Brock O’Hurn

Wenn dieser Typ sich einen Dutt macht, dann …

Instagram-Star Brock
Mit offener Mähne wie mit Männerdutt ein echter Hingucker: Brock O'Hurn
Foto: Getty Images

Kaum machte Brock O'Hurn aus seiner Wallemähne einen perfekten Männerdutt und postete das Ergebnis bei Instagram, schoss sein Beliebtheitsgrad ins schier Unermessliche. Das blieb nicht ohne Folgen: Der Fitnesstrainer aus Los Angeles wurde mit Anfragen und Aufträgen überschüttet. Auf STYLEBOOK verrät „Mr. Man Bun“, worauf es ihm im Leben ankommt und dass es nur einen Grund gibt, für den er Haare lassen würde.

Ein Instagram-Video auf Facebook im November 2014 machte Brock O’Hurn quasi über Nacht berühmt, darin zu sehen: der muskulöse Brock, wie er seine lange Mähne in Sekundenschnelle in einen Dutt verwandelt. In diesem Moment war ,Mr. Man Bun‘ geboren, der Instagram-Gott aller Männerdutts.

Brock selbst findet das urkomisch: „Was ist das Leben ohne Humor?! Ich bin so dankbar, dass das Video viral gegangen ist. Das hat mir so viele Türen geöffnet!“, erzählt er im STYLBOOK-Interview. Seit seinem Instagram-Erfolg hat der Personal Trainer Brock O’Hurn zwei Fitnessprogramme für die erfolgreiche Fitness-App Cyberobics entwickelt und arbeitet immer häufiger als Model und Schauspieler – und das gefällt ihm so gut, dass er dafür haarige Opfer bringen würde: „Für die richtige Filmrolle würde ich mir sogar den Kopf rasieren. Etwas, das mir am Herzen liegt, an das ich glaube oder von dem ich wüsste, dass ich darin richtig gut bin. Es wäre ein neues Wagnis. Und hey – es wächst ja alles wieder nach.“

Bis es soweit ist, dürfen die Fans sich aber weiter an seiner gold-braunen Wallemähne erfreuen, schließlich verdient er damit sein Geld. Und die wird übrigens nicht einmal besonders gepflegt: Drei Mal die Woche wasche er sich die Haare, zwischendurch komme eine Spülung dazu, verrät er im Interview.

Wie eitel ist Brock O’Hurn?

Brocks Haare sind sein Kapital, seine durchaus vorzeigbaren Muskeln und die Größe von hünenhaften zwei Metern tun ihr Übriges. Und dass er wie der sympathische Typ von nebenan daherkommt, dem man guten Gewissens Kind, Haus oder Hund anvertrauen würde, kommt ihm bei seinem Erfolg als authentischer Knuddel-Hulk sicherlich auch zugute. Und doch war es eben auch das Haarknäuel, das den schönen Mann Ende 2014 zur Instagram-Berühmtheit avancieren ließ. Entsprechend beschäftigen den tiefgründigen Gitarrenspieler auch Alterserscheinungen wie etwa Haarverlust. STYLEBOOK verrät er: „Ich habe einen DNA-Test durchführen lassen. Eines der Ergebnisse war, dass ich meine Haare – wenn überhaupt – frühestens ab 40 verliere.“ Ein Problem stellt das für den Zwei-Meter-Mann, der offiziell Single ist, nicht dar: „Ich denke, wir sollten wir selbst bleiben. Haare ändern nicht, wer ich bin. Außerdem gibt es da draußen einige geniale Leute, die Glatze tragen.“ Eine Haartransplantation komme für den Surfer entsprechend nicht in Frage.

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So sah Brock O’Hurn ohne Man Bun aus:

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Doch ist der Harley-Liebhaber im Holzfäller-Look nun eitel oder wirklich so gelassen? „Eitelkeit impliziert per Definition, eine zu hohe Meinung vom eigenen Aussehen, seinen Fähigkeiten oder seinem eigenen Wert zu haben. Wenn ihr mich fragt, ob ich mich selbst liebe oder meinen Wert schätze, würde ich sagen: Ja, sehr sogar. Und ich finde, das sollten wir alle tun. Ich würde nicht herumlaufen wollen und mich selbst hassen – Looks inklusive.“

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