H&M, Zara & Co.

Online-Shopping in Zeiten von Corona – was Kunden wissen sollten

Online-Shopping
Online geshoppt ist schnell – aber was ist mit Retouren in Zeiten von Corona? STYLEBOOK hat nachgefragt.
Foto: Getty Images

„Online Only“ heißt es mittlerweile bei vielen der bekannten Shops, Kleider-Giganten wie Zara oder H&M haben längst alle Läden dicht gemacht und ausschließlich auf Versandhandel umgestellt. Aber auch bei ohnehin nur im Internet präsenten Unternehmen wie Zalando oder About You hat sich seit Beginn der Krise einiges verändert. STYLEBOOK hat nachgefragt und beantwortet die drängendsten Fragen.

Was ist mit Bestellungen, die in den Laden geliefert wurden?

Bei Zara können Bestellungen, die in eine Filiale bestellt wurden, erst dann abgeholt werden, wenn die Läden wieder öffnen – hier steht ein genaues Datum noch in den Sternen. Stornierungen konnte nur bis zum 19. März vorgenommen werden. Und wie sieht es beim Konkurrenten H&M aus? „Bei H&M Deutschland gibt es noch nicht die Möglichkeit, Online-Bestellungen in eines unserer Geschäfte liefern zu lassen“, erklärt die Sprecherin. Der schwedische Klamottenriese hat aber seinerseits auf die Krise reagiert und laut Web-Auftritt einen kostenlosen Standardversand für alle Bestellungen eingeführt. Die üblichen 4,99 Euro Versandkosten für Lieferungen unter 25 Euro entfallen damit.

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Verzögern sich die Lieferzeiten?

Bislang gehen die Online-Shops H&M, Zalando und About You nicht von verzögerten Lieferzeiten aus. Catherine Westphal, Sprecherin von Zalando, erklärt: „Zum aktuellen Zeitpunkt halten wir die angegebenen Lieferfristen von zwei bis vier und bei Zalando-Plus-Kunden von ein bis zwei Werktagen wie gewohnt ein.“ Im Hilfe-Bereich könnten Kunden auch tagesaktuell sehen, ob sich Lieferzeiten verzögern. Das gleiche gilt für den Online-Shop About You, aktuell komme es nicht zu verlängerten Lieferzeiten, so Sprecherin Nina Stoffel, die Lieferzeit beträgt weiterhin ein bis drei Tage. Bei H&M wird derzeit keine Express-Lieferung mehr angeboten, Grund dafür seien „Wartungsarbeiten“, wie der Konzern auf seiner Internetseite erklärt. Trotzdem weisen alle Online-Shops darauf hin, dass sich Lieferungen derzeit generell verzögern könnten – das liege zum einen an der hohen Nachfrage und zum anderen an den verschärften Hygienemaßnahmen in den Lagern der Konzerne.

Laptop mit Päckchen

Aktuell kommt es nicht zu Lieferverzögerungen bei den großen Online-Shops – trotz gesteigerter Nachfrage!

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Werden Rücksendefristen verlängert?

Auch H&M hat seine Rückgabefrist verlängert. „Um unseren Kund*innen auch in der aktuellen Situation einen reibungslosen Service zu bieten, haben wir das Rückgaberecht auf 100 Tage verlängert“, erklärt die Sprecherin. Gleichzeitig sollten sich Kunden keine Sorgen darüber machen, ob Retouren derzeit überhaupt noch ankommen. „Rücksendungen können selbstverständlich weiterhin getätigt werden“, heißt es dazu bei H&M. Rechnungen können jedoch bei keinem Online-Shop wegen der aktuellen Lage ausgesetzt werden.