13 Modelle im Check

„Stiftung Warentest“: Welche Nähmaschinen top, welche Flop sind

Frau mit Nähmaschine
Neben der Nähleistung war auch eine einfache Handhabung der Nähmaschine im Test entscheidend
Foto: Getty Images

Sich Kleidung und Accessoires zu Hause selbst zu nähen, ist längst nicht mehr nur den Profis vorbehalten. Damit auch Neueinsteiger gut klar kommen, ist eine leichte Bedienung der Nähmaschine wichtig. „Stiftung Warentest“ hat 13 Modelle getestet.

Das günstigste Modell von Lidl Silvercrest ist bereits ab 60 Euro erhältlich, teurer wird es mit Nähmaschinen der beliebten Marken Brother, Bernina oder Singer, die bis zu 950 Euro kosten können. Neben elf Freiarm-Maschinen wurden auch zwei Overlock-Geräte von Brother und Gritzner getestet, die für 240 und 360 Euro zu haben sind. Diese können in einem Arbeitsschritt Stoffe abschneiden, versäubern und zusammennähen. Damit gelingen zwar schnell saubere Stoffränder, die Modelle sind aber kein Ersatz für eine herkömmliche Nähmaschine, die auch Taschen und Reißverschlüsse annähen und stopfen kann.

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Nur die Hälfte ist leicht bedienbar

 Auch die Genauigkeit bei Gerad- und Zickzackstichen wurde überprüft. Das Ergebnis: Nicht alle Geräte konnten überzeugen, die Noten reichten von „sehr gut“ bis „befriedigend“.

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Große Preisunterschiede

Der Gewinner bei „Stiftung Warentest“ ist die Brother Innov-is F400 für 630 Euro – das Gerät überzeugte sowohl mit einer akkuraten Nähleistung als auch mit ihrer einfachen Handhabung mit der Gesamtnote 1,7. Auf Platz zwei und drei rangieren die Bernina B 325 für 950 Euro und die Janome 230 DC für 380 Euro. Alle drei Modelle verfügen über ein Display, mit dem sich Stichart, -länge und -breite einstellen lassen, was das Nähen für Anfänger/innen wie für passionierte Schneider/innen erleichtert. Preislich unterscheiden sich die guten Modelle stark voneinander: Kostet Platz zwei 950 Euro, gibt es die sechstplatzierte W6 N1235/61 von Wertarbeit mit Gesamtnote 2,5  bereits für 119 Euro. Schlusslicht im Ranking ist die Singer One für knapp 500 Euro, die wegen unsauberer Stoffränder und viel Lärm nur mit „befriedigend“ abschnitt.