Eleganter Retro-Schick

Kurze Haare für einen Tag? Der Fake Bob macht's möglich!

Zendaya, Emma Watson (l.)
Raffiniert und elegant zugleich – auch Emma Watson (l.) und Zendaya sind Fans des Fake Bobs
Foto: Collage: STYLEBOOK; Original: Getty Images

Einmal Bob und wieder zurück – ohne, dass die Haare eine Schere sehen müssen? Das funktioniert mit dem Fake Bob, einer optimalen „Schummel-Frisur.“ STYLEBOOK verrät, wie man den „Fob“ am besten stylt.

Genau genommen handelt es sich bei dem Fake Bob gar nicht um einen Trend, sondern um eine alte Frisiertechnik, weiß Profi-Friseur Enrico Farkas vom Salon Farkas & Manthei in Berlin Charlottenburg. „Wir kennen das von den 50er-Jahre-Frisuren, die ja weniger geschnitten, sondern vielmehr aufwändig gelegt und geföhnt wurden.“ Berühmte Filmdiven, wie Ingrid Bergmann oder Grace Kelly, pflegten eine Art Fake Bob zu tragen. Überhaupt hätten während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur die wenigsten Frauen eine Schere im großen Stil an ihr Haupt gelassen. Doch auch der Haar-Profi beobachtet momentan ein Comeback der alten Techniken. So ist der Fake Bob, den auch schon Emma Watson oder Zendaya auf dem roten Teppich trugen, die perfekte Retro-Frisur für Einsteigerinnen.

Frau mit Fake Bob

Frisuren im Fake-Bob-Style waren bis in die 50er-Jahre Gang und Gäbe – jetzt erleben sie ein Comeback

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Der Fake Bob im edlen Vintage-Look – so geht’s

Diesen zwirbeln und nach innen einschlagen. Das Haar-Paket horizontal mit jeder Menge Haarklammern fixieren und zurecht zupfen. Für das letzte Finish sorgt Haarspray. „Wichtig ist, dass die Haare ausreichend lang sind und der Schnitt nicht zu stark durchgestuft ist,“ rät der Experte. „Damit die Haare griffiger werden, empfehle ich Stylingpuder oder etwas Trockenshampoo.“ Und noch ein Profi-Tipp von Farkas: „Darauf achten, dass die vorderen Haare um die Kinnpartie etwas länger sind und locker herausfallen. Das sorgt für einen eleganteren Look.“

Leeya Alvandi von „The Hairapist“ macht es ihren Followern einmal in der glatten und einmal in der lockigen Variante vor:

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Der niedliche „Super-Turbo“-Fob

Influencerin Ayumi Masuda hat noch einen ganz anderen Trick auf Lager: Für ihren Fake Bob nimmt sie ein schmales Tuch, das sie ebenfalls zu einem lockeren Zopf im Nacken bindet. Dann schlägt sie das fixierte, untere Haarteil ein und befestigt die „Konstruktion“, indem sie die beiden Tuch-Enden als süßes Haarband über dem Kopf zusammenbindet.

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Diese Technik geht verblüffend schnell, wirkt aber eher verspielt-mädchenhaft als elegant. Einen Hinweis gibt Friseur Farkas noch mit auf den Weg: „Anfangs mag die Technik etwas schwer fallen. Am besten, man nimmt sich an einem verregneten Sonntagmittags der Sache an.“ Tatsächlich ist das viele Stecken, Wickeln, Drehen, Zwirbeln und zurecht Zupfen eine äußerst intuitive Angelegenheit. Aber Übung macht bekanntlich die Meisterin.

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