Föhnen, glätten, schneiden

Haarwirbel in der Frisur? Das kann Frau tun!

Haarwirbel
Haarwirbel können ganz schön nervig sein – oder man nutzt sie als Style-Vorlage!
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Kennen Sie das Phänomen? Man ist gerade fertig mit dem Haarstyling, da flippt eine Strähne aus der Reihe und legt sich da hin, wo sie auf keinen Fall hinsoll. Der Grund ist höchstwahrscheinlich ein Haarwirbel.

Von einem Haarwirbel spricht man, wenn die Haare an einer Stelle am Kopf kreisförmig wachsen, aus dieser runden Form fallen sie in alle Richtungen. Haarwirbel können überall am Kopf vorkommen, sind nach links oder rechts gedreht und geben je nach Positionierung den natürlichen Scheitel vor. Welche und wieviele Wirbel ein Mensch hat, wird bereits im Mutterleib festgeschrieben, genauso wie deren Ausprägung:  Manche sind sich ihrer Haarwirbel überhaupt nicht bewusst, bei anderen bestimmen sie komplett den Sitz der Frisur.

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Das sind die Probleme mit Haarwirbeln

Die „Probleme“ mit Haarwirbeln sind so individuell wie ihre Trägerinnen. Häufig passiert es, dass die zum Scheitel gezogenen Haare nicht in der gewünschten Position bleiben oder dass sich ein gerader Pony nicht frisieren lässt, weil Haarsträhnen durch einen Wirbel am Ansatz nach oben gezogen werden. Vor allem Frauen mit kurzen Haaren sind sich ihrer Wirbel oft bewusst, stehen die kurzen Haare oft an einer oder auch mehreren Stellen unschön ab. Generell gilt: Je länger, schwerer und lockiger die Haare, desto weniger fallen sie auf.

Das hilft gegen Haarwirbel

Eines vorweg:

Haarwirbel

Mit der richtigen Frisur und dem richtigen Styling lassen sich Haarwirbel super verstecken – oder auch richtig gut zur Geltung bringen
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Perfekte Frisuren bei Haarwirbeln

Die richtige Frisur ist entscheidend, wenn man ausgeprägte und ständig nervende Wirbel hat. Gute Friseure können die Haare entsprechend in Form schneiden und den oder die Wirbel in das Frisurenkonstrukt mit einbauen. Ein Ansatz-Wirbel sollte vor allem bei dem Wunsch nach einem Pony berücksichtigt werden – die Frisur kann in der Regel an Haarwirbel angepasst werden, allerdings sollte der Friseur das früh genug wissen. Wird der Haarwirbel beim Schnitt berücksichtig, muss er später nicht mehr in eine „unnatürliche” Richtung gestylt werden.

So föhnen Sie bei Wirbeln richtig

Wirbel lassen sich quasi wegföhnen, -bürsten und -klemmen. Dafür das nasse Haar mit einer kleinen Portion Schaumfestiger versehen und Strähne für Strähne über eine Rundbürste glatt und trocken föhnen. Hin und wieder die Haare bis nah an den Kopf eindrehen. Sind die Haare trocken, werden die Wirbelsträhnen mit Haarklammern zum Abkühlen eng an den Kopf geklemmt. Zur Festigung sollte zusätzlich mit Haarspray fixiert werden.

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Das bringt Volumen!

Das Haar kann auch mit einem Kamm vorsichtig toupiert und die Wirbel darunter versteckt werden. Wer das zu aufwändig findet, nimmt Trockenshampoo oder andere Volumenpuder-Varianten und verleiht gleich dem gesamten Ansatz mehr Fülle. Oder die Haare werden gleich insgesamt fluffiger und fülliger gestylt, auch dann fallen Wirbel nicht mehr auf.

Was bringt Glätten bei Wirbeln?

Hin und wieder kann der Wirbel aber auch mal mit dem Glätteisen behandelt werden, so lässt er sich anschließend einfacher stylen. Hier gilt aber immer: Hitzeschutz nicht vergessen!