Microblading war gestern

Microshading – das kann der Augenbrauen-Trend

Augenbrauen einer Frau
Volle, dunkle, perfekt geschwungene Augenbrauen ohne viel Aufwand – davon träumen viele Frauen
Foto: Getty Images

Tägliches Nachziehen und Aufmalen von Augenbrauen gehört spätestens seit Microblading der Vergangenheit an. Doch die Beautybehandlung für die Brauen hat eine eher unbekanntere Konkurrenz: Microshading. Das verspricht perfekte Augenbrauen, auch für ölige und sensible Haut. STYLEBOOK fragte beim Profi nach, was es damit wirklich auf sich hat.

Was ist der Unterschied zwischen Microblading und Microshading?

„Der große Unterschied bei der Methode ist das Werkzeug. Microblading wird mit einem Handstück, ähnlich einem Skalpell, gemacht. Microshading wird mit der Maschine gemacht und ist richtiges Permanent-Make-up,“ so Permantent-Make-up Expertin Eva Wanzek aus Hamburg. Beim Microblading werden mit einer kleinen Klinge (engl. „blade“) feine Schnitte in Form von Augenbrauenhärchen in die Haut geritzt und mit Farbpigmente befüllt. Die Pigmente gelangen nur in die oberste Hautschicht und das Ergebnis hält in der Regel zwischen vier und acht Monaten. Beim Microshading werden Farbpigmente unter die Haut gestochen. Allerdings nicht in Form von geraden Linien wie beim Microblading, sondern in kleinen Punkten. „Microshading ist richtiges Permanent-Make-up und kann bis zu zwei Jahre lang halten. Es lassen sich viel feinere Striche und Punkte ziehen“, erklärt Wanzek. „Der Effekt ist so noch natürlicher, da hier die Augenbrauen nur schattiert werden. Fast so, als ob man mit einem Augenbrauenpuder arbeiten würde.“

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Für wen ist Microshading geeignet?

Auch für sehr sensible Haut ist Microshading geeignet, da die Mikro-Verletzungen der Haut etwas geringer ausfallen als beim Microblading. „Beim Microshading wird eine sehr feine Nano-Nadel genutzt, die sogar für kosmetische Korrekturen im medizinischen Bereich, zum Beispiel bei Narben, verwendet wird,“ sagt die Kosmetikerin. „Außen lassen sich nicht nur Härchen nachzeichnen, sondern auch Puder-Effekte oder sogar Ombre-Shading umsetzen. Man kann viele unterschiedliche Techniken anwenden und so den Look an den Kunden anpassen.“ Im Gegensatz zu einem Tattoo, bei dem sich die Farbe über die Jahre verändert, verblasst die Farbe beim Permanent-Make-up einfach nur.

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Was kostet Microshading?

Eine erste Behandlung kostet – je nach Aufwand – zwischen circa 490 und 590 Euro. Allerdings hält das Ergebnis bis zu zwei Jahre. Die Expertin rät jedoch: „Nach ungefähr sechs Wochen sollte man nochmal im Salon vorbeikommen, um die Farbe etwas aufzufüllen und zu korrigieren. Das ist aber im ersten Preis inbegriffen.“

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