In der Regel schön!

Die 13 besten Beauty-Tipps für die Perioden-Tage

Als wäre die Periode nicht ohnehin lästig genug, macht sie sich bei vielen Frauen auch optisch bemerkbar. STYLEBOOK fragte bei Experten nach, was gegen allmonatliche Hautunreinheiten und Bad Hair Days hilft.

Frau mit Wärmflasche
Menstruation und sich schön fühlen, müssen sich nicht ausschließen
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Pickel, fettige Ansätze, ein unangenehm aufgeblähter Bauch, und weil an den bestimmten Tagen im Monat sowieso alles nervt, fühlen sich viele Frauen in dieser Zeit gleich doppelt unattraktiv. Für dieses Unwohlsein gibt es einen Begriff: das prämenstruelle Syndrom, besser bekannt als PMS. Darunter werden die typischen Beschwerden zusammengefasst, die sich mit den hormonellen Veränderungen in der zweiten Zyklushälfte aufbauen. STYLEBOOK hat 13 Beauty-Tipps, die Frauen in der Regel das Leben erleichtern.

1. Richtig pflegen

Dass Frauen meist kurz vor oder während der Periode mit Hautunreinheiten zu kämpfen haben, hängt mit der verstärkten Aktivität der Talgdrüsen in dieser Zyklusphase zusammen. Die Folge: Pickel. Speziell zur akuten Phase rät der Münchner Dermatologe Dr. Timm Golüke daher betroffenen Patientinnen zu antibakteriell wirksamen Cremes. „Sie nehmen die Entzündung aus den Pusteln.“ Informieren Sie sich in der Apotheke über salizylsäurehaltige Lotionen, die es rezeptfrei zu kaufen gibt, oder geeignete Alternativen.

Frau mit Wärmflasche

Sich mit der Wärmflasche ins Bett verkrümeln? Kennen wir! Daneben gibt es aber noch andere Dinge, die uns die Tage erleichtern können
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2. Cremes mit Fruchtsäuren verwenden

Austrocknende Präparate wie sogenannte AHA-Cremes mit Fruchtsäure sorgen dafür, dass die Stellen, an denen Pickel sprießen, schnell wieder makellos aussehen. Dr. Timm Golüke rät zum Wirkstoff Benzoylperoxid, der zusätzlich antiseptisch wirkt.

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3. Concealer auftragen

Frauen, deren Hautbild grundsätzlich gut ist, die sich aber kurz vor oder während der Menstruation über einzelne, dicke Unreinheiten im Gesicht ärgern, sollten in einen Pickel-Stift oder Concealer investieren, der gezielt nur auf einzelnen Stellen aufgetragen wird. Der Vorteil: Sie wirken hochkonzentriert an der betroffenen Stelle, ohne die gesamte Haut auszutrocknen.

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4. Kuhmilch vermeiden

„Kuhmilch soll den Ausbruch von Pickeln nachweislich begünstigen“, so Dr. Golüke. Das liege aber nicht an ihrem Laktose-Gehalt, sondern an der Aufzucht der Tiere, bei der Hormone zum Einsatz kommen. Golüke rät betroffenen Frauen daher, insbesondere in den zwei Wochen vor der Periode ihren Kuhmilchkonsum stark einzuschränken.

5. Stress umgehen

Der Frust über die blöden Tage und genereller Stress können den Zustand der Haut zusätzlich verschlechtern, bestätigt Golüke. Während der Periode sollten Stressfaktoren bestmöglich vermieden werden, auf Zigaretten und Alkohol am besten ganz verzichten und sich gelegentliche, kleine Auszeiten gönnen.

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6. Zink nehmen

Einige Ärzte, darunter der Frankfurter Dermatologe Dr. med. Adam Pomer, empfehlen während der Periode zinkhaltige Nahrungsergänzungsmittel. Das Spurenelement unterstützt nicht bloß die Abwehrkräfte, sondern soll auch die Heilung von Akne unterstützen. Gibt es als Tabletten in der Apotheke und im Reformhaus.

