12 Jahre nach dem Kino-Hit

„Little Miss Sunshine" ist gar nicht mehr little!

Als 2006 das Indie-Drama „Little Miss Sunshine“ in die Kinos kam, schloss man einen Star sofort ins Herz: das kleine Nerd-Mädchen Olive Hoover, gespielt von Abigail Breslin. Zwölf Jahre später ist die mittlerweile 21-Jährige immer noch eine erfolgreiche Schauspielerin. Allerdings überschattet ein düstereres Ereignis den Erfolg der vergangenen Jahre.

Abigail Breslin
Abigail Breslin verzauberte 2006 als die nerdig-liebenswerte Olive Hoover in „Little Miss Sunshine“ Millionen Kinozuschauer
Foto: dpa Picture Alliance

Was haben wir Olive Hoover geliebt! Ein Mädchen mit dicker Brille, schrägem Style und dem unbändigen Wunsch, einen Kinder-Schönheitswettbewerb zu gewinnen, obwohl es so gar nicht dem gängigen Prinzessinnen-Schema entspricht.

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Vom Kinderstar zum Teeniestar

Aus dem herzigen Pummelchen von damals ist mittlerweile eine 1,55 Meter große, bildhübsche Power-Frau geworden. Man muss schon genau hinschauen, um in ihren Gesichtszügen noch die kleine Olive zu erkennen. Aber sie ist noch da!

Abigail Breslin

Abigail Breslin 2017. Die Schauspielerin setzt auf Natürlichkeit und pfeift auf das Size-Zero-Diktat
Foto: Getty Images

Nach dem Mega-Erfolg durch „Little Miss Sunshine“ flogen Abigail die Angebote nur so zu: Sie ergatterte größere Rollen bei „Santa Clause 3“ (2006), „Vielleicht, vielleicht auch nicht“ (2008) und stand für den Kino-Erfolg „Beim Leben meiner Schwester“ (2009) vor der Kamera. Beim Film „Happy New Year“ soll sie 2011 eine Wochengage in der Höhe von 275.000 Dollar (umgerechnet circa. 245.500 Euro) bekommen haben. Im gleichen Jahr wurde ihr Vermögen auf zwölf Millionen Dollar (circa 10,7 Millionen Euro) geschätzt – zu diesem Zeitpunkt war der Kinderstar gerade einmal 15 Jahre alt.

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Selbst eine Miss Sunshine kann es mit „Baby“ nicht aufnehmen

Bei so viel Erfolg darf man sich auch mal einen Flop leisten: Das 2017 ausgestrahlte TV-Remake zum 30-jährigen Jubiläum von „Dirty Dancing“ wurde von der Kritik zerrissen. Die Figuren zu hölzern, ohne Feuer und Leidenschaft, kein Knistern zwischen den beiden Hauptdarstellern Abigail Breslin und Colt Prattes. Es ernsthaft mit Patrick Swayze und Jennifer Grey aufnehmen zu wollen, entpuppte sich einmal mehr als schieres Ding der Unmöglichkeit.

Na erkannt? Vor 12 Jahren mimte Abigail Breslin noch ein Pummelkind mit Segelohren Foto: Getty Images

Abigail Breslin ist auch als Sängerin erfolgreich

Aber auch Breslins Stimme hat durchaus Potenzial: 2015 veröffentlichte sie die Single „You Suck“, in der sie mit ihren Ex-Freunden Jack Barakat (30) von der Band „All Time Low“ und Michael Clifford (21) von „5 Seconds of Summer“ hart ins Gericht geht. Ihr Debütalbum „The World Now“ erschien am 15. Juni 2016.

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Vergewaltigung, Trauma – Abigail über dunkle Zeiten

Im Juni 2017 dann sorgte Abigail Breslin für Schlagzeilen wegen eines Instagram-Posts: Die Schauspielerin machte öffentlich, dass sie von ihrem damaligen festen Freund – wer es war, verriet sie nicht – vergewaltigt worden sei. Sie hatte die schreckliche Tat nicht angezeigt, weil sie befürchtet hatte, dass ihr ohnehin niemand glauben würde und eine Anzeige für sie weitere Probleme nach sich gezogen hätte. Bereits vor eineinhalb Jahren sei ein posttraumatisches Belastungssyndrom bei ihr diagnostiziert worden, immer noch leide sie an Flashbacks und Albträumen. Abigails klare Botschaft: „Nicht angezeigte Vergewaltigungen zählen genauso wie angezeigte Vergewaltigungen. Ende der Geschichte.“

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*trigger warning⚠️*

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Aktuelle Schnappschüsse auf ihrem Instagram-Account geben Anlass zur Hoffnung, dass Breslin dabei ist, ihre Lebensfreude zurückzuerobern:

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he’s alright I guess.

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Was viele womöglich nicht (mehr) auf dem Schirm haben: Auch Abigails großer Bruder Spencer (heute 25) war einst ein Kinderstar, spielte in diversen Disney-Produktionen mit. Heute hat er sich weitestgehend von der Schauspielerei verabschiedet und konzentriert sich auf die Musik und seine Familie.

Kinderstar Spencer Breslin

Spencer Breslin und seine kleine Schwester Abigail in New York auf dem roten Teppich im Jahr 2005
Foto: Getty Images

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