Fransiger Stufenschnitt

Choppy Cut – wem er steht, wie man ihn stylt

Frau mit Frisur im Wind
Schon gewusst, was ein Choppy Cut ist?
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Lässig, unkompliziert und super flexibel – das ist der Choppy Cut. Den besonderen Stufenschnitt gibt es von ganz kurz bis mittellang, und nicht wenige Promis haben die Frisur längst für sich entdeckt.

Mit dem Choppy Cut feiern die 00er-Jahre ein weiteres Comeback. Die fransige Schnitttechnik, auf die Heidi Klum bereits vor 15 Jahren setzte, ist zurück! Allerdings heute viel unaufgeregter als damals, prominentes Beispiel für den aktuellen Choppy Cut-Trend ist Ex-Spice Girl Victoria Beckham:

Stil-Ikone Victoria Beckham

Eine prominente Trägerin des Choppy Cuts in der Long-Bob-Version ist heute Stilikone Victoria Beckham.
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Choppy Cut: Was ist das?

Choppy bedeutet übersetzt soviel wie „abgehackt” oder „unruhig”. Diese Unruhe auf dem Kopf schafft der Friseur, indem er die Deckhaare leicht bis extrem durchstuft und die Haarenden fransig lässt. Durch die unterschiedlichen Längen entsteht ein bewegter Undone-Look. Der sieht nicht nur lässig aus, er ist auch einfach und schnell zu stylen. Die Stufenfrisur gibt es übrigens in allen Längen von extrem kurz bis mittellang. Die einzelnen Schnitte heißen dann zum Beispiel Choppy Bob, Choppy Lob oder Choppy Pixie.

Wem steht der Choppy Cut?

Der Choppy Cut eignet sich sowohl für Frauen mit kräftiger Haarstruktur, bzw. mit viel Haarvolumen. Während die Frisur dickem Haar Form gibt, gewinnt feines Haar bei einer Choppy-Kurzhaarfrisur optisch an Volumen. Schmale Gesichter werden durch den Choppy Cut betont, eher runde Formen wirken durch die Frisur schmaler, da das Haar je nach Schnitt ins Gesicht fällt.

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Wie style ich den Choppy Cut am besten?

Undone

Die fransigen Frisuren, die mit der Choppy-Technik entstehen, sind pflegeleicht. Sie können einfach geföhnt werden oder an der Luft trocknen. So bleibt die Frisur ohne Aufwand im lässigen Undone-Look.

Wellen

Die besondere Schnitttechnik verhilft selbst Frauen mit glattem Haar ganz einfach zu Wellen. Neben dem Hitzeschutz einfach eine kleine Portion Lockenschaum oder Haarwachs in die Haare kneten. Anschließend Haare in den Diffusor, föhnen, fertig. Wer es etwas glamouröser mag, benutzt den Lockenstab oder das Glätteisen.

Topmodel Klum 2004

Zeitlos schön: Heidi Klum zeigte den Choppy Cut in der Langversion bereits 2004 in New York City.
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Glatt bis sleek

Keine Lust auf Beach Waves? Der Schnitt funktioniert auch glatt. Dazu benutzen Sie das Glätteisen oder freuen sich einfach über Ihr natürlich glattes Haar. Mögen Sie es sleek, heben Sie einzelne Strähnen mit Wachs und Glätteisen hervor. Für eine extremere Variante wird das Wachs ins gesamte Haar gekämmt. Hier sollte darauf geachtet werden, dass Sie alle Stufen erwischen – ist nur das Deckhaar glatt, die unteren Stufen aber wellig, kann das schnell seltsam aussehen.

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Wie pflege ich den Choppy Cut?

Nutzen Sie zum Styling einen Föhn, ein Glätteisen oder einen Lockenstab, sollten Sie unbedingt darauf achten, das Haar immer mit ausreichend Hitzeschutz zu versorgen, um Austrocknung zu vermeiden. Da der Stufenschnitt ohne viel Styling auskommt, kann ganz oder zumindest in großen Teilen auf Stylingprodukte verzichtet werden. Nutzen Sie hingegen Gel, Wachs & Co., sollten Sie unbedingt darauf achten, ein Shampoo zu verwenden, das wirklich alle Produktreste entfernen kann.

Wie bei fast jeder Frisur ist auch beim Choppy Cut ein regelmäßiger Friseurbesuch wichtig. Zum einen, um die Frisur zu erhalten, zum anderen aber auch, damit Ihr Haare dauerhaft gesund aussieht.

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