Viel online, kaum Präsenz

New Yorker Fashion Week – wie geht Modewoche in Corona-Zeiten?

Jason-Wu-Laufsteg auf der NY-Fashion Week
Der Jason-Wu-Laufsteg unter freiem Himmel und mit viel Abstand
Foto: Getty Images

Mit deutlich reduzierten Zuschauerzahlen und in den allermeisten Fällen nur digital ist in New York die Fashion Week gestartet. Am 13. September waren bei der Auftaktpräsentation von Designer Jason Wu auf einer Dachterrasse in Manhattan laut CNN gerade einmal 30 Besucher zugelassen.

„Harlem’s Fasion Row“, eine Intiative für mehr schwarze Designer in der Modebranche, zeigte ihre Kreationen am Sonntag ausschließlich online. Ohnehin erlaube es das Netz-Format, mehr aufstrebenden Modemachern Raum zu geben, hatte Steven Kolb erklärt, der Vorsitzende der die Fashion Week ausrichtenden US-Modedesignervereinigung (Councils for Fashion Designers of America, CFDA).

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Unter anderem wollen Anna Sui, Carolina Herrera und Marchesa ihre neuen Kreationen in New York präsentieren. Den Abschluss bildet am Donnerstag der Stardesigner Christian Siriano. Für den Abend des 14. September war auch die Aufführung einer neuen Dokumentation über Designer Pierre Cardin vorgesehen.

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Im Mai hatte die CFDA angekündigt, die Fashion Week in ihrem ursprünglichen Format ausfallen zu lassen, stattdessen werden nun die Shows auf der Online-Plattform Runway360 präsentiert. Nicht alle der sonst üblicherweise vertretenen Designer sind in New York in diesem Jahr am Start. Unter anderem haben Marc Jacobs, Michael Kors und Ralph Lauren ihre Teilnahme abgesagt.

Wegen Corona werden auch die Fashion Week London ab dem 17. September und die darauf folgenden Shows in Mailand und Paris ebenfalls zu großen Teilen online präsentiert.