Für den perfekten Augenaufschlag

Die beste Pflege für tolle Wimpern

Verführerische Klimper-Wimpern – der Traum einer jeden Frau. Leider sind nicht alle von uns mit langen Wimpern gesegnet. Doch statt sich jetzt Fake-Lashes à la Daniela Katzenberger (30) ungeschickt aufzukleben, gibt es zum Glück noch andere Methoden, die für einen filmreifen Augenaufschlag sorgen.


Unsere Wimpern sind durchschnittlich gerade mal einen Zentimeter lang und trotzdem geht von diesen kurzen Härchen eine unbändige Faszination aus: sie lassen Frauen weiblicher und verführerischer wirken. So investieren wir viel Geld in Mascara, Wimpern-Booster oder Fake-Lashes, nur um den perfekten Wimpernaufschlag zu bekommen. Wir klären auf, woher die Faszination für schöne Wimpern bekommt und wie man sie selbst lange, dichte Wimpern erhält.

Sorgen für Ausdruck und bringen unsere Augen zum Strahlen: lange, dichte und gesunde Wimpern.

Sorgen für Ausdruck und bringen unsere Augen zum Strahlen: lange, dichte und gesunde Wimpern. luxuslashes. Foto: Luxuslashes

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1. Welche Funktion haben Wimpern?

Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand. Wimpern dienen zum Schutz der Augen, indem sie kleine Partikel und und Schmutz abfangen. Zudem schützen sie vor intensiver Lichteinstrahlung. Aber länger heißt nicht gleich besser. Wie Forscher vom Georgia Institute of Technology herausgefunden haben, können allzu lange Klimper-Wimpern paradoxerweise Schadstoffe regelrecht ins Auge leiten. Drama Queens sollten künstliche Wimpern lieber nicht täglich ankleben. 

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2. Warum empfinden wir lange, dichte Wimpern als besonders schön?

Gesunde, seidig-dunkle Wimpern verleihen den Augen Strahlkraft und Ausdruck.  Das Augen-Weiß wirkt noch weißer, die Farbe der Iris leuchtet noch intensiver. Lange Wimpern sorgen sprichwörtlich für eine tolle Ausstrahlung und damit auch für das gewisse Etwas im Blick. Schon die alten Ägypter haben das erkannt und Männer wie Frauen färbten ihre Wimpern und Augenlieder mit Kohle schwarz. In der westlichen Welt war es übrigens bis Mitte des 17. Jahrhunderts nicht nur unüblich, sondern auch verpönt, sich als feine Dame die Augen zu schminken. So wurde die Wimperntusche auch relativ spät im Jahr 1913 vom französischem Parfümeur Eugène Rimmel erfunden. 

3. Hilft Wimpern-Wachstums-Serum und wenn ja, welches?

Es war eine Zufalls-Entdeckung: Patienten, die Augentropfen mit dem Wirkstoff Prostaglandine gegen Grünen Star (Glaukom) nutzten, freuten sich bereits nach wenigen Wochen über dichte, lange Wimpern. Ein genialer Booster-Effekt, den sich natürlich die Kosmetik-Industrie zunutze machen wollte. Vor drei Jahren kamen Seren mit ähnlichen Wirkstoffen auf den Markt. Doch Vorsicht vor Turbo-Boostern, die Bambi-Wimpern innerhalb von zwei Wochen versprechen, rät Wimpernexperte Henryk Foltynek, Mitbegründer von „Luxuslashes“: „Diese sorgen zwar für einen schnellen Effekt, doch dünnen sie langfristig die Wurzel aus. Dadurch drohen die Härchen noch schneller auszufallen.“ Deshalb lieber ein Serum mit natürlichen Inhaltsstoffen (zum Beispiel welches weiße Lupine enthält) wählen und circa acht Wochen Geduld mitbringen. So werden die Wimpern nicht nur lang, sondern auch schön dicht. Noch schneller geht es mit einer künstlichen Wimpernverlänergung (ca. 200 Euro), die bis zu vier Wochen hält. 

4. Was sind die No-Go’s im Umgang mit Wimpern? 

Schlechte Ernährung sorgt leider nicht Wow-Wimpern. Erst wenn wir genügend Biotin und B-Vitamine aufnehmen, kann der Körper auch gesunde Wimpern produzieren. Deshalb gehören Nüsse, Hülsenfrüchte, Bananen und Haferflocken auf jeden Speiseplan. Wasserfester Mascara ist ebenfalls Wimpern-Gift. Zum einen muss beim Abschminken heftiger gerubbelt werden, was die Wimpern-Wurzel beschädigen kann, zum anderen brechen sie schneller ab.

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