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STYLEBOOK-Interview

Bruce Darnell: „Ich ziehe immer das Positive aus dem Negativen“

Bruce Darnell
Erfolgreiche TV-Showgröße: Bruce DarnellFoto: Getty Images

Bruce Darnell ist seit Jahrzehnten nicht mehr aus dem deutschen Show-Geschäft wegzudenken: Als Laufstegtrainer bei „Germany's Next Topmodel“ wurde er zum Kult, an der Seite von Dieter Bohlen in „Das Supertalent“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ zum verlässlichen Juroren. Jetzt investiert er in Zahngesundheit – und legt auch sonst viel Wert auf sein eigenes Wohlbefinden und Aussehen, wie er im STYLEBOOK-Interview verrät.

Kurz vor dem Ende unseres Interviews singt Bruce Darnell einfach drauf los: „Always look on the bright side of life.“ Ein Song, der das Gespräch nicht besser hätte zusammenfassen können: Der Entertainer lacht viel, ist um keinen Spruch verlegen und scheint immer die positive Seite des Lebens im Blick zu haben.

„Ich nehme mich einfach nicht zu ernst“, sagt er. „Ich bin nicht perfekt, aber ich versuche, das Leben positiv anzugehen. Es bringt mir am Ende doch nichts, alles nur doof zu finden.“ Die Corona-Zeit sei in dieser Hinsicht eine große Prüfung gewesen: „Alle waren plötzlich wahnsinnig nachdenklich, hatten Ängste und waren auf sich alleine gestellt“, so Darnell. Eine Zeit, die er aber für sich zu nutzen wusste: „Ich habe die Zeit genossen, habe mich nicht komplett gehen lassen, mich gepflegt und Sport gemacht.“

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Bruce Darnell: »Gehe regelmäßig zur Kosmetikerin

Der 64-Jährige war früher Model und Model-Coach und legt viel Wert auf sein Äußeres. „Früher habe ich Frauen gestylt, ihnen tolles Haar und Make-up gemacht“, erinnert er sich. „Aber man kann den Look nur verkaufen, wenn man mit sich selbst im Reinen ist.“ Er selbst mache unter anderem Meditation, Yoga und lege Beauty-Tage ein. „Ich gehe alle zwei Wochen zur Kosmetikerin und regelmäßig zur Fußpflege und Maniküre. Ich tue das für mich selbst“, so Darnell.

Heidi Klum, Bruce Darnell und Barbara Meier (v.l.)
2007 kürte Bruce Darnell zusammen mit Heidi Klum die damals 20-jährige Barbara Meier zur GNTM-GewinnerinFoto: Getty Images

Von kostspieliger Skincare hält er allerdings wenig. „Ich habe schon so viele hochwertige Cremes ausprobiert, teils für einige hundert Euro. Das mache ich heute nicht mehr“, sagt er. „Die besten Sachen gibt es in der Apotheke. Die kosten nicht so viel und man hat die gleiche Wirkung. Ich frage mich bei teuren Produkten immer: ‚Ist da Kaviar drin?’“ Auch auf seine Zahnpflege achte er ganz genau.

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Bruce Darnell – Entertainer, Werbegesicht, Investor

Seit Sommer trägt er eine unsichtbare Zahnschiene, die seine Zähne begradigen soll. Er ist aber nicht nur Patient, sondern gleichzeitig auch Werbegesicht für das Health-Tech-Start-up „PlusDental“, das sich dem Thema Zahngesundheit verschreibt. „Man kann breiter lächeln, wenn man weiß, dass man gerade Zähne hat“, sagt er lachend und erzählt, dass er auch finanziell an dem Unternehmen beteiligt hat. „Wenn man die Möglichkeit hat, Geld zu investieren, ist das toll. Ich möchte irgendwann auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“

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Aber auch bei einem Bruce Darnell ist nicht immer alles eitel Sonnenschein: „Es gibt Tage, an denen ich mich nicht so gut fühle. Dann bleibe ich einfach ein paar Stunden länger im Bett und weiß, am nächsten Tag geht es mir besser. Entscheidend ist, wie man seine schlechte Stimmung anpackt. Ich ziehe immer das Positive aus dem Negativen.“

»Social Media ist nicht meine Welt

Diese Einstellung ist auch ein Grund dafür, warum Bruce Darnell weder einen Instagram- noch Facebook-Account hat. „Das ist nicht meine Welt. Ich kann kaum mit dem Computer oder Smartphone umgehen, bin technisch überhaupt nicht begabt“, sagt er. „Wenn Leute sich bei Social Media eine Meinung über dich bilden, ohne dich zu kennen, musst du ein dickes Fell haben. Sonst kann man ganz schnell untergehen oder in eine Depression verfallen. Ich möchte einfach meine Ausgeglichenheit behalten und authentisch bleiben.“

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Dazu passt auch seine derzeitige Wahlheimat: Nachdem Darnell in New York, Paris, Mailand und Tokio gelebt hat, nennt er nun ein niederländisches Dorf sein Zuhause. „Das ist voll mein Ding!“, erzählt der gebürtige US-Amerikaner. „Ich finde es toll, in einem kleinen Dorf zu wohnen. Wenn ich eine große Stadt brauche, dann fahre ich nach Amsterdam, Maastricht oder Antwerpen. Aber danach gehe ich immer wieder gerne zurück in meine Abgeschiedenheit und Ruhe.“

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