Beauty-Treatment im Check

HydraFacial – was die Gesichtsbehandlung kann, was sie kostet

Frau bekommt HydraFacial-Behandlung
HydraFacial wird immer beliebter. STYLEBOOK hat den Beauty-Trend gecheckt
Foto: Getty Images

In Hollywood schwören unzählige Stars auf „HydraFacial“. Die Beauty-Behandlung soll die Gesichtshaut porentief reinigen und so für einen Super-Glow sorgen. Doch wie funktioniert das Treatment eigentlich genau und wie hoch sind die Kosten?

Was ist ein HydraFacial?

HydraFacial ist eine sehr intensive Gesichtsbehandlung, die die Haut mit einer Art „Mini-Staubsauger“, dem HydraFacial-Gerät, in vier Schritten porentief säubern soll. Abgestorbene Hautzellen werden durch die Behandlung vollständig abgetragen, am Ende soll eine völlig neue Haut zum Vorschein kommen – so das Versprechen.

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HydraFacial Gerät

Das HydraFacial-Gerät
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Woher kommt der Trend HydraFacial?

Die HydraFacial-Behandlung (Feuchtigkeits-Gesichtsbehandlung) kommt aus Los Angeles und gilt dort seit 1997 als absolute Anti-Aging-Revolution, in Deutschland wird das Treatment seit 2012 angeboten. Stars wie Beyoncé und George Clooney schwören schon seit Jahren drauf!

Für wen ist HydraFacial gedacht?

Die Behandlung eignet sich grundsätzlich für alle Hauttypen. Da das Treatment aber die jugendliche Strahlkraft und Elastizität hervorbringen soll, kommt dabei besonders gestresste und reifere Haut auf ihre Kosten. Auch für Menschen mit Akne, Hautrötungen (Rosazea) und Hyperpigmentierungen soll sich die Behandlungen eignen. Laut Experten empfiehlt sie sich allerdings ab dem 60. Lebensjahr nicht mehr, da die Haut dann zu dünn und sensibel ist und durch die Behandlung fleckig werden könnte.

Wie funktioniert die HydraFacial-Behandlung?

Zunächst wird das Gesicht abgeschminkt und – abgestimmt auf den jeweiligen Hauttyp– mit einer milden Reinigungsmilch oder einem Gel gereinigt. Anschließend wird das Gesicht mit einer speziellen Honiglösung desinfiziert. Erst dann folgt die eigentliche HydraFacial-Behandlung.

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Schritt 1: Hautabtragung

Zunächst werden mit dem HydraFacial-Gerät die abgestorbenen Hautzellen entfernt, damit die gesunde Haut zum Vorschein kommt.

Schritt 2: Säurepeeling

Jetzt wird ein sanftes Fruchtsäure-Peeling aufgetragen, das die Ablagerungen in den Poren aufweicht.

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Schritt 3: Tiefenreinigung

Jetzt kommt der Ministaubsauger zum Einsatz: Unreinheiten und gelöste Talgablagerungen werden durch ein Vakuum aus den Poren herausgesogen.

Wasser

So trübe wird das Wasser, wenn die Haut von Schmutzpartikeln gereinigt wird 
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Schritt 4: Feuchtigkeits-Booster für die Haut

Ein Serum-Cocktail, bestehend aus Antioxidantien, Hyaluron und verschiedenen Vitaminen, wird mit einem speziellen Aufsatz in die Haut eingeschleust. Das Gemisch soll für viel Feuchtigkeit während der HydraFacial-Behandlung sorgen. Zum Schluss wird für zehn Minuten eine Maske auftragen, die die Haut nach der strapaziösen Behandlung beruhigen soll. Zusätzlich wird das Gesicht mit einem LED-Rotlicht bestrahlt. Die Lichttherapie soll die Kollagenbildung anregen, entstandene Rötungen klingen schneller ab.

Für ein effektives Ergebnis wird geraten, das HydraFacial alle vier bis fünf Wochen zu wiederholen, um das Hautbild dauerhaft zu verbessern.

Was kostet HydraFacial?

Im Durchschnitt bewegen sich die Kosten für eine ca. einstündige HydraFacial-Behandlung zwischen 150 und 250 Euro.

Günstige Alternativen zum HydraFacial

Wem die Behandlung zu teuer ist, der kann auf günstige Alternativen zurückgreifen, eine Mini-Version des Gesichtssaugers kann man im Internet schon für deutlich weniger Geld erwerben. Wer lieber zur natürlichen Alternative greifen möchte, kann mit einfachen Haushaltsmitteln nachhelfen, die ebenfalls versprechen, Poren zu minimieren und die Haut strahlen zu lassen – ganz ohne Serum und Sauger!

  • Backpulver
  • Zitronensaft
  • Apfelessig
  • Bleicherde
  • Haferflocken

Diese Zutaten können einzeln, verrührt mit etwas Wasser oder gemischt als natürliche Alternative zum HydraFacial aufgetragen werden.