Mehr Fett, weniger Feuchtigkeit

10 Pflege-Tipps, um jetzt die Haut auf Winter umzustellen

Eben noch mildes Herbstwetter und plötzlich peitschen uns kalter Wind und Regen um die Ohren. Die Folge: erste Wintersymptome wie spannende Gesichtshaut, rissige Hände und Lippen sowie trockenes Haar. Höchste Zeit, die Pflege den Temperaturveränderungen anzupassen. STYLEBOOK hat 10 Tipps für Ihre Winter-Pflege.

Frau mit Schal
Haut und Haare brauchen im Winter besonders viel Pflege
Foto: Getty Images

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Das Hau(p)tproblem: Wenn es kühler wird fahren die Talgdrüsen ihre Aktivität rasant herunter. Sie sind eigentlich für den natürlichen Fettfilm zuständig, der unsere Haut vor äußeren Einflüssen schützt. Arbeiten die Talgdrüsen auf Sparflamme, wird die natürliche Schutzbarriere durchlässig, die Haut trocknet aus und kann kleine Risse bekommen.

Jetzt ist also Extra-Pflege-Aufmerksamkeit angesagt! Wir erklären, worauf während der Winterzeit zu achten ist:

1. Reichhaltigere Pflege verwenden

Ab sofort sollten Gesichtscremes neben feuchtigkeitsspendenden vor allem rückfettende Substanzen wie Urea, Nachtkerzenöl oder Sheabutter beinhalten. Sie unterstützen spröde Haut dabei, sich schnell zu regenerieren und stellen den Hydrolipidfilm wieder her.

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2. Masken und Seren als Extra-Schutz benutzen

Gegen Spannungsgefühle und Trockenheitsfältchen empfehlen Dermatologen in der kalten Jahreszeit ein hochkonzentriertes Serum als Extraportion Feuchtigkeit unter der Tagescreme aufgetragen. Zusätzlich können Sie Ihre Haut zwei Mal wöchentlich mit einer reichhaltigen Maske verwöhnen. Lassen Sie die Textur ruhig über Nacht einwirken, denn in der Ruhephase kann unsere Haut Wirkstoffe am besten aufnehmen. Und keine Angst, die meisten Masken ziehen rasch ein und hinterlassen keine Spuren auf Ihrem Kopfkissen.

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3. Enzympeelings auftragen

Oft ist unsere Haut im Winter blass und fahl. Um den Grauschleier loszuwerden, hilft ein Enzympeeling. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen sanfter als herkömmliche Peelings und lässt den Teint klarer wirken.

4. Vor der Sonne schützen

Denken Sie an einen ausreichenden UV-Schutz. Zwar brauchen Sie jetzt nicht mehr unbedingt Lichtschutzfaktor 50, aber auch im Winter sollten Sie Ihre Haut bei langen Spaziergängen oder beim Sport im Freien mindestens mit LSF 15 vor der Sonne schützen.

5. Den Körper nicht vergessen  

Speziell an Schienbeinen und Ellbogen leidet die Haut an trockener, schuppiger und juckender Haut. Der Grund: An diesen Stellen sitzen weniger Talgdrüsen. Fettreiche Cremes mit Lipiden und beruhigendem Panthenol schaffen Abhilfe und verhindern, dass die Haut rissig wird.

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6. Hände dick eincremen

Besonders empfindlich auf Kälte reagiert die Haut an den Händen. Auch sie besitzen nur wenige Talgdrüsen, sind oft in Kontakt mit der trockenen, kalten Luft und werden ständig beansprucht. Hier hilft nur eins: Nach jedem Waschen gut eincremen.

7. Lipbalm einpacken

Weil sich die Lippen nicht mit warmer Kleidung schützen lassen und ihre Haut sehr dünn ist, verdienen sie bei kälteren Temperaturen besondere Zuwendung: Ein fettreicher Lipbalm mit pflegenden Wirkstoffen wie Bienen- oder Palmwachs verhindert, dass sie rau und spröde werden.

8. Schon beim Baden pflegen

Achten Sie darauf nicht zu heiß und zu lange zu duschen oder zu baden. Sonst werden die natürlichen Lipide von der Haut gespült. Das trocknet sie aus und schwächt ihre Barrierefunktion. Rückfettende Duschlotionen oder Badeöle sorgen dafür, dass die Haut schön geschmeidig bleibt.

9. Haare auf Kur schicken

Auch unsere Haare brauchen in der eisigen Jahreszeit eine Extraportion Pflege. Heizungsluft und Kälte trocknen sie extrem aus, Wollmützen und Schals rauen die Oberfläche auf. Die Folge: Das Haar ist stumpf und glanzlos. Deswegen sind Haarmasken gerade jetzt ein Muss. Lassen Sie mindestens einmal pro Woche gut fünf Minuten lang eine Kur-Packung in Längen und Spitzen einwirken. Sie baden gerne? Perfekt! Dann lassen Sie die Kur währenddessen einziehen. Durch den warmen Wasserdampf kann die Pflege ihre Wirkung optimal entfalten.

10. Haarspitzen nicht vergessen

Trockene Spitzen lassen sich optimal mit Haarölen und silikonhaltigen Fluids weich und geschmeidig pflegen. Aber auch fliegende Härchen lassen sich damit wunderabar bändigen. Dennoch gilt: Bei starkem Spliss hilft nur noch der Gang zum Friseur.

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