Auch betroffen?

„Erdbeerbeine“ – wie sie entstehen und was wirklich hilft

Erdbeere
„Erdbeerbeine“ heißen so, weil die Haut an die Oberfläche von Erdbeeren erinnert
Foto: Istock/Elecstasy

Im Sommer sieht man bei vielen Frauen „Erdbeerbeine.“ Kennen Sie nicht? Der Begriff bezeichnet die kleinen, dunklen Pünktchen auf den Beinen, die an die Oberfläche von Erdbeeren erinnern und nach der Rasur entstehen. STYLEBOOK erklärt, wie sich die Hautirritation vermeiden lässt.

Wer seine Beine regelmäßig rasiert, kennt es vielleicht: statt aalglatter Haut sind Schienbeine und Waden übersät mit kleinen roten, teils sogar deutlich dunkleren Punkten. Die Poren der Haut wirken gereizt, die Beine trotz Rasur nicht ganz glatt. Die Amerikaner haben für das Phänomen eine bildhafte Bezeichnung gefunden: „Strawberry Legs“, „Erdbeerbeine.“

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Was sind „Erdbeerbeine“?

Nicht nur im Gesicht, sondern überall auf der Haut –also auch auf den Beinen – haben wir Poren. Bei jeder Rasur kommt es zur Reizung der Haut und damit auch zu einer Reizung der Poren, Rasurbrand ist die Folge. Die angegriffenen Poren schließen sich nach der Rasur nicht mehr richtig, wodurch sie verschmutzen und die Gefahr steigt, dass sich Haarfolikel entzünden. Wo vorher also Haare aus der Haut wuchsen, sind dann kleine rote Punkte zu sehen. Sammeln sich zusätzlich Talg und Ölreste in den Poren, wirken diese sogar schwarz, fast vergleichbar mit Mitessern. Je dunkler der eigene Hautton, desto eher stechen die kleinen Punkte übrigens hervor.

Was tun gegen die verstopften Poren?

Tatsächlich sind „Erdbeerbeine“ ein häufiges Problem, das sich nur durch die richtige Vor- und Nachpflege der Beine vermeiden lässt. STYLEBOOK kennt die wichtigsten Tipps.

1. Beine peelen

Durch die Reibung mit Peeling werden alte und abgestorbene Hautschuppen abgetragen. Dadurch kann die Rasierklinge besonders nah an der Haut entlanggeführt werden, ohne dass Hautschuppen die Folikel gleich wieder verstopfen. Auch das Rasieren an sich geht so leichter von der Hand, was wiederum Reizungen durch zu starkes Drücken vermindert.

2. Eine saubere Klinge

Nur eine Klinge, die rostfrei und ohne Seifen- oder Schaumrückstände ist, rasiert auch gut. Wer seine Klingen also mehr als ein bis zwei Mal benutzt, sollte diese nach der Rasur immer unter fließendem Wasser gründlich reinigen und im besten Fall sogar mit etwas Alkohol desinfizieren. Einwegrasierer können eine Alternative sein, sollten aber mindestens drei Klingen haben, um wirklich gut zu rasieren. Der Nachteil: In Sachen Umweltfreundlichkeit schneiden die Einwegrasierer nicht gut ab.

3. Toner für die Beine

Was im Gesicht funktioniert, geht auch auf den Beinen. Nach der Rasur einfach Gesichtswasser großzügig mit einem Wattepad auftragen, am besten eignen sich Produkte mit Salicylsäure, die gegen Mitesser und Pickel wirken. Durch den Toner werden die letzten Reste Schmutz abgetragen, die Poren können sich wieder zusammenziehen. Deshalb besser mit dem Eincremen der Beine so lange warten, bis sich die gereizte Haut wieder beruhigt hat und die Lotion nicht wieder in den Poren hängen bleibt.