Ist das Mode oder kann das weg?

Trends, die wir nicht verstehen

Mann in Strampelanzug und weitere Fail-Trends
Strampelanzüge für Männer, Sandalen-Boots oder komische Jeans-Hotpants — Diese Trends verstehen wir nicht, sind aber teils restlos ausverkauft
Foto: Opening Ceremony/Amazon.com/Teva/Hologram City

Es gibt Trends, die immer wiederkehren. Es gibt Trends, an die wir uns erst mit der Zeit gewöhnen. Und dann gibt es Trends, die wir einfach nicht verstehen können.

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Verstellbare Hose

Dieses Teil kann sich einfach nicht entscheiden: Hose oder Shorts? Entscheidet man sich für die Hose, offenbart man an sehr unglücklichen Stellen nackte Haut, die eher an Cowboy erinnern, als an Skinny Jeans. Clipt man die Hosenbeine ab, fühlt man sich eher so, als habe man eine Badehose an, statt einer sexy Hotpants.
Die Jeans von Opening Ceremony und Y/Project ist im Shop nicht mehr erhältlich, was vielleicht auch besser so ist. Wer diese schicke Hose haben wollte, musste nämlich rund 375 Euro hinblättern.
Foto: Opening Ceremony

Schon wieder eine Hose mit Identitätskrise: Möchte sie Hose sein oder eine kurze Hose oder gar ein Rock? Das weiß wahrscheinlich nur die ukrainische Designerin Ksenia Schnaider, die für dieses Teil verantwortlich ist. Auf ihrer Homepage steht, sie habe eine einzigartige Herangehensweise an Kleidung gefunden – das glauben wir gerne. Nur leider ist das in diesem Fall nach hinten losgegangen. Wir würden dafür keine 300 Euro zahlen
Foto: Ksenia Schneider

Sandalen-Boots

Wenn Wandersandalen und UGG-Boots eine Symbiose eingehen, sieht das offenbar so aus. Wir sind uns nicht sicher, welches Wetter herrschen muss, damit wir das benötigen. Kalte Zehen und warme Knöchel sind garantiert — von den fragenden Blicken ganz zu schweigen. Und das Ganze für schlappe 150 Euro. Beide Labels hätte sich einen Gefallen getan, einen anderen Kooperationspartner zu finden.
Foto: Amazon.com/Teva

Spitzenromper für Männer

Spitzenunterwäsche ist nicht nur sexy, sondern sondern meist auch sehr ästhetisch. Also das genaue Gegenteil von diesem Design aus dem Hause „Hologram City“. Die Marke will Spitze jetzt auch für Männer tragbar machen, aber ehrlich: Will MANN das? Und FRAU? Und überhaupt …?
Kosten übrigens 40 Euro
Foto: Hologram City

Knie-Rüschen

Es gibt so viele Körperteile, die man mit einem Kleidungsstück betonen kann, aber wer um alles in der Welt möchte explizit seine Knie in Szene setzen? Uns fehlen die Worte, vor allem weil diese Jeans von „Preen by Thornton Bregazzi“ ursprünglich 500 Euro gekostet. Inzwischen ist sie im Sale bei 150 Euro. Na so was aber auch
Foto: Shopbop

BH über Kleid

Wir wollen ja nicht spießig sein, aber ein BH gehört immer noch unter das Kleid – oder? Das Shirt-Kleid wäre ohne das misslungene Detail wahrscheinlich richtig schön – elegant, schlicht, simpel. Ursprünglich hat es mal 50 Euro im Shop von Asos gekostet. Inzwischen liegt der Preis bei 15 Euro. Das macht diese unschöne Mischung aber leider auch nicht besser
Foto: Asos

Statement-Sleeves

Off-Shoulder-Blusen sind derzeit im Trend, vor allem mit Statement-Ärmeln. Nur diesen Look für rund 40 Euro muss man mit viel Attitude tragen können, sonst kann es schnell so aussehen, als hätte man sich nicht richtig anziehen können und das Loch für den Ärmel nicht gefunden
Foto: Asos

Oversize-Jumpsuit

Samt trägt auf — das ist kein Geheimnis und ist eher ein Stoff für schlanke Silhouetten. Damit man gar nichts mehr von weiblichen Kurven sehen kann, empfiehlt Rick Owens hier die Variante „Jumpsuit XXXL“ – für ganze 1100 Euro!
Foto: Saks Fith Avenue/ Rick Owens

Transparenter Ganzkörper-Anzug

Diesen Jumpsuit von Asos kann vielleicht Kim Kardashian tragen, wenn sie von ihrer Villa zur Partylocation läuft. Für alle anderen Jobs, die nicht „Promi“ im Namen tragen, allerdings eher ungeeignet. Mutige gab’s trotzdem, die 60 Euro hinblätterten — ausverkauft!
Foto: Asos

Lätzchen für Männer

Das ist keine Latzhose, aber ein Latz. Für Männer. Von Stardesigner Raf Simons. Überzeugt? Dann seid ihr mit 500 Euro dabei, müsst euch aber noch gedulden — das Stück mit Druck von Fotograf Robert Mapplethorpe ist derzeit ausverkauft
Foto: Raf Simons

Tüll-Scherpe

Eine Scherpe aus Tüll ziert dieses Shirt einer Band, die es gar nicht gibt. Da hat sich Asos mal wieder weit aus dem Fenster gelehnt und wurde dafür nicht entlohnt – das Shirt ist inzwischen im Sale und kostet 20 statt 40 Euro.
Foto: Asos

 

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