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Sandalen, Mules, Slingbacks! 6 Schuh-Trends für den Frühling

Bequem sollen sie sein, aber gerne auch trendy und schick und vielleicht on top noch ein bisschen retro: STYLEBOOK weiß, mit welchen sechs Trend-Schuhen Sie im Frühling 2020 richtig liegen und wie sie sich am besten stylen lassen.

Sandalen
In diesem Frühling präsentieren wir unsere Füße in farbenfrohen Sandalen
Foto: Getty Images

Plateausandalen

Der „Ugly-Shoe“-Hype mag zwar bei den Sneakern etwas abgeflacht sein, bei den Sandalen ist er noch lange nicht vorbei! Plateausohlen und Klettverschlüsse sind dabei das A&O, denn passend zum Utility-Trend lautet die Devise: Sportlich und bequem soll es sein! Damit die sommerlichen Treter aber nicht allzu sehr an die in Kindheitstagen verhassten Trekkingsandalen erinnern, gibt es ein Fashion-Upgrade: Die neuen Modelle kommen mit Glitzerapplikationen oder coolen Labelprints daher. Beliebt ist auch der Espadrilles-Style mit Bast-Sohle.

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Sandale

Trekkingsandale von NA-KD, ca. 57 Euro
Foto: PR/NA-KD

Sandalen

Plateau-Sandalen von H&M, ca. 25 Euro
Foto: PR/H&M

Die Sandalen funktionieren etwa mit einem lässigen Sommeroutfit in Batik-Optik, als Stilbruch zum Kleid oder als Utility-Komplettlook zum Overall. Zusätzlicher Pluspunkt: Wegen der dicken Sohle wirkt das Bein direkt länger und schmaler.

Riemchensandalen

Auch ein schmaler Absatz darf für den perfekten 90er-Vibe nicht fehlen. Damit sind die zarten Sandalen zwar weniger bequem als die robusten „Ugly-Sandals“, aber umso eleganter und werten mit ihrer filigranen Schnürung  jedes Outfit auf.

Sandalen

Mintfarbene Riemchensandalen von Reserved, ca. 25 Euro
Foto: PR/Reserved

Sandalen

Violette Riemchensandalen von Mango, ca. 40 Euro
Foto: PR/Mango

Vorsicht: Der Fuß ist mit den eleganten Schühchen an sich zwar gut angezogen, aber trotzdem fast nackt. Deshalb sind gepflegte Füße ein absolutes Muss. Problematisch kann vor allem die Kombi aus breiten Füßen und „Floss Heels“ werden – wegen des schmalen Fußbetts und der festen Schnürung sind Druckstellen so vorprogrammiert.

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Zehentrenner

Flip-Flops haben sich von der Modesünde zum Trendteil gemausert. Die Zehentrenner erinnern in ihrem neuen Look aber auch gar nicht mehr an die knallbunten Gummi-Treter vom Strand, sondern sehen in der Lederversion oder mit Keilabsatz vielmehr nach Sandale aus, als man vermuten würde.

Sandalen

Schwarze Flip-Flops in Lederoptik von Zara, ca. 30 Euro
Foto: PR/Zara

Sandalen

Pastellfarbene Flip-Flop-Sandalen von H&M, ca. 15 Euro
Foto: PR/H&M

Trotzdem behalten sie durch den obligatorischen Zehentrenner-Look doch irgendwie ein sportliches Image. Am besten sehen sie daher als Stilbruch zum Sommerkleid oder zu Culottes aus, zur sportlichen Jeans oder zu Bermudas sind die Schuhe nach wie vor keine gute Idee.

(Eckige) Mules

Die Pantoffel darf mittlerweile längst die eigenen vier Wände verlassen und wird im Frühjahr 2020 in Form von Mules sogar ziemlich elegant. Dieser Frühlingsschuh löst die klassischen Pumps ab und sorgt vor allem in Bonbonfarben für einen frischen Look. Und: In dem Trendschuh können sich unsere Füße von zu engen Pumps erholen: Statt die Zehen in die Spitze zu drücken, bieten die neuen, meist eckigen Mules jede Menge Fußfreiheit – ähnlich wie bei Hausschuhen.

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Sandalen

Mules von NA-KD, ca. 46 Euro
Foto: PR/NA-KD

Mules

Vagabond-Mules, ca. 63 Euro im Sale
Foto: PR/Vagabond

Mit Kitten Heels sieht die Pantolette besonders elegant zur Jeans aus und eignet sich mit Blazer oder Bluse auch fürs Büro. Für kältere Frühlingstage empfiehlt sich die Kombination mit niedlichen Söckchen.

Ballerinas mit Style-Upgrade

Ballerinas galten lange als absolute Modesünde, und keine Sorge – die klassischen Modelle mit Schleifchen-Verzierung kommen auch in diesem Jahr nicht zurück. Tatsächlich haben die neuen Trend-Treter mit dem altbekannten Ballerina-Schuh nur noch die extrem flache Sohle gemein, der Rest wurde (glücklicherweise) generalüberholt. Das typische Ballerina-Problem, dass man vorne schon die Zehenansätze hervorblitzen sieht, ist bei den neuen Varianten endlich Geschichte, die geupdatete Version ist hochgeschlossen, weniger niedlich, weniger rund und irgendwie richtig elegant. Statt auf die mädchenhafte Schleife wird jetzt auf minimalistisches Design oder aber Nieten- und Ketten-Deko gesetzt.

Schlichte Ballerinas

Schlichte Ballerinas von H&M, ca. 40 Euro
Foto: PR/H&M

Ballerinas mit Kette

Ballerinas mit Kette von Zara, ca. 80 Euro
Foto: PR/Zara

Slingbacks

Nach den „Strappy Sandals“, die wir auch bereits aus den 90ern kennen, feiern jetzt auch noch die Slingbacks ein Revival – jene eleganten Schuhe, in denen die Füße nur dank eines Haltebands an der Ferse gehalten werden. In diesem Frühling dominieren Frühlingsfarben wie Pink oder Rot die Schuhschränke, die Schuhspitzen dürfen bei den Slingbacks gerne spitz ausfallen, auf einen hohen Absatz wird verzichtet.

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Slingbacks

Knallige Slingbacks von s.Oliver, ca. 40 Euro im Sale
Foto: PR/s.Oliver

Sandalen

Dunkelblaue Slingbacks von C&A, ca. 40 Euro
Foto: PR/C&A

Damit der Slingback-Effekt überhaupt sichtbar wird, macht es Sinn, keine überlangen Hosen zum Trendschuh zu kombinieren, halblange Culottes oder Midi-Röcke sind die bessere Wahl, sonst wirken die Schuhe leicht wie ganz normale Pumps oder Flats.

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