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„Aus politischen Gründen“

Natalie Portman sagt Reise zum „jüdischen Nobelpreis“ ab

Im Juni sollte die Schauspielerin in Jerusalem mit einem Preis ausgezeichnet werden. Jetzt hat sie die Reise überraschend abgesagt – zur Enttäuschung der Veranstalter.

Hollywood-Star Natalie Portman (36) hat ihre Reise zu einer Preisverleihung in Jerusalem nach Veranstalterangaben „aus politischen Gründen“ abgesagt.

Die in Israel geborene Schauspielerin sollte Ende Juni mit dem Genesis-Preis 2018 ausgezeichnet werden, der auch als „jüdischer Nobelpreis“ bezeichnet wird. Er wird laut Veranstalter an Leute vergeben, die durch ihre Leistung inspirieren und sich für jüdische Menschen und Werte engagieren. Das Preisgeld von einer Million Dollar (862.000 Euro) sollte auf Portmans Wunsch dem Kampf für Frauenrechte zugute kommen, kündigte die Stiftung im November an.

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Die Veranstalter kündigten nun an, die Gala in Jerusalem abzusagen. Sie respektierten das Recht, öffentlich der Politik der israelischen Regierung zu widersprechen, fänden es aber traurig, dass die Oscar-Preisträgerin („Black Swan“) der Zeremonie „aus politischen Gründen“ fernbleibe. „Wir fürchten, dass Frau Portmans Entscheidung unsere karitative Initiative politisiert. Wir haben in den vergangenen fünf Jahren alles getan, dies zu vermeiden.“

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