Ungefährlicher Schönheitsmakel

Besenreiser entfernen und vorbeugen – Behandlung, Kosten, Hausmittel

Bein mit Besenreisern
Völlig ungefährlich, aber dennoch nervig: Vor allem Frauen leiden unter Besenreisern
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Kleine Venen, die bläulich durchschimmern und als netzartige Muster an den Beinen erscheinen: Besenreiser. Die kleinen Krampfadern sind zwar völlig ungefährlich, gelten aber bei vielen Frauen als Schönheitsmakel und vermiesen die Lust auf nackte Beine im Sommer. STYLEBOOK erklärt, welche Ursachen Besenreiser haben, wie sie sich entfernen lassen und wie man sie vorbeugen kann.

Besenreiser entstehen, weil Blut mit hohem Druck durch die Venen gepumpt wird. Ist das umliegende Gewebe nicht fest genug, um die Wände der Venen stabil zu halten, weiten sich die Gefäße. In den erweiterten Venen sammelt sich nun mehr Blut, weshalb sie sich unter der Haut als feine, bläulich schimmernde Linien abzeichnen. Im Gegensatz zu „echten“ Krampfadern, die aus größeren, tiefer liegenden Gefäßen entstehen, sind die nervigen Besenreiser gesundheitlich unbedenklich: Sie sind schlicht zu klein, um einen gefährlichen Blutstau entstehen zu lassen.

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Ursachen für Besenreiser

Zwar können Besenreiser gemeinsam mit anderen Venenleiden auftreten, oft sieht man sie aber auch ganz vereinzelt – bei alten wie bei jungen Menschen. Ob jemand zu erweiterten Äderchen neigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: genetische Veranlagung, Vorerkrankungen, individuelle Lebensführung. Insgesamt sind Frauen häufiger betroffen als Männer, da ihr Bindegewebe in der Regel weniger fest ist. Mit zunehmendem Alter erschlafft dieses zusätzlich, sodass spätestens ab einem Alter von 50 Jahren auch bei einer noch so gesunden Lebensführung und viel Sport vermehrt mit Besenreisern zu rechnen ist. Auch übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum, sowie Übergewicht und hormonelle Veränderungen können zu Besenreisern führen.

Besenreiser mit Verödung entfernen

Je nach Umfang des zu behandelnden Areals kostet der Eingriff ab 60 Euro, meist ist nur eine Sitzung nötig. Bei der Entfernung von Besenreisern handelt es sich allerdings um einen rein kosmetischen Eingriff, weshalb man vorab mit der Krankenkasse abklären sollte, ob anfallende Kosten für die Therapie übernommen werden. Zusätzlicher Haken: Eine ultimative Erfolgsgarantie gibt es nicht. Gerade bei sehr feinen Besenreisern besteht das Risiko, dass die Äderchen nicht getroffen werden und nach der Behandlung sichtbar bleiben.

Besenreißer entfernen

Ein kosmetischer Eingriff per Laser kann die durchscheinenden Gefäße eindämmen
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Bindegewebe stärken

Die kleinen Krampfadern können nicht nur medizinisch entfernt werden, sondern auch mit einigen Hausmitteln nach und nach behandelt werden. So sind Massagen und Wechselduschen eine gute Therapie, die zuhause gut angewandt werden kann. Bei Massagen der Beine, beispielsweise unter der Dusche mit einer Bürste, wird die Durchblutung angeregt und damit das Bindegewebe gestärkt. Ähnlich verhält es sich beim Wechselduschen, wo im Wechsel heiß und kalt geduscht wird. Dadurch zieht und weitet sich das Gewebe im Wechsel und gewinnt dadurch an Elastizität.

Hausmittel gegen Besenreiser

Apfelessig fördert ähnlich wie eine Massage die Durchblutung und stärkt das Bindegewebe der Beine. Kleine Krampfadern lassen sich damit sanft zuhause selbst entfernen. Dazu den Apfelessig auf ein Wattepad auftragen und auf die sichtbaren Venen tupfen. Das ganze dreimal täglich für ungefähr vier Wochen wiederholen.

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Äderchen an den Beinen einfach kaschieren

Da die Besenreiser vor allem in der Anfangsphase noch recht blass sind, können sie im Alltag mit ein paar einfachen Tipps kaschiert werden: Schon unter einer Feinstrumpfhose sind die durchscheinenden Venen in der Regel nicht mehr zu erkennen. An heißen Tagen verschwinden sie effektiv unter einer dünnen Schicht Selbstbräuner oder Make-Up. Ohnehin hilft Beinfreiheit bei der optischen Bekämpfung der Äderchen: Mit einer leichten Sommerbräune wird das zarte Aderngeflecht quasi unsichtbar.

Besenreiser Vorbeugen mit Sport und Bewegung

Der größte Risikofaktor für Venenprobleme ist Bewegungsmangel. Wer im Berufsalltag viel sitzen oder stehen muss, sollte regelmäßige Pausen für Bewegung in seine Arbeitsabläufe integrieren und idealerweise ab und zu und nach Feierabend die Beine hochlegen. So werden die Venen entlastet und es ist weniger Druck notwendig, um Blut aus den Beinen zum Herzen zu pumpen. Wählen Sie außerdem weitere Kleidung oder Kompressionsstrümpfe, wenn Sie viel sitzen oder stehen. Zu enge Hosen oder Strümpfe können einschneiden und dafür sorgen, dass sich das Blut staut, was wiederum das umliegende Gewebe unnötig strapaziert.