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Ursachen und Hausmittel

Was tun gegen trockene Kopfhaut, die schuppt?

Frau juckt sich trockene Kopfhaut
Trockene Stellen, ein permanentes Jucken auf der Kopfhaut – was kann da lindernd wirken? Foto: iStock/Thiago Santos

Die Kopfhaut juckt, ist trocken und schuppig – ein Problem, das viele gerade jetzt kennen, wo uns drinnen die Heizungsluft zu schaffen macht und draußen kalte Temperaturen herrschen. Doch was sind wirklich die Ursachen und wie wird man den Juckreiz wieder los? STYLEBOOK kennt Tipps und Hausmittel, die bei gereizter Kopfhaut helfen.

Der wichtigste Faktor einer gesunden Kopfhaut ist eine intakte Talgproduktion, die für eine natürliche Schicht Feuchtigkeit sorgt. Heizungsluft oder hormonelle Umstellungen können jedoch das Gleichgewicht durcheinander bringen, in der Folge können Schuppen oder unangenehm trockene und juckende Stellen entstehen.

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Wie kommt es zu trockener Kopfhaut mit Schuppen?

Vorweg lässt sich sagen, dass trockene Kopfhaut die Folge eines Lipidmangels ist, die Ursachen dafür können allerdings vielfältig sein. Psoriasis, im Volksmund auch als Schuppenflechte bekannt, ist beispielsweise eine sehr häufig vorkommende und dennoch oft nicht diagnostizierte dermatologische Erkrankung. Aber auch Ekzeme und unbekannte Allergien können zu juckender und schuppiger Kopfhaut führen. Blättert die oberste Hautschicht, die Epidermis, aufgrund der Austrocknung ab, macht sich das schnell bemerkbar: Die Haare sind voller Schuppen. Juckreiz und Schuppenbildung gelten als unangenehme Symptome bei fehlender Feuchtigkeit und sind meist nicht nur auf die Kopfhaut beschränkt, sondern können auch am Nacken, an den Augenbrauen oder am Wimpernkranz auftreten. Der Juckreiz wiederum führt zu einem vermehrten Kratzen, wodurch Mikrofissuren entstehen, die wiederum beim Abheilen die umliegenden Hautareale austrocknen.

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Was hilft gegen Kopfhaut mit Schuppen?

Spezielle Produkte aus der Drogerie oder Apotheke können meist Linderung verschaffen und pflegen dabei Kopfhaut und Haare mit Feuchtigkeit. Ein Shampoo und Spülungen gegen Schuppen enthalten etwa viele Lipide, die einen hauchdünnen Ölfilm auf der Kopfhaut hinterlassen. Dieser dient quasi als Ersatz für die natürliche Talgschicht und sorgt dafür, dass die Kopfhaut weniger juckt und trockene Stellen weniger werden.

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Natürliche Hausmittel bei trockener Kopfhaut

Als Hausmittel eignen sich Kokos- und Olivenöl, die Essenzen haben eine beruhigende Wirkung auf juckende Kopfhaut. Zur Anwendung als Kur wird großzügig Olivenöl am Haaransatz aufgetragen und mit Frischhaltefolie oder einem Handtuch umwickelt. Das Öl sollte möglichst lange (auch über Nacht) einwirken – je länger, desto besser. Anschließend einfach mit lauwarmem Wasser ausspülen. Kokosöl punktet zusätzlich mit seinen rein natürlichen Bestandteilen und verflüssigt sich bei Körperwärme in den Händen. Mit einem Handtuch umwickelt kann es schon nach 30 Minuten mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden.

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Was tun bei dauerhaft trockener Kopfhaut?

Trockene Haut sollte prinzipiell mit einer sanften und schonenden Pflege behandelt werden, das gilt auch für die Kopfhaut. Saure Lösungen und Peelings sollten keinesfalls Anwendung finden, sie würden die ohnehin angegriffene Haut nur zusätzlich reizen. Bei leichten Beschwerden können Öle und pflanzliche Fette helfen. Die meisten Produkte sind zudem kostengünstig. Bei besonders lang andauernden und intensiven Beschwerden ist ein Besuch beim Dermatologen unvermeidbar. Bei Ursachen wie Ekzemen, einem Hautpilz und/oder einer Schuppenflechte werden dann entzündungshemmende Präparate verschrieben, mit denen sich trockene Kopfhaut wieder erholen kann.