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Wegen Gewalt-Posting

Rihanna ist stinksauer auf Snapchat

Rihanna
Rihanna hat Ärger mit Snapchat. Und prompt stürzte die Aktie des Unternehmens abFoto: Getty Images

Snapchat hat eine Werbeanzeige veröffentlicht, in der häusliche Gewalt verharmlost wird. Rihanna (30) kritisiert das laustark – was direkt Auswirkungen für das Unternehmen an der Börse hat.

„Ihr habt alle Frauen, Kinder und Männer, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, fallengelassen. Vor allem die, die sich noch nicht getraut haben, darüber zu reden. Schämt euch“, schrieb die Musikerin am Donnerstag auf ihrem Instagram-Account.

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Das US-Unternehmen hatte die Anzeige für die Spiele-App bereits Tage zuvor zurückgezogen. Bei dem Spiel sollen sich Nutzer zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden – in diesem Fall, ob sie eher Rihanna oder ihren Ex-Freund Chris Brown schlagen würden. „Diese Werbung ist ekelhaft und hätte nie bei uns erscheinen dürfen“, schrieben die Verantwortlichen von Snapchat am Donnerstag in einem Statement, aus dem mehrere Medien zitierten. Die Snap-Aktie fiel nach der Rihanna-Kritik zunächst um fast fünf Prozent.

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Die Sängerin aus Barbados („Diamonds“, „Work“) wurde 2009 von ihrem damaligen Freund Chris Brown verprügelt, der daraufhin zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt wurde. Der Rapper ließ dem Portal „E! News“ mitteilen: „Wer immer dies auf Snapchat veröffentlicht hat, gehört geschlagen.“

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