Trend im Check

Colour Blocking! So gelingt der stylische Farb-Mix

Buntes Outfit
Beim Colour Blocking geht es darum, die perfekte Balance zwischen bunt und zu bunt zu finden. STYLEBOOK erklärt, wie das geht.
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In diesem Sommer ist nicht nur der Monochrom-Style angesagt, sondern auch das exakte Gegenteil davon: Colour Blocking! Dabei geht es darum, mehrere Knallfarben so miteinander zu kombinieren, dass der Look trotz konträrer Töne letztlich doch stimmig ist. Aber wie gelingt das, ohne zu wild auszusehen? Wie viele Farben sollte man dabei höchstens kombinieren und welche passen überhaupt zusammen? STYLEBOOK erklärt den farbenfrohen Trend-Style!

Rot, Pink, Blau, Gelb – und das alles in einem Outfit. Was früher ein absolutes Fashion No-Go war, ist beim Colour Blocking durchaus erwünscht. Dabei gibt es allerdings verschiedene Varianten – von dezenten Farbkombis mit nur zwei bis drei Tönen, bis hin zu mutigeren Styles mit fünf Knallfarben.

Colour Blocking für Anfänger

Farben sind eigentlich nicht so Ihr Ding, Sie würden ihre Garderobe im Sommer aber gerne etwas bunter gestalten? Dann ist die Anfängervariante perfekt! Dabei steht ein farbenfrohes Piece im Fokus, in dem mehrere Farben vereint werden, beispielsweise ein buntes Ringelshirt.

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Frau in buntem Outfit

Colour Blocking in der Light-Version: Es wird ein buntes Pieces zu einem Uni-Look kombiniert
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Der Vorteil: So müssen Sie nicht selbst entscheiden, welche Farben sie miteinander mixen, das hat der Designer ihres Colour-Blocking-Teils schon für Sie erledigt. Das Knallfarben-Piece wird dann zu Basic-Teilen in gedeckten Farben kombiniert – dabei kann garantiert nichts schief gehen.

Colour Blocking für Fortgeschrittene

Die Anfängervariante ist Ihnen zu langweilig? Dann können Sie auch gerne einen Schritt weitergehen und zwei bis drei verschiedenfarbige Pieces miteinander mixen – perfekt für den Alltag, alles andere wäre beispielsweise im Büro too much. Damit Sie am Ende in den bunten Tönen erstrahlen und nicht darin untergehen, greifen Sie am besten zu Farben, die Ihrem Teint schmeicheln und von denen Sie wissen, dass sie Ihnen stehen und Sie sich darin wohlfühlen.

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In einem ersten Schritt sollten Sie die Basis Ihres Outfits wählen – sprich Oberteil und Hose. Am stimmigsten ist der Look, wenn Sie dabei zu Farben greifen, die aus ähnlichen Farbfamilien kommen – so wie etwa Lila und Pink, Grün und Blau, Gelb und Orange. Dabei darf auch ruhig mit verschiedenen Nuancen gespielt werden.

Frau in Color Blocking

Sonia Lyson macht’s richtig: Die Basis bilden zwei unterschiedliche Violett-Töne, die orangen Accessoires machen den Look zum Hingucker 
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Eine pinke Hose zum roten Pulli wird nur zu einem stimmigen Look, wenn man von Kopf bis Fuß dem Farbspiel treu bleibt – schwarze Schuhe etwa würden dem Style nicht gut tun. Besser ist es daher, wenn mit Accessoires und Schuhen ein knalliges Statement gesetzt wird – seien Sie dabei ruhig mutig! Wie wäre es etwa mit hellblauen Akzenten zum Pink-Look? Für einen etwas reduzierteren Look kann bei den Accessoires auch einfach eine Farbe aus dem Outfit wieder aufgegriffen werden.

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Colour Blocking für mutige Fashion-Profis

Fashion-Profis schaffen es auch mühelos, mehr als drei Farben miteinander zu kombinieren – und trotzdem noch top gestylt auszusehen. Fashion-Bloggerin Leonie Hanne macht’s vor:

Leonie hanne

Bunter wird’s nicht! Leonie Hanne kombiniert gleich vier Knallfarben miteinander: Lila, Pink, Gelb und Grün
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Bei fünf Farben ist allerdings wirklich Schluss, es sollte nicht jedes Bestandteil eines Outfits eine andere Farbe haben. Der Allover-Colour-Blocking-Style funktioniert nur, wenn Farben aus dem Outfit wieder aufgegriffen werden, die Teile sollten also nicht einzeln für sich stehen. So auch bei dem Look von Leonie Hanne: Sie hat die vier Farben aus ihrem Mantel wieder aufgegriffen und ihre Accessoires in den passenden Farben gewählt – deswegen funktioniert das Outfit. Hätte sie hingegen  hellblaue Stiefel und eine knallrote Tasche dazu getragen, wäre es uns wohl im wahrsten Sinne des Wortes zu bunt geworden!