Neu am Handgelenk

All Black, smart, eckig – diese Armbanduhren sind Trend

Viel zu oft ersetzt der Blick auf das Smartphone die Uhr am Handgelenk. Dabei erwarten uns gerade in diesem Jahr Uhren-Trends, bei denen Zeitmesser mit besonders auffälligen Features und Farben überzeugen.

Frauen mit Uhren am Handgelenk
Influencer machen es vor: Dieses Jahr sind Uhren in all black und Smartwatches absolut in
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Trend 1: Retro-Uhren

Die 80er-Jahre sind gerade nicht nur in Filmen und Serien super beliebt. Auch die damals beliebte Casio-Uhr ist seit vielen Jahren wieder im Trend, inklusive digitaler Retro-Anzeige und typisch grüner Beleuchtung. Sogar die Casio Taschenrechner-Uhr mit kompletten Tasten, wie sie einst Marty McFly in den „Zurück in die Zukunft“-Filmen trug, ist wieder populär.

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Trend 2: All-Black-Uhren

Während man Schwarz wohl kaum noch als Modetrend bezeichnen kann, sieht es bei den Armbanduhren schon anders aus. Denn: Die All-Black-Uhr verdrängt in Sachen Coolness das lange Zeit beliebte Dunkelblau.

Schwarzes Armband, schwarzes Gehäuse, schwarzes Ziffernblatt – der Look wirkt minimalistisch und trotzdem elegant. Warum der schwarze Komplettlook so angesagt ist? Laut Hersteller liegt es daran, weil er „die Ästhetik unserer täglichen Tech-Gadgets wie Smartphones und Tablets widerspiegelt“.

Trend 3: Ziffernblätter mit Farbverlauf

Wem Schwarz zu minimalistisch ist, der sollte sich diesen Trend merken: Gradient Dial, Zifferblätter mit Farbverlauf. Ob von hell zu dunkel oder ein Farbverlauf aller Regenbogenfarben – erlaubt ist, was gefällt.

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Trend 4: Eckiges Gehäuse

Ein weiterer Trend aus den 80ern, der dieses Jahr viele Handgelenke der Damen schmücken wird, sind eckige Uhren. Die seltene Gehäuseform ist perfekt für Trendsetter, da sie ein echtes Statement ist. Die geometrische Form sieht in allen Farben und mit allen Armbändern stylish aus: In Gold oder mit Lederarmband wirkt die eckige Uhr modern und elegant, in Edelstahl- oder Silberoptik etwas sportlicher.

In jedem Fall bricht diese Form jedes noch so klassische Styling auf und sieht deshalb besonders cool aus. Der absolute Klassiker unter den eckigen Uhren ist übrigens die „Tank“ von Cartier, die einst auch Lady Dianas Lieblingsuhr war.

Frau mit Armbanduhr

Der Klassiker von Cartier kommt in diesem Jahr auch in ähnlichen Versionen von anderen Marken daher
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Trend 5: Smartwatches

Seit Apple seine Apple Watch auf den Markt gebracht hat, sind Smartwatches auf dem Vormarsch und sehen in vielen Fällen gar nicht mehr so sehr nach kleinen Computern aus. Smartwatches mit runder Lünette und Gehäuse aus Gold oder Edelstahl wirken fast wie konventionelle Uhren. Dabei ist Apple schon lange nicht mehr der einzige Anbieter für die coolen Zeitmesser. Auch klassische Uhrenhersteller verbauen smarte Technik in ihre Uhren, die häufig mit einer passenden App auf dem Smartphone angepasst und gesteuert werden können.

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Das sollte man beim Uhrenkauf beachten:

1. Wasserdichtigkeit

Ob teuer oder günstig – eine Uhr sollte immer wasserdicht sein. Die Wasserdichtigkeit wird in bar (verwendete Einheit für den Druck) angegeben. Ein Zeitmesser mit der Kennzeichnung „3 bar“ bedeutetet, dass die Uhr kleine Wasserspritzer aushalten kann. Bei fünf bar kann die Uhr sogar mit unter die Dusche genommen werden und ab einem Wert von zehn bar eignet sich die Uhr sogar zum Schwimmen.

2. Armband

Es hängt vom persönlichen Geschmack ab, ob man ein Leder- oder Metallarmband wählt. Lederarmbänder nutzen sich allerdings irgendwann ab, auch qualitativ hochwertige.

3. Verarbeitung

Auch empfindliche Materialien wie Seide können beschädigt werden.

4. Glas

Üblicherweise werden Kunststoff-, Mineral- und Saphirglas verwendet, letzteres ist besonders unempfindlich. Saphire zählen nach Diamanten zu den härtesten Materialien der Welt. Nur günstige Kunststoffgläser halten noch mehr aus, sind jedoch anfälliger für Kratzer.

5. Krone

Die Krone, das kleine Rädchen am Rand, mit der die Uhr gestellt wird, sollte leicht zu bedienen sein. Das gilt besonders für Uhren, die nicht batteriebetrieben sind und aufgezogen werden müssen.