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Ehrliches Interview

GoT-Star Sophie Turner: »Fühlte mich fett und unerwünscht

Sophie Turner
Sophie Turner bei der Premiere der neuen HBO-Serie „Staircase“, für die sie vor der Kamera stand Foto: Getty Images

Die Rolle der Sansa Stark in der Erfolgsserie „Game of Thrones“ katapultierte Sophie Turner binnen kürzester Zeit ganz nach oben in die Riege der gefragtesten Schauspielerinnen und brachte ihr zahlreiche Preise ein. Immer wieder spricht die mittlerweile 26-Jährige aber auch über die dunkleren Zeiten in ihrem Leben – und darüber, wie sie den Weg zurück ins Licht fand.

Bei der Met-Gala Anfang Mai posierte Sophie Turner gemeinsam mit ihrem Mann Joe Jonas, mit dem die Schauspielerin das zweite Kind erwartet, Töchterchen Willa kam 2020 zur Welt. Wo das Paar auftritt, klicken die Kameras – eine Tatsache, mit der die Schauspielerin zeitweise hart zu kämpfen hatte, wie sie jetzt in einem großen Interview mit der Zeitschrift „Elle“ verriet.

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Sophie Turner und Joe Jonas
Joe Jonas und Sophie Turner heirateten 2016, aktuell ist Baby Nummer 2 auf dem Weg Foto: Getty Images

Das Leben in der Öffentlichkeit hatte einen großen Einfluss auf ihre mentale Gesundheit, die Präsenz in den sozialen Medien wirkte sich negativ auf ihr eigenes Körperbild aus, erzählt Turner: „Mich verbindet eine Hassliebe mit Social Media (..) Ich gucke mir die Kommentare bei Instagram an und denke: ,F***, So denken also alle über mich.’“ Zeitweise habe sie an einer Essstörung gelitten, ein „Companion“ habe ihr geholfen – eine Therapeutin, die sie im Alltag beriet und darauf achtete, dass ihre Essgewohnheiten nicht ins Ungesunde abdrifteten.

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Sophie Turner: Hassliebe zu Social Media

„Es gab eine Nacht, in der ich einen Kommentar nicht aus dem Kopf bekam, den ich bei Instagram gelesen hatte. Ich konnte nichts anderes denken als ,Ich bin so fett, ich bin so unerwünscht’“. Daraufhin habe ihre Therapeutin zu ihr gesagt: „Weißt du, am Ende kümmert das keinen. Ich weiß, dass DU gerade so denkst, aber niemand sonst macht das. So wichtig bist du nämlich gar nicht.“ Dieser Kommentar habe ihre Einstellung komplett verändert, so Turner. Mittlerweile habe sie Instagram von ihrem Handy gelöscht, schaue nur noch ein-, zweimal pro Woche in die App – und damit würde es ihr viel besser gehen.

In der Mutterrolle habe sie heute ihre Erfüllung gefunden: „Das ist es, worum es mir im Leben geht: die nächste Generation heranzuziehen. (…) Wir freuen uns so, dass die Familie weiter wächst. Das ist das Größte.“

Quelle

The Triumph Of Sophie Turner, Elle.com

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