Hautproblem Milien

So werden Sie Grießkörner im Gesicht endlich los

Noch nie von Milien gehört? Das sind kleine weiße Knötchen, meist unterhalb der Augen, auf den Wangen oder Schläfen, die gerne mit Pickeln verwechselt werden, sich aber nicht ausdrücken lassen. STYLEBOOK fragte einen Experten, woher sie kommen und wie man sie endlich los wird.

Frau drückt Milien aus
Milien sind keine Krankheit, sondern ein rein kosmetisches Problem. Im Gegensatz zu Pickeln, lassen sich Milien allerdings nicht ganz so leicht ausrücken.
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Was sind Milien?

Auch wenn sie ihnen optisch ähneln, sind Milien etwas völlig anderes als Pickel. Es handelt sich dabei um Verhornungen, die in den Talgdrüsenausgängen entstehen. Dass sich dort auch Pickel bilden können, ist richtig, hat aber eine andere Ursache: Unreinheiten. Milien hingegen, auch bekannt als Grieskörnchen, bestehen aus Talg und Keratin, einer hauteigenen Hornsubstanz.

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Warum bekommt man Milien?

Zwei Gründe begünstigen die Entstehung: Veranlagung und/oder zu reichhaltige Pflegeprodukte. Werden abgestorbene Hautzellen in den Poren eingeschlossen und von schweren Cremes „eingekleistert“, verhornen sie und werden zu Mini-Zysten. Klingt dramatischer, als es ist: Milien sind lediglich ein völlig harmloses Beautyproblem. Betroffene könnten wohl dennoch gerne darauf verzichten – vor allem dann, wenn die Grießkörnchen veranlagt sind und immer wieder an den selben Stellen auftauchen. Immerhin machen sie sich optisch ähnlich wie Pickel bemerkbar, stören das ebenmäßige Hautbild und lassen sich leider nicht selbst beseitigen.

Milien

Vor allem um die Augen herum bilden sich gerne die kleinen, weißen Pünktchen
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Wie wird man Milien los?

Beim Experten wie dem Münchener Hautarzt Dr. med. Timm Golüke. „Die Milie wird durch den Dermatologen oder eine gut ausgebildete Kosmetikerin mit einer Lanzette angeritzt“, erklärt er gegenüber STYLEBOOK, „dadurch kommt sie an die Oberfläche und lässt sich entfernen.“ Klingt einfach, geht auch schnell, sollte aber definitiv nicht selbst ausprobiert werden. Unprofessionelles Herumdrücken ohne entsprechendes Besteck bringt nichts – höchstens Narben.

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Lassen sich Milien vermeiden?

Extreme Reinigungsoffensiven oder tägliche Peelings können Sie sich sparen, Milien haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Menschen mit einer Veranlagung wissen, dass sie immer wiederkehren. Um ihr Ausmaß in überschaubarem Rahmen zu halten, empfiehlt es sich, Pflegeprodukte mit einer leichten Textur zu verwenden. Auch sollten man etwa alle zwei Monate zur Kosmetikerin gehen, um die Milien behandeln zu lassen. Das funktioniert am besten, so lange sie noch klein sind – „umso leichter kommen sie heraus“, weiß Dr. Golüke.