7. Auf Hormone setzen

Sollte Ihr Leidensdruck besonders groß sein, fragen Sie Ihren Dermatologen oder Gynäkologen nach medikamentösen Maßnahmen. So verschreibt der Frankfurter Gynäkologe Dr. Werner Göttker-Schnetmann Patientinnen, die bis ins Erwachsenenalter unter Pickeln leiden, die Anti-Baby-Pille – für manche Frauen die Lösung, andere wollen jedoch lieber auf die Dauer-Hormonzugabe verzichten. „Ihre Zusammensetzung verhindert, dass die Hormone Achterbahn fahren“, so die Erklärung des Mediziners. Hautarzt Golüke setzt bei extremen Beschwerden auf ein leichtes Antibiotikum: „Als Langzeittherapie hat sich die Vergabe von 50 Milligramm Minocyclin bewährt.“

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8. Die Haarpflege ändern

Im Verlauf des Zyklus kommt es zu Veränderungen im Stoffwechsel – manche Frauen neigen dazu, stärker zu schwitzen, teilweise produziert die Kopfhaut mehr Talg. Die Folge: Die Haare liegen platt und fetten schneller nach. Die Lösung: Auf Pflegeprodukte verzichten, die Silikone enthalten, denn die beschweren das Haar zusätzlich und lassen es noch platter aussehen. Dasselbe gilt für Haarkuren oder Intensiv-Spülungen.

9. Auf Hausmittel vertrauen

Kamille wirkt bekanntermaßen beruhigend. Verwenden Sie Kamillentee als Haarspülung, um das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut wieder herzustellen, so reguliert sich die Produktion der Talgdrüsen wieder auf ein gesundes Maß.

10. Trockenshampoos benutzen

Ideal bei plattem Haar und fettigen Ansätzen: Trockenshampoo. „Wer direkt nach dem Haarewaschen und Föhnen Trockenshampoo auf die Ansätze sprüht, verhindert, dass das Haar schnell nachfettet und sorgt außerdem so für extra Volumen“, so Miriam Jacks, National Make-up Artist bei L’Oréal Paris und Besitzerin des Beauty-Concept-Stores.

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11. Reis-Tage einlegen

Der Östrogenüberschuss während der Periode kann zu Wassereinlagerungen führen. Die Folge: ein Blähbauch, Verstopfungen und in manchen Fällen Durchfall. Meiden Sie in dieser Zeit daher Koffein, Alkohol, stark kohlensäurehaltige Getränke und sehr salzige Speisen. Sie fördern Wassereinlagerungen und damit Aufgeblähtheit. Setzen Sie stattdessen lieber auf „Reis-Tage“ – dafür einfach weißen Reis ohne Salz kochen und mit Obst (besonders beliebt ist die Kombination mit Apfelmus) servieren. Zusätzlich mindestens zwei Liter Wasser oder Kräutertee pro Tag trinken.

12. Beim Fleisch sparen

Besonders eiweißreiche Mahlzeiten binden viel Wasser. Der Grund: Fleisch-, Wurst- und Käsewaren werden schon in der Herstellung mit großen Mengen Salz versehen. In der zweiten Zyklushälfte empfiehlt es sich also, an tierischen Produkten zu sparen und auf vegetarische Alternativen zurückzugreifen. Speziell kaliumhaltige Lebensmittel sind zu empfehlen. Unser Tipp: Quinoa enthält viel Kalium – und schmeckt mit frischen Früchten oder Salat.

13. Auf natürliche Abführmittel setzen

Bei Verstopfungen wirken verschiedene Lebensmittel auf natürliche Weise abführend, ohne – wie Medikamente – zu stark ins Verdauungssystem einzugreifen. Sauerkraut oder Sauerkrautsaft, Flohleinsamen, Trockenobst aber auch Speisen mit rohen Zwiebeln bringen den trägen Darm auf Trab. Bei Verstopfung besonders wichtig: viel trinken!