Für gepflegte Sommerfüße

So gelingt die Pediküre auch zu Hause

Füße mit Nagellack
Im Sommer sind gepflegte Füße ein Muss. Mit unserer Anleitung kann man in wenigen Schritten die perfekte Pediküre auch zu Hause selber machen
Foto: Getty Images

Nichts ist schlimmer im Sommer als Füße mit dicker Hornhaut und ungepflegte Nägel. Wir erklären, wie man in fünf einfachen Schritten, die perfekte Pediküre auch zu Hause hinbekommt.

1. Lackreste entfernen und ein Fußbad machen

Als erstes wird die alte Farbe mit einem milden Nagellackentferner entfernt, mit einem getränkten Wattestäbchen kommt man gut in die Ecken. Die Nägel darunter sind gelblich? Dann tauchen Sie die Zehen fünf Minuten in Zitronensaft. Die Säure hilft, Verfärbungen zu mildern. Jetzt kommt der entspannte Teil: Ein warmes Fußbad bei angenehmen 37 Grad. Das weicht die Haut schön auf, bereitet die Füße optimal auf die nächsten Schritte vor. Reichern Sie das Wasser mit Salz aus dem Toten Meer und Olivenöl an. So trocknet die Haut beim Baden nicht aus und raue Stellen werden geschmeidiger.

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2. Hornhaut entfernen

Hornhaut sieht zwar nicht schön aus, aber ohne diese natürliche Schutzschicht würden wir beim Gehen jeden Schritt schmerzlich spüren. Deswegen ist es wichtig, dass Sie nicht zu viel entfernen. Außerdem nehmen die Verhärtungen dann sogar zu. Verwenden Sie am besten einen sanften Bimsstein, eine spezielle Feile oder einen elektrischen Entferner und achten Sie darauf, dass sich die Haut immer geschmeidig anfühlt. Besonders sanft sind Hornhaut-Peelings mit Bimsstein- und Salzpartikeln. Von Hobel und Raspeln mit scharfen Klingen lassen Sie bitte die Finger. Die Verletzungsgefahr ist zu groß!

3. Nagelhaut zurückschieben und Nägel kürzen

Jetzt geht es an das Fine-Tuning. Nach dem Bad lässt sich die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen sanft in Richtig Nagelbett schieben. Die Nagelhaut darf nicht geschnitten werden, da sie sehr empfindlich ist und sich schnell entzünden kann. Auch die Fußnägel lassen sich nach dem Aufenthalt im Wasser leichter schneiden und splittern nicht. Zum Kürzen am besten eine Nagelzange verwenden. Anschließend mit einer Feile die Nagelspitze glätten und Kanten und Ecken abrunden. So kann der Nagel nicht so leicht einreißen. Achtung: Die Nägel nicht zu rund feilen, sonst können sie einwachsen

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4. Eincremen und verwöhnen

Nehmen Sie sich für diesen Part bitte Zeit! Denn eine sanfte Creme-Massage regt nicht nur die Durchblutung an, sie ist vor allem sehr entspannend. Cremes mit reichhaltiger Sheabutter oder wertvollem Jojoba-Öl spenden Feuchtigkeit und machen die Haut glatt und weich. Gegen raue Stellen helfen spezielle Fußcremes mit Urea und Salicylsäure. Für besonders zarte Füße lassen Sie nachts unter Baumwollsöckchen ein dicke Schicht Creme einwirken.

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5. Nagellack auftragen

Ihre Nägel sollten völlig trocken und frei von Cremeresten sein, bevor Sie den Nagellack auftragen. Damit nichts verwischt, Zehenspreizer zwischen die Zehen klemmen. Dann geht’s los: Beginnen Sie mit einem Unterlack, der die Nägel vor Verfärbungen bewahrt. Dann kommt die Farbe. Achten Sie darauf, dass Sie immer vom Nagelansatz zur Spitze lackieren. Den Pinsel nie direkt an der Nagelhaut ansetzen. Der erste Pinselstrich sollte vertikal über die Mitte des Nagels verlaufen, dann rechts und links lackieren. Ein Überlack versiegelt die Farbe und macht sie länger haltbar.

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