Eher hell oder dunkel?

Das verrät die Farbe der Periode

Rot ist nicht gleich Rot! Es lohnt sich, an bestimmten Tagen des Monats etwas genauer ins Höschen zu schauen. Denn die Farbe des Menstruationblutes verrät viel über die eigene Gesundheit.


Die Periode dauert ungewöhnlich lang, kommt sehr unregelmäßig oder heftig? In diesen Fällen sind die meisten Frauen alarmiert. Was sie wohl nicht wissen: Auch die Farbe der Regelblutung kann Aussagen über den Gesundheitszustand treffen. Dabei unterscheidet man laut dem Gesundheitsportal lifeline zwischen drei Rot-Nuancen: Mittelrot, Dunkelrot und Hellrot

Sieht alles „normal“ aus? STYLEBOOK.de erklärt, was die Färbung der Regelblutung aussagen kann

Sieht alles „normal“ aus? STYLEBOOK.de erklärt, was die Färbung der Regelblutung aussagen kann Frau auf Toilette. Foto: Getty Images

und wann man besser einen Arzt aufsuchen sollte.
 
► Mittelrot: Wenn die Flüssigkeit kräftig rot gefärbt ist und optisch ein wenig an Cranberrysaft erinnert, brauchen Sie sich in der Regel keine Sorgen zu machen.
 
► Dunkelrot: Ein überhöhter Östrogenspiegel kann dafür sorgen, dass das Menstruationsblut besonders dunkel und dickflüssig ausfällt. Durch den Hormonüberschuss baut sich eine dicke Schleimhautschicht in der Gebärmutter auf, die während der Periode umso heftiger abgestoßen werden muss. Wenn man mit über 45 generell hormonelle Schwankungen festgestellt hat – etwa, Haut- oder Haarstruktur-Veränderungen – könnte das Regelblut auf baldige Wechseljahre hindeuten. Ist man dazu zu jung, empfiehlt es sich, die Hormonsituation mit einer Blutabnahme untersuchen zu lassen. In seltenen Fällen kann sie auf ein Myom, einen gutartigen Tumor, hinweisen.

►Sehr helles Blassrot: Ist ihre Blutung hingegen dünnflüssig und nur leicht hellrosa gefärbt, ist der Östrogenspiegel vermutlich zu niedrig. Das kann verschiedene Ursachen haben: Extrem-Diäten, einen ungesunden Lebenswandel mit wenig Schlaf, viel Alkohol und/oder Drogen, schlimmstenfalls sogar eine Krebserkankung. Sollten sich Konsistenz und Färbung langfristig nicht verbessern – bitte unbedingt einen Arzt aufsuchen!