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Friseure und Kosmetiksalons weiterhin zu

Wimpern färben zu Hause – einfache Tipps von Kosmetikerin

Frau, die sich Wimpernfarbe anmischt
Die richtige Mischung macht's – auch beim Wimpern färbenFoto: iStock/Stanislav Sablin

Viele von uns lassen sich beim Friseur oder im Kosmetikstudio regelmäßig die Wimpern färben. In Corona-Zeiten fällt dieser Gang flach, aber das Beauty-Treatment kann zum Glück auch zu Hause gelingen. STYLEBOOK erklärt, was Sie dabei beachten sollten.

Dunkle Wimpern verleihen dem Auge oft mehr Ausdruck als blonde, dünne Härchen. Auch wenn sich ein heller Wimpernkranz mit einem guten Mascara gut verstecken lässt – manchmal hat man weder Zeit noch Nerven, mehrmals täglich nachzuschminken und verlaufene Tusche abzuwaschen. Färben ist da eine gute Alternative, zumal diese Methode dunkle Wimpern über Wochen verspricht, und das auch morgens nach dem Aufstehen! STYLEBOOK fragte bei Amira Staehle, Gründerin von „The Browery“, nach den besten Tipps.

Kann Wimpern färben den Mascara ersetzen?

Die schlechte Nachricht zuerst: Wirklich komplett lässt sich Wimperntusche auch durch Färben nicht ersetzen, wenn man denn auf einen wirklich dramatischen Augenaufschlag setzt. „Ich sehe das eher als eine Ergänzung zum Mascara. Dennoch bekommt man alleine durch das Färben mehr Ausdruck und Konturen um die Augen und fühlt sich ohne Make-up nicht so ,kahl‘ im Gesicht“, erklärt die Expertin. Ein großer Vorteil sei, dass beim Sport, Schwimmen oder in der Sauna bei gefärbten Wimpern nichts verschmieren könne.

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Für wen eignet sich Wimpern färben?

Selbst wer von Natur aus dunkle Wimpern hat, kann mit ein wenig Extra-Farbe noch mehr herausholen. Amira Staehle empfiehlt deshalb jedem, es einmal auszuprobieren: „Selbst schwarze Wimpern wirken nach dem Färben bis in die Spitzen noch voller und noch intensiver.“

Welcher Farbton eignet sich?

Wer dem Mascara-Effekt so nah wie möglich kommen möchte, dem rät Amira Staehle ganz klar immer zu einem tiefen Schwarz oder Blauschwarz zu greifen: „Die meisten meiner Kundinnen entscheiden sich für Schwarz. Wenn man es jedoch ganz natürlich möchte, erzielt man mit Braun ein neutraleres Ergebnis.“

Wie oft sollte ich nachfärben?

Da Wimpern wie alle anderen Körperhaare stetig wachsen, bildet sich nach einiger Zeit auch so etwas wie ein Ansatz. „Das fällt bei naturblonden Wimpern natürlich besonders stark auf“, weiß die Expertin. Deshalb rät sie, alle zwei bis vier Wochen nachzufärben. Wer diesen Abstand einhalte, brauche nicht zu befürchten, dass die Wimpern durch Überbeanspruchung ausfallen.

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Tipps vom Profi für die Anwendung

Ganz wichtig: Niemals normales Haarfärbemittel zum Wimpern färben nehmen, die darin enthaltenden Inhaltsstoffe sind für die empfindlichen Augen viel zu aggressiv! In der Drogerie gibt es Wimpernfärbe-Mittel für Zuhause bereits für ein paar Euro. Generell ist die Handhabe nicht ganz einfach, zunächst sollte die Augenpartie samt Lidern gut mit einer Schutzcreme (z.B. Vaseline) eingerieben werden. Anschließend müssen die Papierblättchen dicht unter den Wimpernkranz platziert werden, erst dann wird die Farbe aufgetragen.

All das „einäugig“ ohne größere Malheure und vor allem gründlich umzusetzen, ist für Ungeübte fast ein Ding der Unmöglichkeit. „Man braucht dafür eine extrem ruhige Hand und etwas Geschicklichkeit, da sonst die Farbe ins Auge gelangen kann, was ziemlich brennt“, weiß Amira Staehle. Außerdem rät die Expertin, vorab zu testen, ob auf irgendeinen Inhaltsstoff allergisch reagiert wird, um Risiken zu minimieren, sonst kann die Zuhause-Färbe-Aktion sprichwörtlich ins Auge gehen. Kosmetikstudios und Friseursalons bieten Wimpernfärbung bereits ab 10 Euro an – definitiv eine gute Investition, wenn die Läden wieder öffnen dürfen.