Accessoire-Revival

Der Haarreif ist zurück… und so wird er jetzt getragen

Frau mit Haarreif
Frau trägt jetzt wieder Haarreif – Prada sei Dank! Aber es gibt auch günstige Varianten.
Foto: Getty Images

Jetzt gibt's was auf die Köpfe! Prada ließ die Models mit dicken, breiten Haarreifen über den Laufsteg laufen, längst sind zahlreiche Influencer nachgezogen und zeigen sich mit dem Retro-Accessoire der 80er und 90er. STYLEBOOK verrät, wie der Look gelingt und was es für günstige Alternativen zum hochpreisigen Designer-Stück gibt.

Prada Show Fashion Week

Großer Frühlingstrend bei Prada: Die Haarreifen sind zurück!
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Wir alle kennen den Haarreif als funktionalen Haarhalter, ausgewachsene Ponys und nervige Strähnen können so ganz einfach aus dem Gesicht gehalten werden. It-Piece-Qualitäten? Eher nicht! Die hatten die Teile allerdings in den frühen 90ern, als sie in gepolsterter Variante neben den Scrunchies zur Basic-Ausstattung in Sachen Hair-Style gehörten. Und genau jene Form ist es auch, die jetzt ein fulminantes Comeback hinlegt, aktuell gesehen bei Influencern wie Ann-Kathrin Götze oder Leonie Hanne:

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Haarreif als Jungbrunnen

Das Tolle: Haarreifen lassen sich mit jeder Frisur kombinieren – einem klassischen Long Bob verleihen sie das gewisse Extra, bei kurzen Haaren werden sie zum ultimativen Hingucker. Wichtig ist allerdings, dass das Haar – egal ob kurz oder lang – nicht zu dünn ist, damit der Reif gut sitzt. Aktuell werden die Haar-Accessoires so getragen, dass sie die Frisur nicht streng nach hinten klemmen, sondern vielmehr locker hinter den Ohren sitzen und den Blick auf Pony, Scheitel oder einige herausfallende Strähnen freigeben. Netter Nebeneffekt: Weil Haarreifen generell einen verspielt-romantisch-mädchenhaften Look unterstreichen, lassen sie die Trägerin leicht einige Jahre jünger wirken.

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Unbedingt eine Anti-Frizz-Lotion vor dem Föhnen verwenden! Diese verhindert, dass widerspenstige Haare später unschön vom Haarreifen abstehen. Extrem breite und dicke Reifen eignen sich dabei perfekt für offenes Haar, Hochsteckfrisuren bekommen durch etwas schmalere Modelle den letzten Schliff. Dabei darf es gern überall glitzern, weiche Stoffe und warme Farben sind Pflicht.

Herzogin Kate

Selbst Herzogin Kate schwört auf den Kopfschmuck
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By the way: Tatsächlich kann der Haarreif als Kopfschmuck auf eine beachtliche Geschichte zurückblicken. Bei den alten Griechen, Römern und im Mittelalter – kaum eine Ära, in der sich die Frauen nicht mit Accessoires auf dem Kopf schmückten. Eine Hochzeit erlebte der Haarreif dann in den Goldenen Zwanzigern, als er erneut zum It-Piece avancierte, je auffälliger, umso besser.