Tipps für schöne Beine

So werden Sie nervige Besenreiser los

Besenreiser
Völlig ungefährlich, aber dennoch nervig: Vor allem Frauen leiden unter Besenreisern
Foto: Getty Images

Sie sind die kleinste Form der verhassten Krampfader: Besenreiser – gesundheitlich völlig unbedenklich – zeichnen sich als feine Linien unter der Haut ab und entstehen vor allem an den Beinen. Wir verraten, wie man sie kaschiert und vorbeugt.

Woher kommen Besenreiser?

Besenreiser entstehen, weil Blut mit hohem Druck durch die Venen gepumpt wird. Ist das umliegende Gewebe nicht fest genug, um die Wände der Venen stabil zu halten, weiten sich die Gefäße. In den erweiterten Venen sammelt sich nun mehr Blut, weshalb sie sich unter der Haut abzeichnen. Im Gegensatz zu „echten“ Krampfadern, die aus größeren, tiefer liegenden Gefäßen entstehen, sind Besenreiser gesundheitlich unbedenklich: Sie sind schlicht zu klein, um einen gefährlichen Blutstau entstehen zu lassen.

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Anfälligkeit genetisch bedingt

Insgesamt sind Frauen häufiger betroffen als Männer, da ihr Bindegewebe in der Regel weniger fest ist. Mit zunehmendem Alter erschlafft dieses zusätzlich, sodass spätestens ab einem Alter von 50 Jahren auch bei einer noch so gesunden Lebensführung vermehrt mit Besenreisern zu rechnen ist.

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Entfernung durch Verödung

Besenreiser können verödet werden, Dermatologen bieten die Behandlung durch Einspritzen bestimmter Chemikalien oder mittels Lasertherapie an: Dabei werden Strahlen auf die erweiterten Venen gerichtet, die Gefäße dadurch irreversibel geschädigt und schließlich vom Körper abgebaut. In wenigen Wochen sind die Stellen verheilt. Je nach Umfang des zu behandelnden Areals kostet der Eingriff ab 60 Euro, meist ist nur eine Sitzung nötig. Bei der Entfernung von Besenreisern handelt es sich allerdings um einen rein kosmetischen Eingriff, weshalb man vorab mit der Krankenkasse abklären sollte, ob anfallende Kosten für die Therapie übernommen werden. Zusätzlicher Haken: Eine ultimative Erfolgsgarantie gibt es nicht. Gerade bei sehr feinen Besenreisern besteht das Risiko, dass die Äderchen nicht getroffen werden und nach der Behandlung sichtbar bleiben.

Besenreißer entfernen

Ein kosmetischer Eingriff per Laser kann die durchscheinenden Gefäße eindämmen
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Äderchen einfach kaschieren

Da die Linien vor allem in der Anfangsphase noch recht blass sind, können sie im Alltag mit einfachsten Mitteln kaschiert werden: Schon unter einer Feinstrumpfhose sind sie in der Regel nicht mehr zu erkennen. An heißen Tagen verschwinden sie effektiv unter einer dünnen Schicht Selbstbräuner oder Make-Up. Ohnehin hilft Beinfreiheit bei der optischen Bekämpfung der Äderchen: Mit einer leichten Sommerbräune wird das zarte Aderngeflecht quasi unsichtbar.

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Vorbeugen mit Bewegung

Der größte Risikofaktor für Venenprobleme ist Bewegungsmangel. Wer im Berufsalltag viel sitzen oder stehen muss, sollte regelmäßige Pausen für Bewegung in seine Arbeitsabläufe integrieren und idealerweise ab und zu und nach Feierabend die Beine hochlegen. So werden die Venen entlastet und es ist weniger Druck notwendig, um Blut aus den Beinen zum Herzen zu pumpen. Wählen Sie außerdem weitere Kleidung, wenn Sie viel sitzen oder stehen. Zu enge Hosen oder Strümpfe können einschneiden und dafür sorgen, dass sich das Blut staut, was wiederum das umliegende Gewebe unnötig strapaziert.