Mutterglück nach Fehlgeburt

Das neue Leben von „Big Brother“-Siegerin Alida

Alida Kurras
Alida Kurras wurde mit ihrem Sieg der zweiten Staffel „Big Brother“ bekannt
Foto: Getty Images

Die Reality-Show „Big Brother" machte sie deutschlandweit bekannt: Im Jahr 2000 gewann Alida Kurras die zweite Staffel, konnte mit einer Siegprämie von 250.000 Mark nach Hause gehen. Jetzt, 18 Jahre später, ist sie zum ersten Mal Mama geworden. STYLEBOOK sprach mit der Moderatorin über Schwangerschaftspfunde, Geburt, den Wunsch nach Unabhängigkeit und wie sie Job und Baby unter einen Hut bekommen will.

Alida Kurras begeistert mit ihrer natürlichen Art

Alida Kurras moderierte zu Beginn ihrer Karriere die Fernsehshow „La notte“ des privaten TV-Senders 9Live
Foto: dpa

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Vor zwei Monaten kam Töchterchen Marla Lissy auf die Welt. „Ich wusste, ich werde einen ordentlichen Ranzen vor mir hertragen und genau so war es“, erzählt Alida, die in der Schwangerschaft 25 Kilo zugenommen hat. Zehn seien mittlerweile schon wieder runter, aber an High Heels sei noch nicht zu denken – und das, obwohl sich die Moderatorin über die Jahre eine ansehnliche Schuhsammlung zugelegt hat. „Ich habe das Gefühl, dass meine Füße mindestens eine Nummer größer geworden sind“, sagt sie. Den Vergleich mit Frauen wie Bonnie Strange, die „gefühlt eine Woche nach der Entbindung wieder aussehen wie vorher“, vermeidet die 40-jährige, die am 14. Juni Geburtstag feiert: „Die ist jünger und auch einfach ein anderer Körpertyp.“

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Super schwanger und super stolz – Alida Kurras im März bei einer Premiere in Berlin
Foto: dpa

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Mutterglück nach Fehlgeburt

Die Entscheidung, erst mit 40 eine Familie zu gründen, stellt Alida nicht in Frage: „Mit 33 war ich einfach noch nicht so weit, ich habe die biologische Uhr nicht ticken gehört“, erzählt sie. 2010 scheiterte ihre Ehe mit dem damaligen Programmchef des Privatsenders 9Live, Frank William Lauenstein – er wollte Familie, sie Karriere. Gerade die Jahre zwischen 33 und 37 seien eine wichtige und intensive Zeit gewesen – Zeit, die Alida in ihre Karriere investieren wollte. Es folgten Engagements bei RTL II und  als Co-Moderatorin bei „Big Brother“, heute arbeitet die Moderatorin beim Teleshopping-Sender „Channel 21.“

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Auf eigenen Beinen stehen zu können, hat für sie höchsten Stellenwert. „Jetzt bin ich gesettelt“, sagt Kurras. Das Haus sei abbezahlt, eigentlich bräuchte sie nicht zu arbeiten. Und obwohl sie mit dem Vater ihres Kindes in einer glücklichen Beziehung lebt, ist für Alida Kurras eines klar: „Ich würde es auch alleine hinkriegen.“ Baby Marla Lissy sei jetzt ein absolutes Wunschkind gewesen: „Es hat bei uns einfach direkt geklappt, es sollte wohl so sein“, erzählt die Berlinerin. Ihr Geheimtipp: Entspannung. „Ich glaube das wichtigste ist, im Kopf frei zu sein und sich frei vom Druck zu machen“, sagt sie. Und erzählt aber auch, dass sie nicht ganz unbelastet in die Schwangerschaft ging: „Ich hatte leider schon eine Fehlgeburt und natürlich macht man sich dann so seine Gedanken.“ Ein Kind sei für sie „kein Muss“ gewesen, sondern vielmehr ein Geschenk.

Alida Kurras zeigt die Hand ihres Babys

Dieses Foto ihrer Tochter Marla schickte uns Alida Kurras
Foto: privat

»Meinen Lebensunterhalt will ich selbst verdienen

Ein ganzes Jahr Elternzeit kommt für Alida nicht in Frage, ab Juli möchte sie wieder in ihren Job einsteigen. „Ich arbeite sehr, sehr gerne“, erzählt sie im Interview. Die Zeit jetzt sei „das erste Mal in meinem Leben, dass ich acht Wochen nicht gearbeitet habe“. Bei der Kinderbetreuung wird Alida von Mann und Eltern unterstützt. „Ich möchte weiterhin unabhängig sein und meinen Lebensunterhalt selbst verdienen“, so die Moderatorin. Dennoch steht fest: „Momentan hat Marla absolute Prio“.