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Beauty-Tool im Check

Was können Gesichtsmasken-Maschinen eigentlich wirklich?

Gel-Masken mit einer Gesichtsmasken-Maschine selbermachen? STYLEBOOK checkt den Nutzen. Foto: Getty Images

Beauty-Lover aufgepasst! Wir stellen Ihnen einen potenziellen neuen Liebling im Haushalt vor: die Gesichtsmasken-Maschine. Mit dieser können Sie ganz bequem von Zuhause und mit individuellen Zutaten Gel-Masken fürs Gesicht herstellen. Doch was können die Gesichtsmasken-Maschinen wirklich? STYLEBOOK hat für Sie recherchiert.

Unsere Haut ist täglich Strapazen ausgesetzt – von Umwelteinflüssen über Sonnenlicht bis hin zu aggressiver Reinigung. Um sie etwas zu entspannen und ihr die Möglichkeit zur Regeneration zu geben, nutzen wir gerne Gesichtsmasken. Seit einigen Jahren begeistern besonders Sheet- und Gel-Masken. Leider sind diese oft jedoch nicht ganz günstig oder nachhaltig. Abhilfe versprechen selbstgemachte Masken, welche Sie mit einer Gesichtsmasken-Maschine zu Hause herstellen können. Doch was sind die Vor- und Nachteile der „Mask Maker“ und wie funktionieren sie überhaupt?

So funktionieren Gesichtsmasken-Maschinen

Die „Zubereitung“ der Gesichtsmasken soll leicht und unkompliziert sein: Das auf das Hautbedürfnis individuell abgestimmte Obst oder Gemüse soll vorab entsaftet oder püriert werden und anschließend in den Mask Maker eingefüllt werden. Geben Sie etwas Wasser und eine Kollagen-Tablette hinzu. Diese sind meist im Lieferumfang enthalten. Die beiden Zutaten sorgen für die Gel-Textur, während Kollagen darüber hinaus noch hautstraffend wirken soll.

Nun platzieren Sie die Masken-Form unter der Maschine, drücken den Start-Knopf und können dabei zusehen, wie Ihre Gel-Maske in die Form läuft. Diese lassen Sie einige Minuten aushärten. Für einen extra Frischekick können Sie die Maske samt Form dafür auch in den Kühlschrank legen. Dann nur noch vorsichtig ablösen, auf das gereinigte Gesicht legen und genießen.

Die Vorteile von Gesichtsmasken-Maschinen

Gesichtsmasken individuell auf Ihre Haut abgestimmt

Der offensichtlichste Punkt ist die individuelle Zusammensetzung der Maske. Mit einer Gesichtsmasken-Maschine haben Sie die Möglichkeit, die Maske genau auf die Bedürfnisse Ihrer Haut zuzuschneiden. Bei trockener Haut verwenden Sie Avocado, bei feuchtigkeitsarmer Haut Gurke. Gegen unreine Haut wirkt die Salicylsäure in Erdbeeren, für mehr Glow oder um Pigmentflecken zu mildern, ist das Vitamin C der Orangen ideal.

Ein weiterer Vorteil: Sie wissen genau, was in Ihrer Gesichtsmaske enthalten ist. So können Duft- und Konservierungsstoffen, die oft in herkömmlichen Gesichtsmasken verwendet werden, die Haut reizen. In Ihrer selbstgemachten Maske ist das kein Thema, Sie lassen sie einfach heraus.

Günstige Beauty-Gel-Masken

Pflege ist selten wirklich günstig, das gilt auch für Gesichtsmasken. Für eine Gel-Maske sind so schnell über zehn Euro ausgegeben. Verwendet werden kann sie nur einmal.

Jedoch darf man bei den Mask Makern die Anschaffungskosten nicht außer Acht lassen. Die Maschinen sind dabei für rund 30 Euro, aber auch für knapp 80 Euro erhältlich. Hinzu kommen die benötigten Zutaten, wobei Gurke, Joghurt oder Orange mit unter einem Euro zu Buche schlagen. Nutzt man die Maschine also regelmäßig, lohnt sich die Investition schon nach wenigen Anwendungen.

Eine saubere Sache

Gesichtsmasken selber machen ist keine neue Idee. Die meisten von uns kennen selbst zusammengerührte Masken bereits aus unserer Kindheit oder von Oma. Die Zutaten werden in einer Schüssel vermischt und aufs Gesicht aufgetragen – ganz einfach. Der Nachteil: Das funktioniert meistens nicht ohne Sauerei. Die Mischung kleckert schon beim Auftragen oder rutscht vom Gesicht, sobald man nicht nur ganz still und gerade im Bett liegt – und manchmal passiert selbst dann ein Malheur.
Auf Flecken und anschließendes Boden wischen können Sie mit dem Mask Maker verzichten. Die ausgewählten Zutaten, wie Obst, Gemüse, Joghurt oder Öle werden in die Maschine gefüllt und laufen als handliche Gel-Maske anschließend in die dafür vorgesehene Form.

Weniger Müll

Jede Woche eine Sheet- oder Gel-Maske auflegen bedeutet nicht nur gepflegte Haut, sondern auch Müll. Denn dorthin wandern die Tuchmasken selbst und auch die Verpackungen nach einmaliger Anwendung.

Die Nachteile eines Mask Makers

Nicht für die Reise geeignet

Die Gesichtsmasken-Maschine ist zwar je nach Modell nicht besonders groß, doch im Reisekoffer sind herkömmliche Sheet- oder Gel-Masken dann doch leichter unterzubringen. Auch das Pürieren oder Auspressen der Zutaten vorab, könnte gerade im Hotel eher schwierig werden.

Größerer Zeit- und Arbeitsaufwand

Maske auspacken, auflegen und fertig – diese Rechnung geht mit den Gesichtsmasken-Maschinen nicht auf. Vorab müssen die Zutaten besorgt, entsaftet oder püriert und eingefüllt werden. Anschließend müssen Sie noch einige Minuten warten, bis die Maske die richtige Textur angenommen hat, bevor Sie sie auflegen können.

Wieder ein Teil mehr in der Küche

Neben dem Toaster, der Kaffeemaschine und dem Wasserkocher steht vielleicht schon ein Brotbackautomat, daneben noch eine angesagte Küchenmaschine auf Ihrer Anrichte – und dann kommt mit der Gesichtsmasken-Maschine ein weiteres Stück dazu, das Sie entstauben und von A nach B räumen können, wenn es mal wieder im Weg steht.

STYLEBOOK-Fazit

Wenn Sie den Platz und die Muße dazu haben, Ihre Masken mit der Gesichtsmasken-Maschine selbst herzustellen, kann eine Anschaffung durchaus sinnvoll sein. Um aber von den Vorteilen wirklich zu profitieren, sollte die Maschine regelmäßig genutzt werden. Informieren Sie sich am besten auch vor Kauf, von welchen Beauty-Inhaltsstoffen ihre Haut profitiert und wenden Sie sich hierfür an ihren Kosmetiker/Dermatologen des Vertrauens. Besonders sensible Haut kann bei falscher Verwendung von Fruchtsäure mit Rötungen reagieren.

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