Experten belegen

Deshalb haben Großstädter schlechtere Haut

Junge Frau in der Stadt
Ein Leben in der Stadt kann sich durchaus auf die Haut auswirken
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Ein Leben in der Großstadt bietet nicht nur Vorteile. Denn ein unsichtbarer Feind begleitet uns auf Schritt und Tritt: Feinstaub. Und der ist nicht nur schädlich für die Lunge, sondern kann auch unsere Haut schädigen. STYLEBOOK erklärt, wie sich Feinstaub auswirkt und was dagegen hilft. 

Welchen Effekt hat Feinstaub auf die Haut?

Sobald Feinstaub aus der Luft in Kontakt mit der Haut kommt, beginnt diese zu reagieren. Es entstehen freie Radikale, die der Struktur unserer Hautzellen angreifen und schaden. Dadurch verliert die Haut an Spannkraft, es entstehen vermehrt Falten – und die Hautalterung wird beschleunigt. Insgesamt verliert die Haut ihren natürlichen Glow, sieht schneller blass und fahl aus. Das bestätigt auch der Dermatologe Dr. Wolfgang Philipp-Dormston vom Hautzentrum Köln  der „Cosmopolitan“. Seine Warnung ist deutlich: „Die sogenannte Urban Pollution ist genauso schlimm für die Haut wie UV-Strahlung und Nikotin.“

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Die Hamburger Kosmetologin Dr. Sabine Gütt geht sogar noch einen Schritt weiter und warnt im „Cosmopolitan“-Interview: „Smog triggert die pigmentbildenen Zellen massiv! In China, wo das Smog-Problem besonders schlimm ist, haben Studien gezeigt, dass die Frauen – anders als bei Asiatinnen vermutet, besonders starke Pigmentstörungen haben.“

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Was hilft gegen die Ablagerung von Feinstaub?

Essentiell für den Schutz vor Feinstaub ist auf jeden Fall die tägliche Gesichtsreinigung.

Eine Frau schminkt sich ab

Abschminken ist enorm wichtig, um die Haut von Schmutz zu befreien
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Wie muss die Haut gepflegt werden?

Nach einer gründlichen Gesichtsreinigung ist die Pflege an der Reihe. Bei besonders trockener oder gereizter Haut ist es wichtig, ein Serum aufzutragen. Es enthält hochkonzentrierte Wirkstoffe, die für erste Linderung sorgen. Anschließend wird entsprechend eine Tages- oder Nachtpflege verwendet, die sogenannte Antioxidantien enthält. Diese Inhaltsstoffe sind wahre Retter für die Haut: Sie wirken gegen freie Radikale und schützen die Zellen. Deshalb ist es relevant, die Cremes morgens zur Vorsorge und abends zur Regeneration aufzutragen.

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Inwiefern können Cremes die Haut tatsächlich schützen?

Gesichtspflege hat selten nur eine einzige Wirkung, deshalb kann sie die Haut vielseitig schützen. Viele Cremes enthalten einen zusätzlichen UV-Schutz, der die Haut vor aggressiver UV-Strahlung bewahrt und gleichzeitig weniger anfällig für Schäden durch freie Radikale macht. Anti-Aging-Cremes können die Feuchtigkeitsspeicher enorm auffüllen und dadurch das Austrocknen der Haut durch Sonne oder Wind vermeiden.

Frau cremt sich das Gesicht ein

Die tägliche Gesichtspflege ist enorm wichtig, um Haut vor Schäden durch Feinstaub zu schützen
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Was kann Schäden durch Feinstaub zusätzlich vorbeugen?

Unsere Ernährung spielt eine wichtige Rolle für ein gesundes Hautbild. Es gibt Lebensmittel, die freie Radikale von innen heraus bekämpfen und damit einen positiven Einfluss auf unsere Haut ausüben, dazu zählen beispielsweise rote Beeren, Nüsse sowie natürliche und gesunde Öle und Fette. Generell ist es wichtig, einen möglichst gesunden Lebensstil zu führen, sodass die Haut nicht unter Stress leidet – dadurch wird sie insgesamt weniger empfindlich und kann sich besser gegen äußere Einflüsse schützen.

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