYLEBOOK

Unebenheiten und kleine Pickelchen auf dem Warzenhof um die Brustwarze herum sind ganz normal und bei einigen Frauen sichtbarer als bei anderen. Es handelt sich dabei um die sogenannten Montgomery-Drüsen, die Talg absondern und so die Brustwarze, vor allem in der Stillzeit, vor Austrocknung schützen. Sie können manchmal wie kleine Mitesser aussehen. Drücken sie aber nicht an ihnen herum. Das wäre nicht nur unnötig und schmerzhaft, sondern kann auch zu Entzündungen führen.

8. Behaarung

Foto: STYLEBOOK

Feine oder auch grobe Härchen, die aus dem Brustwarzenbereich herauswachsen, sind normal. Sie sind hormonell oder genetisch bedingt und können mit einer Schere ganz einfach gekürzt oder auch mit einer Pinzette ausgezupft werden.

9. Zusätzliche Brustwarze

Foto: STYLEBOOK

Manche Menschen, wie angeblich auch Harry Styles, Mark Wahlberg oder Lily Allen, haben eine zusätzliche, kleinere dritte Brustwarzen. Sie sehen entweder wie flache Muttermale aus oder haben eine voll ausgebildete, erhabene Beule.

Wenn die Brustwarze schmerzt

Es ist nicht ungewöhnlich, dass stillende Mütter aus verschiedenen Gründen Schmerzen in ihren Brustwarzen haben, z. B. wegen Trockenheit und wunder Stellen. Allerdings können Schmerzen oder Wundsein in den Brustwarzen auch bei Nicht-Müttern auftreten und ein Symptom sein von PMS, anderen hormonellen Veränderungen oder Hautreizungen, Allergien und Reibung. Wenn die Schmerzen anhalten oder Sie Blut und Ausfluss feststellen, gehen Sie zu einem Facharzt.

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Fazit

In der Regel sind alle Ausprägungen der Brustwarzen normal und harmlos. Wenn man aber plötzlich auftretende Veränderungen bemerkt, vor allem wenn diese mit Schmerzen verbunden sind, sollte man einen Gynäkologen oder Dermatologen aufsuchen. Optische Veränderungen können ebenso wie Rötung, Juckreiz und Schmerzen ein Anzeichen für eine Erkrankung sein, die ausgeschlossen werden sollte.

Quelle

– Stillen bei Flachwarzen, Schlupfwarzen und Hohlwarzen, still-lexikon.de

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