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Beauty-Treatment im Check

Aquabration – für wen eignet sich die Gesichtsbehandlung mit Wasserdruck?

Frau mit Wassertropfen im Gesicht
Schon mal von Aquabration gehört? STYLEBOOK erklärt, was dahinter steckt!Foto: Getty Images

Feinstaub und UV-Strahlen sind nur einige Ursachen von vielen für fahle, beanspruchte Haut. Die Aquabration-Gesichtsbehandlung soll Abhilfe schaffen: Sie will die Poren von Schmutz befreien und so für einen frischen Teint sorgen. Aber klappt das wirklich und was gilt es zu beachten? STYLEBOOK hat nachgefragt.

Aquabration – was ist das eigentlich?

Gesichtsbehandlungen gibt es viele, die Angebotsliste in Spas und im Kosmetikstudio ist lang. Ein Treatment ist die Aquabration. Sie verspricht eine intensive Reinigung der Haut, Schmutz und sonstige Ablagerungen sollen dabei aus den Poren herausgespült werden. „Bei dieser Gesichtsbehandlung schleift man mit Wasserdruck die oberen Hautzellschichten ab“, erklärt Dr. Alice Martin, Dermatologin und Mitbegründerin der Telepraxis Dermanostic. Dafür kommt eine Art Dampfstrahler zum Einsatz, der über die Haut gleitet und sie dabei auch massiert. Das Wasser weicht die Haut auf und löst verhärtete Hautpartien, die beispielsweise durch übermäßige UV-Belastung entstehen können.

Was kostet die Behandlung?

Die Kosten für das Treatment liegen je nach Studio bei circa 80 bis 100 Euro für eine Dauer von etwa 60 Minuten.

Der Unterschied zwischen Aquabration und HydraFacial

Bei der Aquabration kommen keine Peelingpartikel zum Einsatz. Das Wasser kann aber mit Vitaminen oder Mineralien angereichert sein. Das macht auch den größten Unterschied zum HydraFacial aus, erklärt Dr. Alice Martin: „Das HydraFacial besteht im Gegensatz zur Aquabration aus mehreren Etappen. Beim HydraFacial fängt man vor der eigentlichen Behandlung mit einem Peeling an. Das ist bei der Aquabration nicht der Fall und deswegen ist sie auch eine Spur schonender als das HydraFacial.“

Für wen eignet sich das Treatment?

Prinzipiell eignet sich die Aquabration für alle Hauttypen. Bei offenen Infektionen rät die Dermatologin allerdings von der Behandlung ab. Auch Frauen mit sehr empfindlicher Haut sollten besser darauf verzichten, weil die Haut an sich sehr schnell zu Rötungen und Irritationen neigt und durch die Wasserdruck-Behandlung zusätzlich gereizt werden könnte.