Damit es richtig glatt wird

Achselhaare loswerden – So geht's richtig!

Hübsch ist der Anblick behaarter Achseln nicht, aber für einige weibliche Stars ist solch ein Fläumchen ein regelrechtes Statement geworden. Soll es allerdings doch seidig-glatt unter den Armen werden, helfen diese fünf bewährten Enthaarungs-Methoden.

Glatte Achseln
Es gibt einige Möglichkeiten, an glatte Achseln zu kommen. Mit jeweiligen Vor- und Nachteilen
Foto: Getty Images

Auch wenn es bei Stars wie Paris Jackson oder „Girls“-Darstellerin Jemima Kirke momentan Trend ist – viele Frauen stehen nicht auf Achselhaare. Diese fünf Methoden helfen, sich den nicht immer willkommenen Härchen zu entledigen.

1. Nassrasierer

So geht‘s: Bereiten Sie die Achseln auf die Rasur vor, indem Sie einen warmen, feuchten Lappen andrücken – unter der Dusche tut es ein warmer Wasserstrahl, dadurch werden die Härchen weicher. Rasierschaum sorgt dafür, dass die Klinge reibungslos gleiten kann und verhindert, dass sich darin Härchen verfangen. Alternativ funktioniert auch ein schaumiges Duschgel oder Haarconditioner. Dann vorsichtig und ohne Druck von oben nach unten rasieren.
Vorteile: Das Rasieren geht schnell auch unter der Dusche und zeigt Soforteffekt.
Nachteile: Sie entfernen die Haare nur direkt von der Oberfläche, schon am nächsten Tag können daher erste Stoppeln sicht- und spürbar werden. Spätestens nach zwei Tagen ist eine erneute Rasur fällig.
Tipp: Bitte beachten Sie auch, dass die Klinge mit der Zeit abstumpft: Sie müssen mehr Druck ausüben und schürfen sich womöglich wund. Wann es Zeit für einen Wechsel ist, hängt von der Häufigkeit des Gebrauchs und auch der Qualität der Klinge ab. Nach spätestens drei Wochen ist es in der Regel an der Zeit für eine neue. Und: Gehen Sie an die Männertheke, die Rasierer sind einfach besser.

Anzeige: Für empfindliche Haut: Rasier-Öl verwenden!

Nassrasierer gibt es auch bei uns im STYLEBOOK-Shop:

Auch interessant: Intimfrisuren zum Nachrasieren — die besten Styles

2. Enthaarungscreme

So geht‘s: Wie beim Rasieren funktioniert diese Methode nur oberflächlich. Die Creme wird auf die Achseln aufgetragen wirkt für etwa zehn Minuten ein. Dabei werden die sichtbaren Härchen mithilfe alkalischer Inhaltsstoffe weggeätzt. Das Ergebnis hält für ein paar Tage.
Vorteile: keine Schmerzen.
Nachteile: Enthaarungscremes sind Chemie pur. Das zeigt Ihnen nicht zuletzt die Tatsache, dass sich die Haare praktisch auflösen – und auch der beißende Geruch.
Tipp: Die Creme bitte vorher am Handrücken auf eine Kontaktallergie testen. Möglicherweise auftretende Ekzeme tun in der empfindlichen Achselhöhle (nicht zuletzt durch Schweiß) mehr weh und verheilen dort auch schlecht, da sie seltener an die Luft kommen.

3. Waxing

So geht‘s: Die Kosmetikerin trägt warmes Wachs (auch beliebt und praktisch gleich in der Anwendung ist warme Zuckerpaste) mit einem Spatel auf die Haut auf. Durch die Wärme werden die Poren geöffnet und die Härchen weicher, können dadurch gut umschlossen werden. Sobald das Wachs, bzw. die Zuckerpaste, etwas abgekühlt ist, zieht die Expertin die den Wachsstreifen mit einem schnellen Ruck ab.
Vorteile: Die Achseln sind für etwa drei bis vier Wochen perfekt enthaart.
Nachteile: Fürs Waxing müssen die Haare etwa drei Millimetern lang sein. Das bedeutet: Sie laufen vorher ein Weilchen mit sichtbarem Flaum durch die Gegend. Die Methode ist also nichts für leicht bekleidete Sommertage. Außerdem kann die Methode leicht schmerzen.
Tipp: Warmwachs öffnet die Poren – ein perfekter Eingang für Bakterien. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass im Kosmetikstudio hygienisch gearbeitet wird, sonst drohen Entzündungen und gar Pilzinfektionen. Nach dem Waxing bitte nicht in die Sauna oder zum Sport gehen: Starkes Schwitzen erhöht die Infektionsgefahr. Und: Bitte nicht zuhause ausprobieren, auch wenn es Warmwachs-Sets günstig zu kaufen gibt. Eine Expertin weiß besser, in welche Richtung zu arbeiten ist.

Auch interessant: 8 Regeln für die richtige Intimpflege

4. Epiliergerät

So geht‘s: Das Epiliergerät verfügt über mehrere Reihen von Walzen, die rotieren und dabei die Haare praktisch „herausrupfen“ – auch die Haarwurzel wird dabei entfernt. Aber Achtung: Das Epilieren ist schmerzhafter als das Waxing, da hier Haar für Haar gearbeitet wird. Dadurch dauert die Prozedur auch etwas länger.
Vorteile: Das Ergebnis kann mehrere Wochen lang anhalten und sorgt (ähnlich wie das Waxing) langfristig für eine Verminderung des Haardichte. Mit der Dauer soll die Behandlung deshalb auch weniger wehtun, da sich Härchen leichter entfernen lassen.
Nachteile: Achselhaare wachsen nicht immer gleichmäßig, unter Umständen können die Walzen daher nicht zuverlässig jedes einzelne erwischen. Das Ergebnis ist also nicht immer ganz so zart wie beim Waxing.
Tipp: Hier ist die Hygiene besonders wichtig. Entfernen Sie nach jeder Anwendung verbleibende Härchen aus dem Gerät und wischen mit einem vorher in Desinfektionsmittel getränkten Tuch darüber. Auch vor der Behandlung den Epilierer kurz reinigen.

Epiliergeräte gibt es auch bei uns im Stylebook-Shop:

Es gibt aber auch Gegenmeinungen: Warum wir Achselhaare nicht rasieren sollten

5. IPL-Laser

So geht’s: In einer zehn- bis 15-minütigen Sitzung sendet der Dermatologe über das Laser-Gerät Licht in unterschiedlichen Wellenlängen auf die Haut aus, das die Haarwurzeln erreicht und so inaktiv macht. In der Regel sind bis zu acht Sitzungen nötig, da immer nur maximal 20 Prozent der Haare gleichzeitig wachsen.
Vorteile: Diese Methode ist relativ dauerhaft: Nach der letzten Behandlung bleiben die Haare für mehrere Jahre fern.
Nachteile: die Kosten. Eine Einzelsitzung kommt auf etwa 60 Euro.
Tipp: Wenn Sie über eine IPL-Behandlung nachdenken: Bitte auch Monate vorher nicht zum Epilierer greifen! Damit würden Sie die Haarwurzel entfernen – also die Stelle, an der das Licht ansetzt, um die Keimzelle zu zerstören.

Mit unserem Newsletter seid ihr immer als erstes up-to-date – hier geht’s zur Anmeldung